
Baden-Württemberg: AfD verdoppelt Stimmenanteil – und die CDU kuschelt weiter mit den Grünen

Was für ein Wahlabend im Südwesten. Während sich Cem Özdemir als vermeintlicher Thronfolger Winfried Kretschmanns inszeniert und die Medien pflichtschuldig applaudieren, erzählen die nackten Zahlen eine ganz andere Geschichte. Die AfD hat ihren Stimmenanteil in Baden-Württemberg auf 18,8 Prozent verdoppelt – ein historisches Ergebnis, das in der öffentlichen Berichterstattung freilich nur am Rande Erwähnung findet.
Marc Bernhard: „Wir sind die eigentlichen Gewinner"
Marc Bernhard, AfD-Bundessprecher für Baden-Württemberg und Landesgruppensprecher der AfD-Bundestagsfraktion, lässt keinen Zweifel daran, wer an diesem Abend tatsächlich triumphiert hat. Seine Partei habe sich im einstigen Stammland der bürgerlichen Mitte verdoppelt – ein Signal, das man in Berlin und Stuttgart offenbar geflissentlich zu überhören gedenkt. Für Bernhard sei der Erfolg allerdings „bittersüß", wie er es formulierte. Denn trotz des klaren Wählerauftrags für eine konservativ-bürgerliche Wende drohe dem Land nun eine Fortsetzung jener Politik, die das einstige Musterländle und Herzstück der deutschen Automobilindustrie systematisch in den Abgrund treibe.
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Baden-Württemberg, einst Synonym für wirtschaftliche Stärke, Ingenieurskunst und schwäbischen Fleiß, laboriert seit Jahren unter grüner Regierungsverantwortung. Die Kurzarbeitszahlen steigen, die Automobilbranche ächzt unter ideologiegetriebener Regulierungswut, und der Mittelstand – das Rückgrat dieser Region – wird mit bürokratischen Fesseln stranguliert. Dass die Wähler in dieser Situation massenhaft zur AfD strömen, ist weniger Protest als vielmehr ein Hilferuf.
Die CDU als „Schoßhündchen der Grünen"
Besonders scharfe Worte findet Bernhard für die CDU unter Manuel Hagel. Deren vollmundige Wahlkampfversprechen eines echten Kurswechsels entpuppten sich nun als das, was sie schon immer gewesen seien: „typische Wählertäuschung". Ein Markenzeichen, so Bernhard spöttisch, das die ehemals konservative Partei mittlerweile wie eine Monogramm-Stickerei vor sich hertrage.
„Wenn Hagel und Co. wirklich eine bürgerliche Politik und einen echten Kurswechsel wollen, müssen sie endlich aufhören, das Schoßhündchen der Grünen zu sein."
Harte Worte. Aber sind sie falsch? Die CDU hat sich unter Angela Merkels langer Ägide so weit nach links bewegt, dass zwischen ihr und den Grünen in vielen Politikfeldern kaum noch ein Blatt Papier passt. Was Friedrich Merz auf Bundesebene vormacht – konservativ reden, links regieren –, scheint Manuel Hagel in Stuttgart perfektionieren zu wollen. Die sogenannte „Brandmauer" gegen die AfD ist längst zum eigentlichen Identitätsmerkmal der CDU geworden. Nicht konservative Überzeugungen halten diese Partei zusammen, sondern die kategorische Abgrenzung nach rechts. Ein Armutszeugnis für eine Partei, die einst für sich in Anspruch nahm, die bürgerliche Mitte zu repräsentieren.
Das Dilemma der politischen Mitte
Was wir in Baden-Württemberg beobachten, ist symptomatisch für ganz Deutschland. Die Bürger verlangen nach einer Politik, die ihre Sorgen ernst nimmt – steigende Kriminalität, unkontrollierte Migration, wirtschaftlicher Niedergang, explodierende Energiekosten. Stattdessen bekommen sie Gendersternchen, Lastenfahrrad-Subventionen und moralische Belehrungen von einer politischen Klasse, die den Kontakt zur Realität längst verloren hat.
Die Verdopplung der AfD-Stimmen in einem Bundesland wie Baden-Württemberg ist kein Zufall und kein vorübergehendes Phänomen. Es ist die logische Konsequenz einer Politik, die den Bürger zum Statisten degradiert hat. Wenn die CDU weiterhin als verlängerter Arm grüner Ideologie agiert, anstatt echte konservative Alternativen anzubieten, wird sich dieser Trend unaufhaltsam fortsetzen. Die Wähler sind nicht dumm – sie erkennen den Unterschied zwischen Wahlkampfrhetorik und tatsächlichem Regierungshandeln. Und sie ziehen ihre Schlüsse.
Ein Land am Scheideweg
Baden-Württemberg steht exemplarisch für das Versagen der etablierten Parteien. Ein Bundesland, das einst Wohlstand und Innovation verkörperte, wird von einer grün dominierten Politik in die wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit geführt. Dass ausgerechnet die CDU diesen Kurs nicht nur duldet, sondern aktiv mitträgt, dürfte künftige Historiker noch lange beschäftigen. Die AfD mag in der Opposition verharren – doch die Botschaft der Wähler ist unmissverständlich: So kann es nicht weitergehen. Die Frage ist nur, ob die Verantwortlichen in Stuttgart und Berlin diese Botschaft hören wollen. Oder ob sie weiterhin die Augen verschließen, bis es zu spät ist.

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