Telefonisch Mo–Fr 8–20 Uhr erreichbar
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
13.07.2026
05:56 Uhr

Das Kartell der Macht: Warum Merz und Klingbeil einfach ewig weitermachen könnten

Es ist das große Missverständnis der Regierungskritiker in diesem Land – und derer gibt es wahrlich viele: Der Glaube, dass diese schwarz-rote Koalition irgendwann von selbst zusammenbrechen werde, wie ein morsches Haus unter der Last der eigenen Fehler. Doch was, wenn genau das Gegenteil eintritt? Was, wenn die katastrophalen Umfragewerte, die gebrochenen Versprechen und die nahenden Ostwahlen diese Regierung nicht auseinandersprengen, sondern sie im Gegenteil nur noch fester zusammenschweißen?

Die trügerische Hoffnung auf den großen Knall

Die Prognose klingt zunächst verführerisch schlüssig. Die Landtagswahlen im Osten dürften SPD und CDU ein vernichtendes Zeugnis ausstellen, während die AfD mit einer Wucht gestärkt aus den Urnen hervorgeht, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Die Fliehkräfte in den Regierungsparteien, so die weit verbreitete Annahme, würden derart gewaltig, dass ein Weiterregieren schlicht unmöglich erscheint.

Die Christdemokraten stünden dann vor einer inneren Zerreißprobe: Kooperiert man künftig mit der Linkspartei – oder etwa doch mit der AfD? Und die bei mageren zehn Prozent dahinsiechende SPD würde der Versuchung kaum widerstehen können, einen letzten großen Antifa-Wahlkampf vom Zaun zu brechen, um sich irgendwie wieder in Richtung zwanzig Prozent zu quälen.

Wenn der Wunsch der Vater des Gedankens ist

Doch vielleicht ist genau das die große Selbsttäuschung all jener, die auf eine Erlösung von dieser Regierung hoffen. Denn eines steht fest: Friedrich Merz und Lars Klingbeil führen gerade ein ausgesprochen angenehmes Leben. Sie sind endlich dort angekommen, wohin sie stets strebten – an der Macht.

Beide Männer haben lange darauf hingearbeitet, für beide ist es ein eher unwahrscheinlicher Erfolg. Und niemand gibt einen solchen Triumph freiwillig wieder her.

Man erinnere sich: Merz hatte sich bereits von der politischen Bühne verabschiedet, scheiterte gleich zweimal kläglich mit seiner Kandidatur um den CDU-Vorsitz. Nun darf er Kanzler spielen, durch die Welt jetten und sich der ungeteilten Aufmerksamkeit der Nation erfreuen. Sein Vizekanzler wiederum stieg vom Hinterbänkler zum SPD-Chef auf – allerdings zum unbeliebtesten, den diese Partei je hervorgebracht hat.

Die sozialdemokratische Kaperung der Union

Bemerkenswert bleibt, wie der Sozialdemokrat seinen eigenen Misserfolg in politisches Kapital verwandelte. Er sicherte sich das Bundesfinanzministerium und brachte Merz dazu, in entscheidenden Politikfeldern entgegen aller vollmundigen Wahlversprechen die linke Position zu übernehmen: mehr Abgaben, mehr Schulden, mehr Staat. Man erinnere sich an das Versprechen des Kanzlers, keine neuen Schulden zu machen – und blicke auf das 500-Milliarden-Euro-Schuldenpaket, das nun kommende Generationen fesseln wird.

Nach der Macht das große Nichts

Der eigentliche Grund für die vermutete Ausdauer dieser Koalition liegt jedoch tiefer. Neuwahlen hätten beiden Herren schlicht nichts anzubieten. Kein Helmut-Schmidt-Status als weiser Staatsmann in Talkshows. Kein internationaler Bestseller wie bei Angela Merkel. Keine Schulen, keine Straßen, keine Plätze, die jemals ihre Namen tragen würden. Für sie käme nach der Macht nicht das ehrenvolle Reden über die Macht – sondern das große, gähnende Nichts.

Merz verschwände direkt im Ruhestand, Klingbeil würde in ihn hineingezwungen – denn selbst die eigene Partei dürfte kaum bereit sein, mit einem Vorsitzenden auf Augenhöhe mit der Linkspartei in Neuwahlen zu ziehen. Und genau dieses Bewusstsein erklärt jenes zufriedene Lächeln, mit dem beide ihre Fake-Reformen und Fata-Morgana-Steuersenkungen präsentierten.

Die Illusion der Handlungsfähigkeit

Es ging nie um den Inhalt. Es ging um die reine Botschaft: Seht her, diese Regierung ist doch handlungsfähig! Dass sich diese Handlungsfähigkeit nicht in konkreten Verbesserungen für die Bürger niederschlägt, sondern lediglich eine Kulisse des Fortschritts darstellt, spielt keine Rolle. Wichtig ist allein das Beisammenbleiben, das Organisieren der eigenen Pfründe.

Die Union wird niemals gegen den eigenen Kanzler putschen. Und die SPD-Abgeordneten können Neuwahlen aus purem Selbsterhaltungstrieb nicht wollen, drohte ihnen doch der Verlust des lukrativen Mandats. Damit entscheiden über den Fortbestand dieser Regierung am Ende nur zwei Männer – ganz gleich, was die Bürger, die Umfragen oder die Wahlurnen sagen.

Drei lange Jahre Stillstand?

Die für unser Land bittere Perspektive lautet also: Solange beide an der Macht kleben wollen, könnten sie noch drei sehr, sehr lange Jahre so weitermachen. Ein Zustand, den ein Großteil der Deutschen längst nicht mehr hinnehmen will. Es braucht Politiker, die wieder für Deutschland regieren – und nicht gegen die eigenen Bürger. In Zeiten, in denen politischer Stillstand und Schuldenpolitik das Vermögen der Bürger durch Inflation aushöhlen, gewinnt der Blick auf krisenfeste Werte an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als solider Anker zur Vermögenssicherung und als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bewährt – unabhängig davon, welche zwei Männer gerade an den Hebeln der Macht sitzen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt die Meinung unserer Redaktion dar und dient ausschließlich der Information. Er stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte sich vor einer Investition eigenständig informieren beziehungsweise fachkundigen Rat einholen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen