
Europas Autoindustrie im Würgegriff: Shortseller wittern das große Geschäft
Die einst stolze europäische Automobilindustrie taumelt wie ein angeschlagener Boxer in den Seilen. Während deutsche Ingenieure noch von der glorreichen Vergangenheit träumen, haben clevere Hedgefonds-Manager längst die Zeichen der Zeit erkannt. Sie setzen massiv auf den Niedergang einer Branche, die sich jahrzehntelang in falscher Sicherheit wiegte.
Das große Wetten gegen Europas Autobauer
Seit Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus explodieren die Short-Positionen gegen europäische Automobilaktien geradezu. Ein Anstieg von satten 35 Prozent bei verliehenen Aktien im Automobil- und Zuliefersektor seit Jahresbeginn spricht eine deutliche Sprache. Die Geier kreisen über einer Industrie, die zwischen amerikanischen Strafzöllen und chinesischer Billigkonkurrenz zerrieben wird.
Besonders pikant: Während unsere Politiker noch von der "Transformation zur Elektromobilität" schwadronieren, haben internationale Investoren längst ihre Wetten platziert. Sie glauben nicht mehr an die Zukunftsfähigkeit europäischer Hersteller - und setzen Milliarden darauf, dass sie recht behalten.
Valeo: Das Paradebeispiel des Niedergangs
Der französische Zulieferer Valeo steht exemplarisch für die Misere der gesamten Branche. Als zweithäufigst leerverkaufte Aktie Europas ist das Unternehmen zum Spielball der Spekulanten geworden. Die nackten Zahlen sprechen Bände: 750 Millionen Euro Verlust allein durch Währungseffekte. Dazu kommen sinkende Nachfrage, ein schwacher Dollar und die erdrückende Konkurrenz aus dem Reich der Mitte.
Was die Politik jahrelang ignorierte, rächt sich nun bitter. Während man hierzulande lieber über Gendersternchen und Klimaneutralität diskutierte, bauten die Chinesen eine schlagkräftige Automobilindustrie auf. Jetzt ernten wir die Früchte dieser verfehlten Prioritätensetzung.
Stellantis und Volvo: Die nächsten Opfer
Die Krise macht vor niemandem halt. Stellantis präsentierte bereits deutliche Verluste im Halbjahr und warnte vor milliardenschweren Zollbelastungen. Volvo, einst Inbegriff schwedischer Ingenieurskunst, gerät ebenfalls ins Visier der Shortseller. Die Gründe sind immer dieselben: hohe Zölle, aggressive Konkurrenz aus China und eine Politik, die lieber Luftschlösser baut als die heimische Industrie zu schützen.
"Die Automobilbranche steckt in einer ziemlichen Krise"
So lapidar fasste es der Chef eines Londoner Hedgefonds zusammen. Was für eine Untertreibung! Die europäische Autoindustrie steckt nicht nur in einer Krise - sie kämpft ums nackte Überleben.
Die bittere Wahrheit über die Elektromobilität
Besonders bitter: Der von der Politik forcierte Umstieg auf Elektromobilität erweist sich als Rohrkrepierer. Während man den Bürgern Verbrennerverbote aufzwingen will, gelingt die Transformation nur schleppend. Die Nachfrage nach E-Autos bleibt weit hinter den Erwartungen zurück, während chinesische Hersteller mit Kampfpreisen den Markt fluten.
Die Rechnung für diese ideologiegetriebene Politik zahlen nun die Arbeitnehmer in den Werken, die Zulieferer und letztlich wir alle. Arbeitsplätze gehen verloren, Wohlstand wird vernichtet, und internationale Spekulanten reiben sich die Hände.
Ein Teufelskreis ohne Ausweg?
Die Spirale dreht sich immer schneller: Margen schrumpfen, Kosten bleiben hoch, Marktanteile gehen verloren. Europäische Unternehmen sind gefangen zwischen amerikanischen Strafzöllen und chinesischer Dumpingkonkurrenz. Eine Situation, die hausgemacht ist durch eine Politik, die lieber Klimaziele verfolgt als die eigene Industrie zu schützen.
In dieser aussichtslosen Lage erscheint es fast schon vernünftig, was die Shortseller tun. Sie setzen auf das, was jeder sehen kann, der nicht ideologisch verblendet ist: den schleichenden Niedergang einer einst stolzen Industrie.
Was bedeutet das für Anleger?
Angesichts dieser düsteren Aussichten stellt sich die Frage nach sinnvollen Alternativen. Während Automobilaktien zum Spielball von Spekulanten werden, gewinnen krisensichere Anlagen an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber bieten in solchen Zeiten einen bewährten Schutz vor Vermögensverlusten. Sie sind unabhängig von Unternehmenskrisen, politischen Fehlentscheidungen und spekulativen Attacken.
Die Geschichte lehrt uns: In Zeiten wirtschaftlicher Verwerfungen haben sich Edelmetalle stets als verlässlicher Wertspeicher erwiesen. Während Aktien abstürzen und ganze Branchen kollabieren, behalten Gold und Silber ihren inneren Wert. Eine Beimischung physischer Edelmetalle zum Portfolio erscheint daher als sinnvolle Ergänzung zur Vermögenssicherung - gerade in Zeiten, in denen traditionelle Industrien unter die Räder kommen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger muss seine Investitionsentscheidungen selbst treffen und trägt die volle Verantwortung für seine Anlageentscheidungen. Wir empfehlen, sich umfassend zu informieren und gegebenenfalls professionellen Rat einzuholen.

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