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11.03.2026
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Baden-Württemberg wählt den Niedergang: Grüne triumphieren, die Industrie stirbt leise

Baden-Württemberg wählt den Niedergang: Grüne triumphieren, die Industrie stirbt leise

Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Ein Bundesland, das einst als industrielles Kraftzentrum Europas galt, hat am 8. März 2026 erneut jene Partei zur stärksten Kraft gewählt, unter deren Ägide die Stromerzeugung halbiert, die Insolvenzwelle angeschwollen und die wirtschaftliche Substanz Stück für Stück erodiert ist. Die Grünen regieren Baden-Württemberg seit 2011 – und die energiepolitische Bilanz dieser 15 Jahre liest sich wie ein Obduktionsbericht.

Von 66 auf 34 Terawattstunden: Der stille Kollaps der Stromerzeugung

Die Zahlen sind brutal in ihrer Klarheit. Im Jahr 2010 erzeugte Baden-Württemberg noch 66 Terawattstunden Strom. 2024 waren es nur noch 34,067 Terawattstunden – der niedrigste Wert seit rund vier Jahrzehnten. Fast eine Halbierung. Wohlgemerkt: in einem Bundesland, das Heimat von Daimler, Bosch, Porsche und Hunderten energieintensiver Mittelständler ist.

Was geschah? Die Kernkraftwerke wurden abgeschaltet. Die Steinkohleverstromung ging zurück. Und der vielgepriesene Ausbau der erneuerbaren Energien? Er konnte die wegfallenden Kapazitäten nicht annähernd kompensieren. Zwar erreichten Wind, Sonne, Wasser und Biomasse 2024 stolze 59 Prozent der heimischen Stromproduktion – doch diese Prozentzahl täuscht gewaltig. Denn 59 Prozent von einem dramatisch geschrumpften Kuchen sind eben immer noch weit weniger als das, was die alten Kraftwerke einst zuverlässig lieferten. Rund 20 Terawattstunden aus erneuerbaren Quellen stehen einem Bruttostromverbrauch von 61,7 Terawattstunden gegenüber. Die Rechnung geht hinten und vorne nicht auf.

Die Stromlücke wächst – und mit ihr die Abhängigkeit

Baden-Württemberg ist heute stärker denn je auf Stromimporte angewiesen. Das einstige Kraftwerk der Republik muss sich seinen Strom von außen holen – eine Entwicklung, die man in früheren Jahrzehnten für undenkbar gehalten hätte. Wer seine eigene Erzeugungsbasis systematisch demontiert, ohne adäquaten Ersatz zu schaffen, der macht sich abhängig. Abhängig von Nachbarländern, abhängig von Marktpreisen, abhängig von politischen Konstellationen, die sich jederzeit ändern können.

Und der Stromverbrauch? Der sank zwar ebenfalls – von 81,4 Terawattstunden im Jahr 2010 auf 61,7 Terawattstunden 2024. Doch wer dies als Erfolgsgeschichte verkaufen möchte, der betreibt Augenwischerei der dreistesten Sorte. In einem hochindustrialisierten Bundesland bedeutet sinkender Stromverbrauch eben nicht automatisch Effizienzgewinn. Er bedeutet vor allem eines: weniger Produktion, weniger wirtschaftliche Aktivität, weniger Wohlstand.

Insolvenzwelle überrollt den Mittelstand

Die wirtschaftlichen Folgen dieser Energiepolitik lassen sich nicht mehr schönreden. Im Jahr 2024 wurden in Baden-Württemberg 2.445 Unternehmensinsolvenzen beantragt – ein Anstieg von 30,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders dramatisch trifft es das verarbeitende Gewerbe: 264 Insolvenzfälle, ein Plus von satten 50,9 Prozent. Hinter jeder dieser Zahlen stehen reale Menschen, die ihren Arbeitsplatz verlieren, Familien, deren Existenzgrundlage wegbricht, Gemeinden, denen die Steuereinnahmen wegbrechen.

Energieintensive Unternehmen brauchen nicht nur günstigen, sondern vor allem verlässlichen Strom. Beides kann Baden-Württemberg heute nicht mehr in ausreichendem Maße bieten. Die Konsequenz ist so logisch wie schmerzhaft: Betriebe wandern ab, Investitionen bleiben aus, Aufträge gehen verloren. Die Automobilindustrie und ihre Zulieferer – das Rückgrat der baden-württembergischen Wirtschaft – haben bereits weitere Stellenstreichungen für die kommenden Jahre angekündigt.

Schleichende Deindustrialisierung

Der Anteil des verarbeitenden Gewerbes an allen Erwerbstätigen sank von 24,9 Prozent im Jahr 2010 auf 23,7 Prozent im Jahr 2023. Das klingt nach wenig – doch hinter diesem scheinbar marginalen Rückgang verbirgt sich ein tektonischer Wandel. Baden-Württemberg verliert seinen industriellen Kern. Nicht durch einen plötzlichen Schock, sondern durch eine schleichende Erosion, die umso gefährlicher ist, weil sie von der Politik offenbar nicht als existenzielle Bedrohung wahrgenommen wird.

Der Wähler hat gesprochen – aber hat er verstanden?

Und genau hier liegt die eigentliche Tragik dieser Wahl. Die Bürger Baden-Württembergs haben sich erneut für jene Partei entschieden, die diese Entwicklung maßgeblich zu verantworten hat. Man fragt sich unwillkürlich: Ist den Wählern die Dimension des Problems nicht bewusst? Oder haben sie sich schlicht damit abgefunden, dass ihr einst so stolzes Bundesland den Weg des Ruhrgebiets einschlägt – nur eben in Zeitlupe und mit Solarpanelen auf dem Dach?

Die Grünen bleiben stärkste Kraft. Der Kurs wird fortgesetzt. Die eigene Erzeugungsbasis wird weiter schrumpfen. Die Abhängigkeit von externen Stromlieferungen wird weiter wachsen. Und die Industrie wird weiter an Substanz verlieren. Es ist ein Teufelskreis, aus dem Baden-Württemberg mit dieser politischen Weichenstellung kaum herausfinden dürfte.

Was bleibt, ist die bittere Erkenntnis, dass ideologiegetriebene Energiepolitik reale Konsequenzen hat. Konsequenzen, die nicht in fernen Zukunftsszenarien liegen, sondern sich bereits heute in Insolvenzzahlen, Arbeitsplatzverlusten und einer wachsenden Stromlücke manifestieren. Baden-Württemberg war einmal das Musterländle. Heute ist es ein mahnendes Beispiel dafür, was geschieht, wenn man funktionierende Infrastruktur opfert, ohne tragfähige Alternativen geschaffen zu haben. Die Wähler haben entschieden. Die Rechnung wird trotzdem kommen – und sie wird hoch ausfallen.

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