300.000
Kunden
Sicherer
Versand
12:33 Uhr
KI-generiert

„Dirty Harry“ schlägt zurück: Harald Schmidt pfeift auf Cancel Culture!

„Dirty Harry“ schlägt zurück: Harald Schmidt pfeift auf Cancel Culture!
Symbolbild: KI-generiert

Harald Schmidt wurde gefragt, ob ihn das Etikett „alter weißer Mann“ störe, und er trägt es gern. In der SRF-Talksendung „Gredig direkt“ machte der 69-jährige Entertainer klar, dass ihm die Debatte um politisch korrekten Humor keine Angst macht. Thomas Gottschalk bekam dabei sein Fett weg, Bundeskanzler Friedrich Merz einen Rat in zwei Wörtern.

Ein Orden statt eines Brandmals

Moderator Urs Gredig sprach mit dem Mann, der das Late-Night-Fernsehen nach Deutschland gebracht hat. Gegen das Etikett „alter weißer Mann“ komme man nicht an, sagte Schmidt. Er empfahl deshalb, es „wie einen Orden vor sich herzutragen“.

Vor einem nachträglichen Canceln wegen früherer Auftritte fürchte er sich nicht. Und das, obwohl es in seiner Laufbahn einiges gibt, das heute empörte Hashtags auslösen würde. Ein Beispiel ist die berühmte Szene, in der er Verona Pooth in seiner Show über das Gesicht leckte. Das bereue er nicht, sagte Schmidt. Man müsse nur klug genug sein, sich im Lauf der Jahre anzupassen.

Das ist bemerkenswert in einer Zeit, in der sich Prominente reihenweise für alte Gags entschuldigen. Schmidt verzichtet auf jede Reue und auch auf Trotz. Er zeigt eine Gelassenheit, die in der deutschen Kulturszene selten geworden ist.

„Tommy Everybody's Darling“ gegen „Dirty Harry“

Gredig wies darauf hin, dass Thomas Gottschalk auf solche Debatten mitunter dünnhäutig reagiere. Schmidt antwortete trocken:

„Er war Tommy Everybody's Darling, ich bin Dirty Harry.“

Der Unterschied ist tatsächlich groß. Gottschalk war über Jahrzehnte der Liebling der ganzen Familie am Samstagabend. Schmidt dagegen hat sich seit „Schmidteinander“ an der Seite von Herbert Feuerstein und später mit der „Harald Schmidt Show“ den Ruf erarbeitet, keine Grenze unangetastet zu lassen. Wer nie allen gefallen wollte, verliert auch nicht viel, wenn ein Teil des Publikums die Nase rümpft.

Der „unglaublich komplizierte Trick“ der Unabhängigkeit

Für seine persönliche Freiheit hat Schmidt ein einfaches Rezept: keine Leichen im Keller. Dafür habe er einen „unglaublich komplizierten Trick“ entwickelt, spottete er. Er zahle einfach seine Steuern.

Gleich danach folgte eine Pointe über die Deutschen. Ein Vermögensberater habe ihm verraten, dass bei ihnen der Steuerspartrieb stärker sei als der Sexualtrieb. Bei einer Abgabenlast, die zu den höchsten der Industrieländer zählt, ist das kaum verwunderlich. Wer jeden Monat einen großen Teil seines Einkommens abgibt, entwickelt eben einen gewissen Erfindergeist.

„Gib Gas“: Schmidts Rat an den Kanzler

Auch Friedrich Merz kam zur Sprache. Nach Schmidts Eindruck wird der CDU-Kanzler bereits behandelt, als sei er politisch erledigt. Medienberichten zufolge wurde zuletzt sogar in den eigenen Reihen über einen Rücktritt spekuliert. Gerade deshalb solle Merz seine Vorhaben entschlossen durchziehen, riet Schmidt. Seine Empfehlung fasste er knapp zusammen: „Gib Gas.“

Schmidt meint offenbar weniger Zögern und mehr Tatkraft. Für viele Bürger, die nach Reformversprechen vor allem neue Schuldenpakete und Koalitionsstreit erlebt haben, dürfte der Rat einen Nerv treffen.

Katastrophen als Dünger

Um die Lage Deutschlands sorge er sich trotzdem wenig, sagte Schmidt. Die täglichen Hiobsbotschaften seien für einen Satiriker wie ein gut gedüngter Acker für einen Bauern. Zeitungen lese er nur noch, wenn er die Autoren kenne. Sonst reiche ihm die Überschrift.

Zum Schluss erinnerte Schmidt an den 2020 verstorbenen Herbert Feuerstein. Der habe einmal gesagt, die beiden verbinde der Hass auf die Menschheit und die Liebe zum Publikum. Ohne diese Haltung könne man ihren Beruf nicht ausüben.

Wissenswertes zum Thema

News
06.10.2026
21 Min.

Der Tankrabatt ist zurück

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“