
Energiepreise erdrücken die Deutschen: Fast drei Viertel ächzen unter der Last
Es ist eine Zahl, die aufrütteln sollte – und die doch niemanden überrascht, der in diesem Land seine Stromrechnung noch selbst bezahlt: 72 Prozent der Deutschen fühlen sich durch die explodierten Energiekosten stark belastet. Das ergab eine aktuelle Insa-Umfrage im Auftrag der „Bild am Sonntag", für die Mitte April 2026 über tausend Bürger befragt wurden. Mehr als ein Drittel spricht sogar von einer „sehr starken" Belastung. Willkommen in der Realität der deutschen Energiepolitik.
Die bittere Ernte einer ideologiegetriebenen Energiewende
Dass es so weit kommen würde, war absehbar. Jahrelang haben Politiker – allen voran die Grünen in der gescheiterten Ampelkoalition – dem Land eingeredet, der gleichzeitige Ausstieg aus Kernkraft und fossilen Energieträgern sei nicht nur machbar, sondern geradezu ein Segen. Die Rechnung dafür liegt nun auf dem Küchentisch jeder deutschen Familie. Und sie ist saftig.
Besonders aufschlussreich ist der Blick auf den Atomausstieg: 49 Prozent der Befragten bewerten ihn als „eher schlecht". Nur 36 Prozent halten ihn für eine gute Entscheidung. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. Fast die Hälfte der Bevölkerung hält eine der weitreichendsten energiepolitischen Entscheidungen der jüngeren deutschen Geschichte für einen Fehler – und trotzdem dreht sich kein Rad zurück. Die letzten Kernkraftwerke wurden im April 2023 abgeschaltet, mitten in einer Energiekrise, die ihresgleichen sucht. Ein Schildbürgerstreich, der seinesgleichen sucht.
Gespaltene Nation beim Thema Energiewende
Die Umfrage offenbart ein zutiefst gespaltenes Land. Während 43 Prozent den Umbau des Energiesystems hin zu erneuerbaren Quellen grundsätzlich positiv sehen, bewerten ihn 42 Prozent als „eher schlecht". Praktisch ein Patt. Doch was bedeutet das? Es bedeutet, dass eine Politik, die mit dem Anspruch antrat, die gesamte Gesellschaft mitzunehmen, krachend gescheitert ist. Die Hälfte der Bevölkerung steht dem zentralen Transformationsprojekt der vergangenen zwei Jahrzehnte skeptisch bis ablehnend gegenüber.
Immerhin 47 Prozent sprechen sich für einen weiteren Ausbau von Windrädern und Solaranlagen aus. Doch 26 Prozent wollen den Status quo beibehalten, und 16 Prozent fordern sogar weniger Ausbau. Die Frage, die sich stellt: Wie lange kann eine Regierung eine derart kostspielige Transformation gegen den Widerstand eines erheblichen Teils der Bevölkerung durchdrücken?
Klimaneutralität 2045 – ein teures Versprechen
Auch beim Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zeigt sich ein geteiltes Bild. 46 Prozent halten es für „eher wichtig", 38 Prozent für „eher unwichtig". Die neue Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz hat dieses Ziel sogar im Grundgesetz verankert – zusammen mit einem 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögen für Infrastruktur. Man fragt sich unwillkürlich: Wer soll das bezahlen? Die Antwort ist so einfach wie bitter – der deutsche Steuerzahler, der bereits jetzt unter den höchsten Energiepreisen Europas ächzt.
Friedrich Merz hatte im Wahlkampf versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Nun werden Generationen von Deutschen die Zinsen für dieses gigantische Schuldenpaket über Steuern und Abgaben finanzieren müssen. Und die Inflation? Sie wird weiter steigen. Die Energiepreise werden weiter steigen. Die Belastung der Bürger wird weiter steigen. Ein Teufelskreis, aus dem es kein Entrinnen gibt – solange die Politik nicht den Mut aufbringt, ideologische Scheuklappen abzulegen und pragmatische Lösungen zu verfolgen.
Gold und Silber als Schutzschild gegen die Geldentwertung
In Zeiten, in denen die Kaufkraft des Euro durch explodierende Energiekosten und eine verfehlte Fiskalpolitik systematisch ausgehöhlt wird, rücken physische Edelmetalle einmal mehr in den Fokus kluger Anleger. Gold und Silber haben über Jahrtausende hinweg ihren Wert bewahrt – unabhängig davon, welche politischen Experimente gerade auf dem Rücken der Bürger ausgetragen wurden. Wer sein Vermögen gegen die schleichende Enteignung durch Inflation schützen möchte, tut gut daran, physische Edelmetalle als festen Bestandteil eines breit gestreuten Portfolios in Betracht zu ziehen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir empfehlen, bei Bedarf einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Anlageentscheidungen auf Grundlage dieses Artikels entstehen, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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