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Eskalation im Iran-Krieg: Pentagon kündigt massivste Angriffswelle an – Deutschland gerät ins Fadenkreuz

Eskalation im Iran-Krieg: Pentagon kündigt massivste Angriffswelle an – Deutschland gerät ins Fadenkreuz

Was sich seit über einer Woche im Nahen Osten abspielt, hat das Potenzial, die geopolitische Ordnung der Welt grundlegend zu erschüttern. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth verkündete am Dienstag im Pentagon mit einer Nüchternheit, die erschaudern lässt: „Heute wird der intensivste Tag unserer Angriffe im Iran sein." Die größte Anzahl an Kampfflugzeugen, Bombern und Luftangriffen werde zum Einsatz kommen. Eine Ankündigung, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss – denn sie markiert eine neue Stufe der Eskalation in einem Konflikt, der längst nicht mehr nur den Nahen Osten betrifft.

Chameneis Sohn als Nachfolger – Trump droht unverhohlen

Neun Tage nach der Tötung des geistlichen Oberhaupts Ajatollah Ali Chamenei durch einen israelischen Luftangriff wurde dessen Sohn Modschtaba Chamenei zum neuen Revolutionsführer bestimmt. Eine dynastische Erbfolge in einer Theokratie – man könnte fast meinen, das Regime habe nichts aus der Geschichte gelernt. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Wahl als „enttäuschend" und ließ im Sender Fox News eine kaum verhüllte Drohung fallen: „Ich glaube nicht, dass er in Frieden leben kann." Details nannte er keine. Er musste es auch nicht. Die Botschaft war unmissverständlich.

Bereits zuvor hatte Trump ein Mitspracherecht bei der Nachfolgeregelung eingefordert – eine Forderung, die in ihrer Dreistigkeit ihresgleichen sucht, aber durchaus zur außenpolitischen Handschrift des 47. Präsidenten passt. Der Krieg werde zwar nicht in dieser Woche enden, so Trump auf einer Pressekonferenz in seinem Golfclub in Florida, aber „sehr bald". Die große Gefahr sei seit drei Tagen vorüber. Ein konkretes Datum? Fehlanzeige.

Iran schlägt zurück – und droht mit dem Äußersten

Doch Teheran denkt nicht daran, klein beizugeben. Ganz im Gegenteil. Der Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrats, Ali Laridschani, drohte Trump auf der Plattform X mit kaum verhohlenen Worten: „Seien Sie vorsichtig, dass Sie nicht selbst ausgelöscht werden." Eine indirekte Attentatsdrohung gegen den mächtigsten Mann der Welt. Die iranischen Revolutionsgarden setzten noch einen drauf und erklärten trotzig: „Wir sind diejenigen, die über das Ende des Krieges entscheiden."

Iranischer Außenminister Abbas Araghtschi machte im US-Sender PBS News unmissverständlich klar, dass sein Land die Raketenangriffe „so lange wie nötig" fortsetzen werde. Neue Gespräche mit Washington schloss er kategorisch aus. Man habe „sehr bittere Erfahrungen" mit den Amerikanern gemacht. Die Revolutionsgarde drohte zudem mit einem Exportstopp für Erdöl und stellte Bedingungen für die Durchfahrt durch die strategisch lebenswichtige Straße von Hormus: Nur wer die Botschafter Israels und der USA ausweise, erhalte freie Passage. Ein Pokerspiel mit dem Welthandel als Einsatz.

Deutschland im Fadenkreuz: Bundeswehr-Standort in Jordanien getroffen

Dass dieser Krieg keine ferne Angelegenheit ist, wurde spätestens am Dienstag schmerzhaft deutlich. Bei Raketenangriffen auf den Militärstützpunkt Al-Asrak in Jordanien wurde auch der deutsche Teil des Camps getroffen. Ein Sprecher des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr bestätigte den Vorfall, konnte jedoch zunächst nicht klären, ob es sich um Trümmer oder eine direkt anfliegende Rakete handelte. Deutsche Soldaten unter Beschuss in einem Krieg, an dem Deutschland offiziell nicht beteiligt ist – eine Situation, die fundamentale Fragen aufwirft.

Außenminister Johann Wadephul, der sich auf Zypern mit seinem Amtskollegen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten traf, verurteilte die iranischen Angriffe auf Drittstaaten „auf das Schärfste" und warnte vor einer weiteren Eskalation. „Die Gefahr, die vom Regime in Teheran ausgeht, ist real – auch in Europa", so Wadephul. Dass diese Warnung keine leere Phrase ist, bewies der Drohnenangriff auf den britischen Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern in der Vorwoche.

