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Kettner Edelmetalle
17.03.2026
17:52 Uhr

Deutschlands industrielles Rückgrat bricht: Ifo-Chef Fuest spricht Klartext über das Versagen der Energiepolitik

Was viele Bürger längst am eigenen Geldbeutel spüren, wird nun auch von höchster wirtschaftswissenschaftlicher Stelle unmissverständlich bestätigt: Die energieintensive Industrie in Deutschland steht vor dem Aus. Ifo-Präsident Clemens Fuest findet dafür Worte, die an Deutlichkeit kaum zu überbieten sind. Die energieintensive Industrie habe bei uns keine Zukunft mehr. Ein Satz wie ein Donnerschlag – und doch nur die logische Konsequenz einer Politik, die über Jahre hinweg ideologisch getrieben wurde, statt wirtschaftliche Vernunft walten zu lassen.

Politisch gewollte Energieknappheit – und ihre bitteren Folgen

Fuest benennt den Elefanten im Raum mit erfrischender Offenheit. Deutschland habe sich bewusst dafür entschieden, ein Land zu sein, in dem Energie knapp sei. Das sei politisch so gewählt worden, und nun müsse man die Konsequenzen tragen. Man muss sich diese Aussage auf der Zunge zergehen lassen: Ein ganzes Land hat sich – getrieben von grüner Ideologie und einem fast religiösen Eifer beim Atomausstieg – sehenden Auges in eine energiepolitische Sackgasse manövriert. Stahl, Chemie, Aluminium – Branchen, die das Fundament einer modernen Industrienation bilden, verlieren ihren Standortvorteil nicht etwa durch Naturkatastrophen oder unvorhersehbare Krisen, sondern durch politische Entscheidungen, die in Berliner Hinterzimmern getroffen wurden.

Besonders pikant: Die Kernkraftwerke wurden abgeschaltet, während der Ausbau erneuerbarer Energien bei weitem nicht schnell genug vorankommt, um die entstandene Lücke zu füllen. Fuest selbst räumt ein, dass neue Kernkraftwerke keine kurzfristige Lösung darstellten – Planung, Bau und Finanzierung würden schlicht zu lange dauern. Das sei „sehr, sehr teuer" und würde „ewig dauern", so der Ifo-Chef. Doch wessen Schuld ist es, dass Deutschland überhaupt in diese Lage geraten ist? War es nicht die ideologische Verbohrtheit einer politischen Klasse, die lieber Windräder in jeden Vorgarten pflanzen wollte, als eine pragmatische Energiepolitik zu verfolgen?

Private Investitionen im freien Fall

Als wäre die Energiemisere nicht genug, zeichnet Fuest auch bei den privaten Investitionen ein düsteres Bild. Der private Sektor investiert nicht. Er wartet ab. Er zieht sich zurück. Und wer könnte es den Unternehmern verdenken? Wer investiert schon Millionen in einen Standort, an dem die Energiekosten explodieren, die Bürokratie wuchert und die politische Planungssicherheit einem Glücksspiel gleicht?

Das ohnehin magere Wirtschaftswachstum von gerade einmal 0,8 Prozent entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Fata Morgana. Fuest stellt klar, dass dieser Zuwachs im Wesentlichen auf staatliche Ausgaben zurückzuführen sei – nicht auf eine Erholung der Privatwirtschaft. „Wir haben keinen Aufschwung im privaten Sektor", konstatiert er nüchtern. Ein Staat, der mit Schulden finanziertem Geld Wachstum simuliert, während die produktive Basis des Landes erodiert – das ist keine Wirtschaftspolitik, das ist Augenwischerei.

Das 500-Milliarden-Sondervermögen: Rettung oder Brandbeschleuniger?

In diesem Zusammenhang drängt sich die Frage auf, ob das von der neuen Großen Koalition unter Friedrich Merz beschlossene 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur tatsächlich die erhoffte Wende bringen kann – oder ob es lediglich die nächste Generation mit Schulden belastet, ohne die strukturellen Probleme zu lösen. Denn was nützen neue Straßen und Brücken, wenn die Fabriken, die sie bedienen sollten, längst ins Ausland abgewandert sind? Merz hatte versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Dieses Versprechen hat sich in Luft aufgelöst, bevor die Tinte auf dem Koalitionsvertrag trocken war.

Geopolitische Eskalation verschärft die Krise

Als ob die hausgemachten Probleme nicht ausreichten, treibt der Konflikt mit dem Iran die Energiepreise zusätzlich in die Höhe. Die geopolitische Eskalation im Nahen Osten – Israel hat Großangriffe auf iranische Atomanlagen gestartet, Iran reagierte mit Raketen – wirkt wie ein Brandbeschleuniger auf die ohnehin angespannte Energieversorgung. Öl wird teurer, Lieferketten geraten unter Druck, und die Kosten fressen sich, wie Ifo-Wissenschaftler Timo Wollmershäuser warnt, durch die gesamte Wirtschaft.

Für die energieintensive Industrie bedeutet das eine tödliche Doppelbelastung: Erst steigen die direkten Produktionskosten, dann bricht die Nachfrage ein, weil auch die Kunden unter den gestiegenen Preisen leiden. Ein Teufelskreis, aus dem es ohne grundlegende politische Kurskorrektur kein Entrinnen gibt.

Deutschland auf dem Weg zur Deindustrialisierung

Was wir hier erleben, ist nichts weniger als die schleichende Deindustrialisierung der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt. Ein Land, das einst als Werkbank Europas galt, dessen Ingenieure und Facharbeiter weltweit bewundert wurden, verspielt seinen Wohlstand auf dem Altar einer Energiepolitik, die mehr von Wunschdenken als von Realitätssinn geprägt ist. Das von Olaf Scholz einst vollmundig versprochene „grüne Wirtschaftswunder" hat sich als das entpuppt, was kritische Beobachter von Anfang an befürchteten: eine Illusion.

Die Frage, die sich jeder Bürger stellen sollte, lautet: Wie lange können wir uns diese Politik noch leisten? Wie viele Arbeitsplätze müssen noch verloren gehen, wie viele Traditionsunternehmen müssen noch abwandern, bevor ein Umdenken einsetzt? In Zeiten, in denen China neue Reaktortechnologien entwickelt und andere Nationen pragmatisch auf einen breiten Energiemix setzen, leistet sich Deutschland den Luxus ideologischer Scheuklappen. Das ist nicht nur wirtschaftspolitisch fahrlässig – es ist ein Verrat an den kommenden Generationen.

In solch unsicheren Zeiten, in denen die Kaufkraft des Euro durch Inflation und politische Fehlentscheidungen stetig erodiert, erweisen sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber einmal mehr als verlässlicher Anker der Vermögenssicherung. Wer sein Erspartes vor den Folgen einer verfehlten Wirtschaftspolitik schützen möchte, tut gut daran, einen Teil seines Portfolios in reale, wertbeständige Sachwerte zu investieren.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Anlageentscheidungen und deren Folgen übernehmen wir keinerlei Haftung.

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