
Brüssels teure Naivität: EU-Parlament stoppt endlich die Steuermillionen an Muslimbruderschaft-nahe Organisation
Es gibt Momente, in denen man kaum glauben mag, was die Brüsseler Bürokratie über Jahre hinweg mit den sauer verdienten Steuergeldern europäischer Bürger angestellt hat. Das jüngste Beispiel liest sich wie eine Satire – wäre es nicht bitterer Ernst. Das Europäische Parlament hat nun die Zusammenarbeit mit der Jugendorganisation FEMYSO (Forum of European Muslim Youth and Student Organizations) beendet, weil dieser mutmaßlich enge Verbindungen zur islamistischen Muslimbruderschaft nachgesagt werden. Man reibt sich verwundert die Augen: Ausgerechnet jene Organisation, die Brüssel über Jahre hinweg mit sechsstelligen Summen alimentierte und als offiziellen Partner hofierte, soll ein verlängerter Arm einer Bewegung sein, die in zahlreichen Staaten längst als terroristisch gilt.
Ein Verbot in halb der Welt – aber Fördergeld aus Brüssel
Man muss sich die Absurdität auf der Zunge zergehen lassen. Während Ägypten, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Jordanien, Syrien, Russland und Kenia die Muslimbruderschaft entweder als Terrororganisation einstufen oder komplett verboten haben, ging die Europäische Union einen ganz eigenen Weg. Einen Weg, der sich am treffendsten als toxische Mischung aus Naivität, Feigheit und ideologischer Verblendung beschreiben lässt. In Deutschland wird die Bruderschaft immerhin vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich geführt – ein Verbot? Fehlanzeige. Selbst die USA haben drei Ableger als terroristische Gruppen deklariert. Und Brüssel? Brüssel öffnet die Geldbörse.
Ein Sieg gegen die islamistische Muslimbruderschaft – so kommentierte die französische Europaabgeordnete Marion Maréchal den Ausschluss.
Der Widerstand kam von rechts – nicht aus der Mitte
Bezeichnend ist, wer diesen Kurswechsel überhaupt erst erkämpft hat. Es war die konservative französische Abgeordnete Marion Maréchal, die den entscheidenden Anstoß gab. 32 Europaabgeordnete unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung, in der sie FEMYSO als Frontorganisation der Muslimbruderschaft bezeichneten und deren Ausschluss forderten. Dass es nicht die selbsternannte demokratische Mitte war, die diesen Skandal aufdeckte, sondern der Druck einer rechtsgerichteten Fraktion, spricht Bände über den Zustand der etablierten Politik.
Die Belege liegen dabei keineswegs im Dunkeln. Ein Bericht des französischen Innenministeriums aus dem Jahr 2025 beschreibt FEMYSO als Jugendorganisation des Council of European Muslims und ordnet sie als zentralen Baustein der Muslimbruderschaft-Strukturen in Europa ein. Bereits 2021 hatte die Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer in ihrem Bericht mit dem Titel „Network of Networks“ auf enge personelle Verflechtungen hingewiesen. Führungspersonen von FEMYSO sollen demnach aus Familien stammen, die europaweit der Bruderschaft zugerechnet werden.
Warnungen, die jahrelang verhallten
Auch außerhalb der EU wurde gewarnt. Der britische konservative Abgeordnete Neil O'Brien mahnte vor der Eröffnung eines FEMYSO-Büros in Großbritannien und verwies darauf, dass französische Nachrichtendienste die Organisation als Schlüsselakteur der Bruderschaft identifiziert hätten. Und selbst der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate bei der EU, Mohamed Al Sahlawi, fand in einer Rede vor dem Parlament deutliche Worte: FEMYSO sei nur eine von zahlreichen Organisationen mit Verbindungen zur Muslimbruderschaft, die durch EU-Fördermittel finanziert und durch offizielle Partnerschaften politisch aufgewertet worden seien.
Al Sahlawi verwies auf die Erfahrungen seines eigenen Landes, das vergleichbare Strukturen konsequent verboten habe, und appellierte an die europäischen Staaten, gegen solche Organisationen vorzugehen, bevor deren Einfluss weiter anwachse. Man muss es sich vergegenwärtigen: Ein arabischer Staat mahnt Europa zur Wachsamkeit gegenüber dem politischen Islam. Grotesker könnte die Lage kaum sein.
Wer bezahlt die Zeche?
Die zentrale Frage, die viele Bürger zu Recht umtreibt, bleibt: Werden die verpulverten Steuergelder jemals zurückgefordert? Oder soll der europäische Steuerzahler schlicht dankbar sein, dass wenigstens künftig keine weiteren Hunderttausenden fließen? Es ist ein Muster, das sich durch die gesamte Brüsseler Umverteilungsmaschinerie zieht – Geld wird großzügig verteilt, während die Kontrolle über dessen Verwendung offenbar zur Nebensache verkommt. Diese Kritik ist keineswegs nur die Auffassung unserer Redaktion, sondern spiegelt die Wut eines Großteils der Bürger wider, die sich fragen, warum ihre Abgaben derart leichtfertig verschleudert werden.
Mit dem Ausschluss von FEMYSO beendet das Europäische Parlament zumindest vorerst die politische Aufwertung einer über Jahre geförderten Organisation. Die grundsätzliche Frage jedoch, wie Europa künftig mit Strukturen des politischen Islam umgehen will, bleibt schmerzhaft offen. Die Bruderschaft verfügt nach vorliegenden Informationen weiterhin über wichtige Rückzugsräume in Katar, der Türkei und Großbritannien.
Was der Bürger aus dieser Episode lernen sollte
Diese Geschichte ist mehr als ein politischer Randnotiz-Skandal. Sie zeigt exemplarisch, wie leichtfertig staatliche Institutionen mit dem Vermögen der Bürger umgehen und wie schnell politische Naivität handfeste Sicherheitsrisiken schafft. Wer in solchen Zeiten sein Vermögen unabhängig von politischen Fehlentscheidungen und institutionellem Versagen absichern möchte, tut gut daran, über die Beimischung physischer Edelmetalle wie Gold und Silber nachzudenken. Sie unterliegen keiner Brüsseler Verteilungslogik, keinem ideologischen Zeitgeist und keiner Geldentwertung durch politische Willkür – ein bewährter Baustein zur Vermögenssicherung in einem breit gestreuten Portfolio.
Hinweis: Der vorliegende Beitrag stellt keine Anlageberatung dar und gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst. Zudem betreiben wir keine Rechts- oder Steuerberatung.
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