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Kettner Edelmetalle
24.02.2026
06:15 Uhr

140 Millionen Euro für Grenzkontrollen: Geld gut investiert oder Tropfen auf den heißen Stein?

Die im September 2024 eingeführten stationären Kontrollen an sämtlichen deutschen EU-Binnengrenzen haben den Steuerzahler bis Ende Dezember desselben Jahres satte 140 Millionen Euro gekostet. Was auf den ersten Blick nach einer gewaltigen Summe klingt, wirft bei näherer Betrachtung eine weit grundlegendere Frage auf: Ist das wirklich zu viel – oder war es längst überfällig, die Grenzen dieses Landes endlich wieder ernsthaft zu kontrollieren?

Die nackten Zahlen aus dem Bundesinnenministerium

Die Kosten gehen aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Linken-Abgeordneten Clara Bünger hervor. Demnach handele es sich bei den 140 Millionen Euro um sogenannte „einsatzbedingte Mehrkosten" der Bundespolizei. Darunter fielen Überstunden, Zulagen, der Betrieb der Grenzkontrollstellen, Materialverbrauch sowie Unterbringungs- und Verpflegungskosten für die eingesetzten Beamten.

Aufgeschlüsselt ergibt sich folgendes Bild: Bis Ende Juni 2025 seien bereits 80,5 Millionen Euro angefallen, in der zweiten Jahreshälfte kamen weitere 59,5 Millionen Euro hinzu. Das Ministerium relativiert allerdings einen Teil der Summe. Bei den Kosten für Mehrarbeit handele es sich um eine „rechnerische Größe", die nur dann kassenwirksam werde, wenn den Beamten innerhalb von zwölf Monaten kein Freizeitausgleich gewährt werden könne. Bereinigt um diese Position beliefen sich die tatsächlich angefallenen Kosten auf 78,2 Millionen Euro.

Über 14.000 Zurückweisungen – und die Linke spricht von „Symbolpolitik"

Zwischen dem 5. August und dem 31. Dezember 2025 wurden an den deutschen Landgrenzen insgesamt 14.129 Personen zurückgewiesen, darunter 552 Asylbewerber. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen: Mehr als 14.000 Menschen, die ohne diese Kontrollen ungehindert nach Deutschland eingereist wären. Und dennoch hat die fluchtpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Clara Bünger, die Chuzpe, von einer „verheerenden Bilanz" zu sprechen.

„140 Millionen Euro Kosten für rechtswidrige Grenzkontrollen, deren praktische Wirkung und Legalität höchst fraglich sind. Diese kostenintensive Symbolpolitik der Abschreckung können wir uns nicht mehr leisten."

Rechtswidrig? Symbolpolitik? Man fragt sich unwillkürlich, in welcher Parallelwelt die Linkspartei eigentlich lebt. Während ein Großteil der deutschen Bevölkerung seit Jahren eine konsequentere Grenzsicherung fordert, während die Kriminalitätsstatistiken besorgniserregende Höchststände erreichen und Messerangriffe längst zum traurigen Alltag in deutschen Städten geworden sind, beklagt die Linke allen Ernstes die Kosten für den Schutz der eigenen Landesgrenzen.

Was kostet uns die unkontrollierte Migration wirklich?

Die 140 Millionen Euro für Grenzkontrollen mögen nach viel Geld klingen. Doch wer diese Summe isoliert betrachtet, betreibt intellektuelle Rosinenpickerei. Was kostet es den deutschen Steuerzahler, wenn Zehntausende Menschen unkontrolliert ins Land strömen? Die Ausgaben für Unterbringung, Verpflegung, Sozialleistungen, Integrationskurse, Gesundheitsversorgung und nicht zuletzt die Folgekosten gescheiterter Integration – all das übersteigt die Kosten der Grenzkontrollen um ein Vielfaches. Allein die kommunalen Ausgaben für die Unterbringung von Asylbewerbern belaufen sich jährlich auf zweistellige Milliardenbeträge.

Es ist geradezu grotesk, dass ausgerechnet jene politischen Kräfte, die jahrelang eine Politik der offenen Grenzen propagiert haben, nun die Kosten für deren teilweise Korrektur beklagen. Die Forderung Büngers, statt der Grenzkontrollen lieber den Zugang zu Integrationskursen auszuweiten, offenbart ein fundamentales Missverständnis: Integration kann nur gelingen, wenn die Zuwanderung gesteuert und begrenzt wird. Wer das eine ohne das andere fordert, baut auf Sand.

Ein überfälliger Schritt – aber noch lange nicht genug

Die stationären Grenzkontrollen waren ein längst überfälliger Schritt, den die Vorgängerregierung viel zu spät eingeleitet hat. Dass die neue Große Koalition unter Friedrich Merz diese Maßnahmen fortführt, ist richtig und wichtig. Doch ehrlich gesagt: 14.129 Zurückweisungen in knapp fünf Monaten sind angesichts der Dimension des Problems kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Deutschland braucht nicht weniger Grenzschutz, sondern deutlich mehr – konsequentere Kontrollen, schnellere Rückführungen und eine Asylpolitik, die diesen Namen auch verdient.

Die Sicherheit der eigenen Bürger darf niemals eine Frage des Preises sein. 140 Millionen Euro für den Schutz der Grenzen eines 84-Millionen-Einwohner-Landes – das sind weniger als zwei Euro pro Kopf. Wer das als unverhältnismäßig bezeichnet, hat entweder die Prioritäten verloren oder verfolgt eine ganz andere Agenda. Die deutschen Bürger jedenfalls haben bei der Bundestagswahl im Februar 2025 unmissverständlich klargemacht, dass sie sich mehr Sicherheit und eine kontrollierte Zuwanderung wünschen. Es wird höchste Zeit, dass die Politik diesem Wunsch endlich in vollem Umfang nachkommt.

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