Die Migrationsfrage: Wiederholt sich 2015?

Während Bomben fallen und Raketen fliegen, richtet sich der Blick konservativer Politiker bereits auf die absehbaren Folgen dieses Krieges für Europa. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Günter Krings, sprach aus, was viele Deutsche denken: „Europa und unsere Nachbarstaaten dürfen keine erneute unkontrollierte Migrationskrise wie 2015 zulassen." Bereits jetzt würden vermehrte Grenzübertritte aus dem Iran in die Türkei registriert.

Krings forderte die EU-Kommission auf, die Türkei bei der Aufnahme iranischer Flüchtlinge zu unterstützen, damit kein Druck zur illegalen Weiterwanderung nach Europa entstehe. Iranische Asylbewerber, die dennoch nach Europa gelangten, müssten „ausnahmslos an der EU-Außengrenze erfasst und registriert werden". Besonders bemerkenswert: Krings stellte klar, dass Unterstützer des iranischen Regimes nicht auf Aufnahme hoffen sollten – ihre Asylanträge seien direkt an der Außengrenze abzulehnen.

Man möchte fast applaudieren. Endlich einmal klare Worte aus der Unionsfraktion. Doch die entscheidende Frage bleibt: Werden diesen Worten auch Taten folgen? Die Erfahrung aus 2015 lehrt uns, dass Deutschland in Krisensituationen allzu oft die Kontrolle verliert – mit Konsequenzen, die das Land bis heute spalten. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz steht vor ihrer ersten echten Bewährungsprobe in der Außen- und Migrationspolitik. Ein Versagen wäre unverzeihlich.

Israel: „Wir sind noch nicht fertig"

Während Trump bereits ein baldiges Kriegsende andeutete und erklärte, der Krieg sei „so gut wie beendet", sprach Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine gänzlich andere Sprache. Israel sei mit seinen Angriffen auf die Führung in Teheran „noch nicht fertig", ließ er über sein Büro verlauten. „Es besteht kein Zweifel, dass wir ihnen mit den bisherigen Maßnahmen die Knochen brechen – und wir sind noch nicht fertig." Sein erklärtes Ziel: das iranische Volk vom „Joch der Tyrannei" zu befreien.

Die israelische Armee startete in der Nacht eine erneute Angriffswelle gegen Teheran – die zweite an einem einzigen Tag. Journalisten vor Ort berichteten von besonders starken Explosionen und Kampfjets über der iranischen Hauptstadt. Gleichzeitig warnte Israel die Bevölkerung der libanesischen Städte Tyros und Sidon vor neuen Angriffen auf Hisbollah-Infrastruktur. Eine zweite Front, die den Konflikt noch unberechenbarer macht.

In Israel selbst herrscht derweil Ausnahmezustand. Schulen bleiben bis Samstag geschlossen, Versammlungen von mehr als 50 Personen sind verboten. Zwölf Mal an einem einzigen Tag musste die Bevölkerung vor einfliegenden Raketen gewarnt werden. Ein Mann wurde durch iranischen Raketenbeschuss getötet – das elfte Todesopfer seit Kriegsbeginn.

Ölpreis, Umweltschäden und die Straße von Hormus

Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieses Konflikts sind bereits jetzt spürbar. Trumps Äußerungen zu einem baldigen Kriegsende ließen den Ölpreis zwar kurzfristig fallen, doch die Drohungen der Revolutionsgarden, die Straße von Hormus zu blockieren, könnten die Energiemärkte in eine Krise stürzen, wie sie die Welt seit den Ölschocks der 1970er Jahre nicht mehr erlebt hat. Durch diese Meerenge fließt ein erheblicher Teil der weltweiten Ölexporte.

UN-Generalsekretär António Guterres warnte unterdessen vor „schwerwiegenden" Umweltschäden durch die Angriffe auf Ölanlagen in der Region. Eine Sorge, die angesichts der Dimension der Kampfhandlungen fast schon zynisch bescheiden wirkt.

Für den deutschen Bürger bedeutet dieser Krieg vor allem eines: Unsicherheit. Unsicherheit an den Energiemärkten, Unsicherheit über mögliche neue Migrationsbewegungen, Unsicherheit über die Sicherheit deutscher Soldaten im Einsatzgebiet. In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, das eigene Vermögen breit aufzustellen und gegen geopolitische Schocks abzusichern. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als Krisenwährung bewährt – und daran wird auch dieser Krieg nichts ändern. Im Gegenteil: In Zeiten eskalierender Konflikte und drohender Energiekrisen erweisen sich Edelmetalle regelmäßig als stabiler Anker im Portfolio.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Informationen entstehen, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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