
Das Ende einer Ära: Davos 2026 markiert den Niedergang der globalistischen Agenda
Was für ein Schauspiel sich da in den verschneiten Schweizer Alpen abgespielt hat! Das diesjährige Weltwirtschaftsforum in Davos präsentierte sich in einem völlig neuen Gewand – und die selbsternannten Weltverbesserer mussten erkennen, dass ihre Zeit abläuft. Der Wind hat sich gedreht, und zwar gewaltig.
Klaus Schwab glänzt durch Abwesenheit
Das wohl deutlichste Signal kam nicht von einer Rede, sondern von einer Leerstelle: Klaus Schwab, der Gründer des Weltwirtschaftsforums und geistige Vater des berüchtigten "Great Reset", fehlte erstmals in der 55-jährigen Geschichte der Veranstaltung. Der Mann, der während der Pandemie mit seinem Buch "COVID-19: The Great Reset" die Eliten dazu aufrief, den "Reset-Knopf des Kapitalismus zu drücken", hat sich im vergangenen Jahr von seiner Führungsrolle zurückgezogen. Ein symbolträchtiger Rückzug, der das Ende einer Ära einläutet.
Der "Great Reset" wurde während der Lockdown-Jahre zum Synonym für den Versuch, unter dem Deckmantel der Krisenbewältigung Wirtschaft und Gesellschaft nach den Vorstellungen einer selbsternannten Elite umzugestalten. Kritiker sahen darin stets das, was es war: eine Form des sozialen Engineerings und staatlicher Übergriffigkeit, verpackt in wohlklingende Phrasen wie "Build Back Better".
Die Klimaagenda trifft auf industrielle Realität
Besonders erfrischend war die nüchterne Analyse von US-Handelsminister Howard Lutnick, der den europäischen Dekarbonisierungswahn schonungslos sezierte. Seine Frage trifft den Nagel auf den Kopf: Warum sollte Europa sich verpflichten, bis 2030 klimaneutral zu werden, wenn es nicht einmal eine einzige Batterie herstellt?
"Wenn sie '2030' sagen, entscheiden sie sich dafür, China untertan zu sein, das die Batterien herstellt. Warum würde man das tun?"
Europa hat sich die strengsten Klimavorschriften der Welt auferlegt, während es gleichzeitig seine industrielle Basis ins Ausland verlagert hat. Die Abhängigkeit von China bei Batterien, seltenen Erden und kritischen Mineralien ist mittlerweile erschreckend. Vimal Kapur, CEO von Honeywell, brachte es auf den Punkt: Erneuerbare Energien allein können die energieintensive Produktion von Zement oder Stahl schlicht nicht bewältigen. "Es ist Physik", sagte er trocken.
Bundeskanzler Merz rechnet mit Überregulierung ab
Bundeskanzler Friedrich Merz nutzte die Bühne für eine bemerkenswert klare Analyse der deutschen und europäischen Misere. Seine Worte sollten all jenen zu denken geben, die jahrelang die Deindustrialisierung Deutschlands als "Fortschritt" verkauft haben:
"Sowohl Deutschland als auch Europa haben in den letzten Jahren unglaubliches Wachstumspotenzial verschwendet, indem sie Reformen verschleppt und unternehmerische Freiheiten sowie Eigenverantwortung unnötig und übermäßig eingeschränkt haben."
Der Binnenmarkt, einst geschaffen, um den wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsraum der Welt zu bilden, sei stattdessen zum "Weltmeister der Überregulierung" verkommen. "Das muss aufhören", forderte Merz. Ob seinen Worten auch Taten folgen werden, bleibt abzuwarten – die Skepsis ist angesichts des 500-Milliarden-Euro-Schuldenbergs, den seine Regierung bereits angehäuft hat, durchaus berechtigt.
Milei hält den Eliten den Spiegel vor
Der argentinische Präsident Javier Milei, bekennender Anarcho-Kapitalist, lieferte erneut eine Brandrede gegen den Sozialismus und das, was er als Verrat des Westens an seinen eigenen Freiheitsprinzipien bezeichnet. "Die Welt beginnt zu erwachen", verkündete er und sprach von einem globalen "Erwachen" hin zu marktwirtschaftlichen Prinzipien.
Seine Botschaft an die versammelten Eliten war unmissverständlich: "Lasst euch nicht von der politischen Kaste oder von Parasiten einschüchtern, die vom Staat leben." Worte, die in den holzgetäfelten Konferenzräumen von Davos wie ein Fremdkörper wirken müssen – und genau deshalb so wichtig sind.
Trump dominiert die Agenda
US-Präsident Donald Trump überschattete mit seiner Präsenz und seinen Interventionen die traditionellen Wirtschaftsdiskussionen des Forums. Seine Botschaft an Europa war deutlich: Der Kontinent müsse sich von der "Kultur befreien, die er in den letzten zehn Jahren geschaffen hat". Eine Kultur, die Europa nach Trumps Worten "zerstört".
"Wir wollen starke Verbündete, keine ernsthaft geschwächten", betonte Trump. Eine Aussage, die angesichts der wirtschaftlichen Selbstzerstörung Europas durch ideologiegetriebene Politik bitter nötig war.
Die regelbasierte Ordnung ist Geschichte
Selbst der kanadische Premierminister Mark Carney, wahrlich kein Konservativer, erklärte die "regelbasierte internationale Ordnung" für beendet. "Die alte Ordnung kommt nicht zurück. Wir sollten ihr nicht nachtrauern. Nostalgie ist keine Strategie", sagte er. Eine bemerkenswerte Einsicht von einem Mann, der gleichzeitig die Zusammenarbeit mit dem kommunistischen China vertieft.
Das Weltwirtschaftsforum 2026 markiert einen Wendepunkt. Die globalistische Agenda, der "Great Reset", die Klimahysterie – all das verliert an Boden. Die Menschen weltweit haben erkannt, dass hinter den wohlklingenden Phrasen von "Stakeholder-Kapitalismus" und "sozialer Gerechtigkeit" oft nichts anderes steckt als der Versuch, Macht zu konzentrieren und individuelle Freiheiten einzuschränken. Das Erwachen hat begonnen – und es ist höchste Zeit.

- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik











