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Kettner Edelmetalle
17.03.2026
07:27 Uhr

Fossile Falle: Iran-Konflikt entlarvt Deutschlands energiepolitisches Versagen

Die Energiekrise ist zurück – und sie trifft Deutschland mit einer Wucht, die man nach den bitteren Erfahrungen der vergangenen Jahre eigentlich hätte vermeiden können. Der eskalierende Konflikt zwischen Israel und dem Iran hat die globalen Energiemärkte in Aufruhr versetzt. Öl wird knapp, Gas wird teuer, und Millionen deutsche Verbraucher sowie Unternehmen blicken erneut mit Sorge auf ihre Energierechnungen. Doch wer trägt die Verantwortung für dieses Déjà-vu?

22 Milliarden Euro Schaden – und kein Ende in Sicht

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung beziffert den wirtschaftlichen Schaden, den der Iran-Krieg allein im laufenden Jahr für die deutsche Volkswirtschaft verursachen könnte, auf rund 22 Milliarden Euro. Eine Zahl, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss. 22 Milliarden – das entspricht in etwa dem gesamten Jahreshaushalt eines mittelgroßen Bundeslandes. Und das wohlgemerkt in einer Phase, in der die deutsche Wirtschaft ohnehin am Boden liegt, die Industrie abwandert und der Mittelstand unter einer erdrückenden Bürokratielast ächzt.

Der Kern des Problems ist so simpel wie erschreckend: Deutschland hängt nach wie vor am Tropf fossiler Energieträger. Der Anteil von Öl und Gas am gesamten Energieverbrauch liegt bei satten 78 Prozent – und hat sich in den vergangenen zehn Jahren kaum verändert. Zehn Jahre, in denen Hunderte Milliarden Euro in die sogenannte Energiewende gepumpt wurden. Zehn Jahre, in denen uns Politiker aller Couleur versicherten, Deutschland sei auf dem besten Weg in eine grüne Zukunft. Das Ergebnis? Ernüchternd.

Die Illusion der Energiewende

Denn hier offenbart sich die ganze Tragik der deutschen Energiepolitik: Trotz massiver Investitionen in Wind- und Solarenergie entfallen gerade einmal etwas mehr als 20 Prozent des gesamten deutschen Energieverbrauchs auf Strom. Der Rest – Heizung, Verkehr, industrielle Prozesse – wird nach wie vor überwiegend mit fossilen Brennstoffen betrieben. Die Windräder, die unsere Landschaften verschandeln, und die Solarpaneele auf den Dächern mögen zwar beeindruckende Stromerzeugungszahlen liefern, doch am grundlegenden Energiemix des Landes haben sie erschreckend wenig geändert.

Man muss sich das einmal vergegenwärtigen: Deutschland hat seine letzten Kernkraftwerke im April 2023 abgeschaltet – gegen den ausdrücklichen Rat zahlreicher Energieexperten und gegen den gesunden Menschenverstand. Eine Entscheidung, die maßgeblich von den Grünen vorangetrieben wurde und die sich nun als strategischer Fehler historischen Ausmaßes erweist. Während Frankreich mit seinem Atomstrom deutlich unabhängiger von fossilen Importen dasteht, hat sich Deutschland sehenden Auges in eine Sackgasse manövriert.

Lehren aus der Vergangenheit – nicht gezogen

Bereits der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hatte schmerzhaft offengelegt, wie verwundbar Deutschland durch seine Energieabhängigkeit ist. Die Abkehr vom russischen Gas war richtig – doch was folgte, war keine echte Diversifizierung, sondern lediglich ein Wechsel der Lieferanten. Statt russischem Gas fließt nun teures LNG aus den USA und Katar durch die Leitungen. Die strukturelle Abhängigkeit von fossilen Energieträgern blieb bestehen. Man hat, bildlich gesprochen, lediglich den Dealer gewechselt, nicht aber die Sucht bekämpft.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz steht nun vor einem gewaltigen Dilemma. Einerseits hat sie ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur aufgelegt, das auch den Ausbau der Energieinfrastruktur beschleunigen soll. Andererseits wird dieses schuldenfinanzierte Mammutprogramm die Inflation weiter anheizen und kommende Generationen mit Zins- und Tilgungslasten belasten – ein Widerspruch zu Merz' Wahlkampfversprechen, keine neuen Schulden zu machen.

Physische Werte als Anker in stürmischen Zeiten

Für den einzelnen Bürger bedeutet die erneute Energiekrise vor allem eines: steigende Preise. An der Tankstelle, bei der Gasrechnung, im Supermarkt. Die Inflation, die man gerade erst halbwegs in den Griff bekommen zu haben glaubte, droht erneut anzuziehen. In solchen Zeiten zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als Vermögenssicherung. Während Papierwerte und Währungen durch geopolitische Krisen und inflationäre Geldpolitik erodieren, haben Gold und Silber über Jahrtausende hinweg ihren Wert bewahrt – unabhängig davon, welcher Krieg gerade tobt oder welche Regierung gerade versagt.

Die bittere Wahrheit ist: Deutschland hat es in einem Jahrzehnt nicht geschafft, seine fossile Abhängigkeit auch nur ansatzweise zu reduzieren. Stattdessen hat man ideologiegetrieben Kernkraftwerke abgeschaltet, Milliarden in Subventionen verbrannt und die Bürger mit immer höheren Energiepreisen belastet. Der Iran-Konflikt ist nicht die Ursache der deutschen Energiemisere – er ist lediglich der Katalysator, der das ganze Ausmaß des Versagens offenlegt.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Anlageentscheidungen auf Grundlage dieses Artikels resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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