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Kettner Edelmetalle
20.06.2026
09:22 Uhr

Faschismus-Keule gegen die eigenen Steigbügelhalter: Die Linke entlarvt sich selbst

Faschismus-Keule gegen die eigenen Steigbügelhalter: Die Linke entlarvt sich selbst

Es gibt Momente in der deutschen Politik, in denen die Maske für einen Augenblick verrutscht – und der Blick auf das wahre Gesicht einer Partei wird frei. Ein solcher Moment ereignete sich, als der designierte Vorsitzende der Linkspartei, Luigi Pantisano, im Interview mit der Bild-Zeitung zum verbalen Rundumschlag ausholte. Seine bemerkenswerte Erkenntnis: Es gebe „gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst.“ Man lese diesen Satz ruhig zweimal. Eine Partei, deren Vorgängerorganisation an der innerdeutschen Grenze auf flüchtende Menschen schießen ließ, verteilt heute großzügig das Etikett „Faschismus“.

Wenn die Erben der SED über Demokratie dozieren

Es ist von einer fast schon grotesken Ironie durchzogen: Ausgerechnet die Nachfolgepartei jener Staatspartei, die vier Jahrzehnte lang ein eingemauertes Volk drangsalierte, Andersdenkende einsperrte und einen totalitären Überwachungsapparat aufbaute, erklärt sich nun selbst zur „antifaschistischen Partei“. Der Begriff „Faschismus“ wurde schon in der DDR als ideologische Allzweckwaffe missbraucht, um jeden Kritiker mundtot zu machen. Wer heute den demokratisch gewählten Bundeskanzler und die größte Volkspartei in dieselbe Schublade steckt wie politische Extremisten, der betreibt nicht Aufklärung, sondern plumpe Demagogie.

„Unser Ziel als antifaschistische Partei ist es, die Faschisten von der Macht fernzuhalten.“ – Ein Satz, der im Munde der SED-Nachfolger einen besonders bitteren Beigeschmack hinterlässt.

Erst beschimpfen, dann anbiedern

Doch die wahre Pointe liegt in der atemberaubenden Doppelmoral. Während Pantisano gegenüber der Bild die Union noch als faschistisch brandmarkte, zeigte er sich nahezu zeitgleich im Gespräch mit der Tagesschau plötzlich von seiner kuscheligen Seite. Ob er denn bereit sei, mit jenen angeblichen „Faschisten“ von der CDU ein Bündnis einzugehen, um eine AfD-Regierung zu verhindern? Die Antwort fiel knapp und entlarvend aus: „Ja.“ Man fragt sich unweigerlich: Was denn nun? Sind die Christdemokraten der personifizierte Faschismus – oder doch der willkommene Koalitionspartner? Diese politische Schizophrenie offenbart, wie hohl die ständig geschwungene Faschismus-Keule in Wahrheit ist.

Die Brandmauer bröckelt – nur in eine Richtung

Besonders pikant wird die Angelegenheit mit Blick auf das jüngste ZDF-Politbarometer. Demnach hielten es 57 Prozent der Befragten für falsch, dass die CDU nicht mit der Linkspartei zusammenarbeite. Sogar unter den Unionsanhängern fänden es 34 Prozent verkehrt, dass man die einstigen Sozialisten ausgrenze. Die berühmte „Brandmauer“ gilt offenbar nur in eine einzige Richtung – nach rechts. Gegenüber den geistigen Erben des SED-Regimes scheint man weitaus großzügiger zu verfahren. Eine bemerkenswerte Selektivität der moralischen Empörung.

Was die Zahlen wirklich verraten

In Sachsen-Anhalt rangiert die AfD den Umfragen zufolge bei satten 41 bis 42 Prozent, während die Linke mit zwölf Prozent lediglich drittstärkste Kraft wäre. In Berlin liegt die Partei bei 15 bis 18 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern bei etwa 13 Prozent. Sollten die Werte der AfD-Landesverbände weiter klettern, könnte ausgerechnet der Linkspartei eine Schlüsselrolle in einer Koalition zufallen, deren einziger Klebstoff die Verhinderung des Wählerwillens wäre. Demokratie auf den Kopf gestellt.

Die wahre Tragik dieser Episode liegt darin, dass eine Union, die einst für bürgerliche Werte und wirtschaftliche Vernunft stand, sich inzwischen lieber von links umarmen lässt, als die Sorgen jener Millionen Bürger ernst zu nehmen, die sich von der etablierten Politik längst im Stich gelassen fühlen. Friedrich Merz, der vollmundig Reformen versprach und nun mit einem 500-Milliarden-Schuldenberg die kommenden Generationen belastet, manövriert seine Partei in eine fatale Lage. Die inflationäre Verwendung des Faschismus-Vorwurfs verfängt indes immer weniger – ein Großteil der Bürger durchschaut dieses durchsichtige Manöver längst.

Was bleibt: Vertrauen in Beständiges

In einer Zeit, in der politische Begriffe nach Belieben verbogen, Koalitionsversprechen über Bord geworfen und Staatsschulden in schwindelerregende Höhen getrieben werden, suchen viele Menschen nach Sicherheit jenseits des politischen Tagesgeschäfts. Wenn das gesellschaftliche Klima rauer wird und das Vertrauen in die handelnden Akteure schwindet, gewinnt die Frage nach werthaltigen, krisenfesten Anlagen an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie unabhängig von politischen Wirrungen und ideologischen Grabenkämpfen ihren Wert behaupten – ein ruhender Pol in einem Land, das zunehmend die Orientierung zu verlieren droht. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen können sie ihren Beitrag zur langfristigen Substanzsicherung leisten.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben weder eine Anlage- noch eine Rechtsberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und seine Entscheidungen auf eigene Verantwortung zu treffen. Ziehen Sie im Zweifelsfall einen qualifizierten Fachberater hinzu.

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