
Euroclear am Abgrund: Wie die EU mit ihrer Russland-Politik das europäische Finanzsystem gefährdet
Die Ratingagentur Fitch hat ein deutliches Warnsignal gesendet, das in den Chefetagen der europäischen Finanzwelt für erhebliche Unruhe sorgen dürfte. Die belgische Großbank Euroclear, einer der wichtigsten Abwicklungsdienstleister für Wertpapiergeschäfte weltweit, wurde auf „Rating Watch Negative" gesetzt. Der Grund? Die waghalsigen Pläne der Europäischen Union, eingefrorene russische Vermögenswerte zu konfiszieren und für die Finanzierung der Ukraine zu verwenden.
Ein gefährliches Spiel mit dem Feuer
Was sich hier abspielt, ist nichts weniger als ein beispielloser Angriff auf die Grundprinzipien des internationalen Finanzwesens. Die langfristigen Emittentenausfallratings der Euroclear Bank und der Euroclear Holding mit der Bestnote AA sowie das kurzfristige Rating F1+ wurden unter Beobachtung gestellt. Fitch verweist dabei auf eine wachsende Wahrscheinlichkeit von Solvenzproblemen, sollte Euroclear seinen Verpflichtungen gegenüber Russland nachkommen müssen.
Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: Eine der systemrelevantesten Finanzinstitutionen Europas wird durch die ideologisch motivierte Politik der EU-Bürokraten in existenzielle Gefahr gebracht. Die Finanzwelt reagiert, wie es zu erwarten war, äußerst empfindlich auf die bloße Andeutung, russisches Zentralbankgeld zu stehlen – denn nichts anderes ist es, wenn man es beim Namen nennt.
210 Milliarden Euro auf unbestimmte Zeit eingefroren
Am 12. Dezember einigten sich die EU-Mitgliedstaaten darauf, russische Vermögenswerte im Wert von sage und schreibe 210 Milliarden Euro auf unbestimmte Zeit einzufrieren. Diese Entscheidung muss nun nicht mehr alle sechs Monate erneuert werden – ein bürokratischer Trick, der die Dauerhaftigkeit dieser fragwürdigen Maßnahme zementieren soll.
Besonders pikant: Der größte Teil dieser Vermögenswerte, rund 140 Milliarden Euro, liegt ausgerechnet in Belgien. Der belgische Premierminister Bart De Wever zeigt sich zumindest ansatzweise vernünftig und fordert von der EU, Euroclear vor den absehbaren Risiken zu schützen. Zu den Bedingungen gehört die Bereitstellung notwendiger Ressourcen für den Fall, dass Russland Gegensanktionen verhängt.
Die unbequeme Wahrheit über die „eingefrorenen Vermögenswerte"
Was in der öffentlichen Debatte gerne verschwiegen wird, bringt der renommierte Ökonom und Finanzanalyst Martin Armstrong auf den Punkt: Die Mehrheit der sogenannten „eingefrorenen russischen Vermögenswerte" befindet sich tatsächlich in Privatbesitz. Rund 58 Milliarden Dollar gehören Privatpersonen und Unternehmen. Ein erheblicher Teil der Devisenreserven der Zentralbank besteht aus Geldern russischer Unternehmen und Privatpersonen, die mit dem Westen Handel treiben.
Die EU enteignet also nicht nur einen feindlichen Staat, sondern greift auch in die Eigentumsrechte von Privatpersonen ein. Ein Vorgang, der in einem Rechtsstaat eigentlich undenkbar sein sollte.
Der Euro gerät unter Druck
Die Konsequenzen dieser Politik zeigen sich bereits an den Devisenmärkten. Der Euro beginnt gegenüber BRICS-Währungen wie dem chinesischen Yuan oder dem südafrikanischen Rand nachzugeben. Das Vertrauen in die europäische Währung und das europäische Finanzsystem erodiert – und das aus gutem Grund.
Welcher internationale Investor wird künftig noch Vermögenswerte in Europa parken, wenn er befürchten muss, dass diese bei politischen Unstimmigkeiten einfach konfisziert werden? Die EU hat mit ihrer Russophobie-getriebenen Politik einen Präzedenzfall geschaffen, der das Fundament des internationalen Finanzwesens erschüttert.
Belgien als Spielball der EU-Ideologen
Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, musste am 15. Dezember eingestehen, dass die Verhandlungen über einen sogenannten „Reparationskredit" für die Ukraine aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten immer schwieriger werden. Kein Wunder – selbst innerhalb der EU dämmert es einigen Verantwortlichen, welches Risiko hier eingegangen wird.
Das europäische Establishment scheint jedoch von seinem ideologischen Wahn so besessen zu sein, dass es allen Ernstes den Kollaps des Finanzgiganten Euroclear und damit die Existenz aller europäischen Banken aufs Spiel setzt. Eine verantwortungslose Politik, die am Ende nicht die politischen Entscheidungsträger, sondern die europäischen Bürger teuer bezahlen werden.
Russland bereitet Vergeltung vor
Dass Russland diese Maßnahmen nicht tatenlos hinnehmen wird, liegt auf der Hand. Schadenersatzklagen wurden bereits gestellt, und Gelder westeuropäischer Firmen in Russland werden unter Vorbehalt gestellt. Die betroffenen Unternehmen leiden bereits jetzt: Absatzmärkte fallen weg, Überweisungen werden problematischer, Wertanlagen müssen verschleudert werden. Doch die Firmen halten die Klappe – aus Angst, als „Putinfreunde" verunglimpft zu werden.
Ein historischer Vergleich drängt sich auf
Die Parallelen zu historischen Ereignissen sind erschreckend. Die Beschlagnahmung fremder Vermögenswerte durch staatliche Gewalt hat noch nie zu einem guten Ende geführt. Europa steht dank seiner „Führer" kurz vor der finanziellen Selbstzerstörung – und die Rechnung werden am Ende die Bürger zahlen.
In Zeiten derartiger finanzieller Unsicherheit und politischer Willkür zeigt sich einmal mehr der Wert von physischen Edelmetallen als Vermögenssicherung. Gold und Silber können nicht eingefroren, nicht konfisziert und nicht durch politische Entscheidungen entwertet werden. Sie bieten einen Schutz, den das europäische Finanzsystem offensichtlich nicht mehr garantieren kann.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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