
Chinesische E-Auto-Hersteller wittern Morgenluft in Europa

Während die deutsche Automobilindustrie mit hausgemachten Problemen kämpft und die Ampel-Regierung jahrelang eine ideologisch getriebene Verkehrspolitik betrieb, nutzen chinesische Elektrofahrzeug-Hersteller die Gunst der Stunde. Europa wird zum Eldorado für BYD, Leapmotor und andere fernöstliche Konkurrenten – mit weitreichenden Folgen für den deutschen Wirtschaftsstandort.
Europas E-Auto-Markt überholt China beim Wachstum
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der europäische Markt für Elektrofahrzeuge verzeichnete im Jahr 2025 ein beeindruckendes Wachstum von 33 Prozent im Jahresvergleich. Insgesamt wurden 4,3 Millionen Einheiten verkauft, wie das Londoner Mineralien-Forschungsunternehmen Benchmark Mineral Intelligence ermittelte. Damit überflügelt Europa ausgerechnet das Reich der Mitte, wo der Absatz lediglich um 17 Prozent auf 12,9 Millionen Fahrzeuge stieg.
Für die chinesischen Hersteller ist diese Entwicklung ein gefundenes Fressen. Der unabhängige Analyst Gao Shen aus Shanghai bringt es auf den Punkt: Die freundliche Haltung gegenüber der Elektrifizierung sei eine gute Nachricht für chinesische E-Auto-Bauer, da diese über technologische Vorteile und Kostenvorsprünge verfügten. Zwar würden die chinesischen Akteure kurzfristig keinen Löwenanteil am globalen Markt erobern können, doch ihre Verkäufe im Ausland würden steigen.
BYD verdoppelt Exportanteil binnen eines Jahres
Der chinesische Branchenprimus BYD demonstriert eindrucksvoll, wie ernst es den Asiaten mit der Expansion ist. Der Exportanteil am Gesamtabsatz hat sich von 10 Prozent im Jahr 2024 auf nunmehr 20 Prozent verdoppelt. Eine Entwicklung, die deutschen Traditionsherstellern Sorgenfalten auf die Stirn treiben sollte.
Europäische Subventionen als Türöffner
Besonders pikant: Es sind ausgerechnet europäische Steuermilliarden, die den chinesischen Vormarsch begünstigen. Deutschland hat ein Subventionsprogramm in Höhe von 3,5 Milliarden US-Dollar aufgelegt, während mehrere europäische Länder ihre Kaufprämien für Elektrofahrzeuge ausgeweitet oder erhöht haben. Die EU hat zudem ihre Abgasvorschriften im Laufe des Jahres gelockert – ein regulatorisches Umfeld, das den technologisch führenden chinesischen Herstellern in die Karten spielt.
Deutschlands Automobilindustrie unter Druck
Was bedeutet diese Entwicklung für den deutschen Wirtschaftsstandort? Die Antwort ist ernüchternd. Während hierzulande jahrelang über Tempolimits und Verbrennerverbote debattiert wurde, haben chinesische Konzerne ihre Hausaufgaben gemacht. Sie produzieren günstiger, innovativer und mittlerweile auch qualitativ auf Augenhöhe mit europäischen Premiumherstellern.
Die neue Bundesregierung unter Kanzler Merz steht vor der gewaltigen Aufgabe, die deutsche Automobilindustrie wettbewerbsfähig zu halten. Ob das 500-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur dabei hilft oder lediglich die Schuldenlast künftiger Generationen erhöht, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch klar: Die Zeit des Zögerns ist vorbei. Chinesische Hersteller warten nicht darauf, dass Europa aufwacht.
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