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Kettner Edelmetalle
14.01.2026
07:30 Uhr

Bayerische Versorgungskammer verzockt Pensionsgelder: Bis zu 690 Millionen Euro in den Sand gesetzt

Bayerische Versorgungskammer verzockt Pensionsgelder: Bis zu 690 Millionen Euro in den Sand gesetzt

Es ist ein Skandal, der seinesgleichen sucht und doch so symptomatisch für den Zustand deutscher Institutionen ist: Die Bayerische Versorgungskammer (BVK), eine der größten öffentlich-rechtlichen Rentenversicherungen Deutschlands, hat mit hochriskanten Immobilienspekulationen in den USA möglicherweise fast 700 Millionen Euro an Pensionsgeldern verspielt. Betroffen sind knapp drei Millionen Menschen – Schornsteinfeger, Architekten, Tierärzte und viele andere Berufsgruppen, die auf ihre Altersvorsorge vertrauten.

Luxushotels statt solider Anlage: Der Wahnsinn hat Methode

Was sich die Verantwortlichen bei der BVK gedacht haben, als sie die Beiträge hart arbeitender Bürger in amerikanische Prestigeprojekte pumpten, bleibt rätselhaft. Die Transamerica-Pyramide in San Francisco, Luxushotels in Miami, schicke Immobilien in Manhattan – klingt nach dem Portfolio eines Hedgefonds-Managers mit Spielsucht, nicht nach einer Institution, die gesetzlich zur vorsichtigen und langfristigen Anlage von Pflichtbeiträgen verpflichtet ist.

Zunächst war von 600 Millionen Euro die Rede, doch wie so oft in solchen Fällen wuchs die Summe bei genauerem Hinsehen: Insgesamt flossen sage und schreibe 1,6 Milliarden Euro in diese riskanten Projekte. Die BVK selbst räumte ein, dass ein Verlustrisiko von bis zu 690 Millionen Euro bestehen könnte. Allein für das Jahr 2024 mussten mehr als 160 Millionen Euro abgeschrieben werden.

Verurteilter Steuerhinterzieher als Geschäftspartner

Besonders pikant: Teile des Geldes flossen ausgerechnet in Projekte eines Immobilienentwicklers, der wegen Steuerbetrugs verurteilt wurde. Dass dies der BVK offenbar nicht rechtzeitig auffiel, wirft ernsthafte Fragen zur Sorgfaltspflicht auf. Wer prüft eigentlich, wohin die Rentengelder der Bürger fließen? Offensichtlich niemand mit der gebotenen Gründlichkeit.

Nun drohen der BVK und dem amerikanischen Immobilieninvestor Michael Shvo rechtliche Konsequenzen. Geschädigte Mieter und Käufer haben Klage eingereicht und fordern Schadenersatz. Doch damit nicht genug: Shvo selbst hat eine Forderung gegen die BVK eingereicht – ihm stünden angeblich noch Gebühren in Höhe von 85 Millionen Dollar zu. Das deutsche Geld scheint in Amerika jedenfalls gut angekommen zu sein.

Innenminister Herrmann: Keine Verantwortung, nirgends

Die BVK wird vom bayerischen Innenministerium beaufsichtigt. Doch Innenminister Joachim Herrmann wies jede Verantwortung seiner Behörde zurück. Im Fall des konkreten US-Immobilienfonds habe keine „aufsichtliche Zuständigkeit" bestanden. Sein lapidarer Kommentar: Eine risikolose Kapitalanlage gebe es eben nicht.

Diese Aussage ist an Zynismus kaum zu überbieten. Natürlich gibt es keine risikolose Anlage – aber es gibt einen himmelweiten Unterschied zwischen konservativen Investments und dem Verzocken von Pensionsgeldern in amerikanischen Luxusimmobilien. Dass ausgerechnet ein CSU-Minister so tut, als sei das alles bedauerlich, aber unvermeidlich, zeigt einmal mehr die Verantwortungslosigkeit, die in deutschen Behörden grassiert.

Konsequenzen? Fehlanzeige!

Die BVK trennte sich zwar von zwei langjährigen Investmentmanagern, die angeblich enge Verbindungen zu dem Investor Shvo pflegten. Doch echte Konsequenzen, eine persönliche Haftung der Verantwortlichen? Davon ist bislang nichts zu hören. Es ist das alte Lied: Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert – und am Ende zahlt der kleine Mann die Zeche.

Ein Lehrstück über den Umgang mit fremdem Geld

Dieser Fall ist symptomatisch für den Zustand vieler deutscher Institutionen. Mit einem Anlagevolumen von rund 117 Milliarden Euro gehört die BVK zu den größten Versorgungseinrichtungen des Landes. Umso erschreckender ist es, mit welcher Leichtfertigkeit hier offenbar agiert wurde. Die gesetzliche Verpflichtung zur vorsichtigen Anlage scheint für manche Verantwortliche nicht mehr als eine lästige Formalität zu sein.

Während der deutsche Bürger jeden Cent dreimal umdrehen muss und die Inflation seine Ersparnisse auffrisst, spielen öffentlich-rechtliche Institutionen Casino mit seinem Geld. Und wenn es schiefgeht? Dann war eben niemand zuständig, und eine risikolose Anlage gibt es ja ohnehin nicht.

Wer in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit sein Vermögen schützen möchte, sollte sich nicht blind auf institutionelle Anleger verlassen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als krisensichere Wertanlage bewährt und bieten einen Schutz, den keine noch so riskante Immobilienspekulation ersetzen kann.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor jeder Anlageentscheidung eine eigene, gründliche Recherche durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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