Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
29.01.2026
06:39 Uhr

GM-Chefin schlägt Alarm: Kanadas China-Deal gefährdet nordamerikanische Autoindustrie

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe in Detroit: Kanada öffnet seine Tore für billige chinesische Elektrofahrzeuge – und die amerikanische Autoindustrie steht fassungslos daneben. General Motors-Chefin Mary Barra warnte ihre Belegschaft in einer Betriebsversammlung eindringlich vor den Konsequenzen dieser Entscheidung. Was sich hier anbahnt, könnte die gesamte nordamerikanische Automobilproduktion ins Wanken bringen.

Ein strategischer Pakt mit weitreichenden Folgen

Kurz vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos verkündeten Kanada und China eine fünfpunktige "strategische Partnerschaft", die es in sich hat. Die Zölle auf chinesische Elektrofahrzeuge werden drastisch gesenkt – von stolzen 100 Prozent auf magere 6,1 Prozent für die ersten 49.000 Einheiten. Im Gegenzug reduziert China seine Zölle auf kanadischen Raps von 85 auf 15 Prozent. Ein klassischer Tauschhandel, der auf den ersten Blick harmlos erscheint, bei genauerem Hinsehen jedoch explosive Sprengkraft besitzt.

Premierminister Mark Carney versuchte gegenüber den Vereinigten Staaten zu beschwichtigen. Der Deal mit Peking sei lediglich eine "Korrektur" von "Problemen", die sich in den vergangenen Jahren entwickelt hätten. Doch die reduzierten Zölle auf Elektrofahrzeuge bleiben bestehen – und genau das bereitet der amerikanischen Autoindustrie schlaflose Nächte.

Barras deutliche Warnung an die Belegschaft

"Ich kann nicht erklären, warum diese Entscheidung in Kanada getroffen wurde", erklärte Mary Barra ihren Mitarbeitern unverblümt. Die Konzernchefin, die seit Jahren an der Spitze des Automobilgiganten steht, sprach von einem "sehr rutschigen Abhang", auf den sich Nordamerika begebe. Ihre Argumentation ist dabei durchaus nachvollziehbar: Chinesische Autobauer profitieren in ihrer Heimat von hohen Importzöllen und Technologiebeschränkungen, die ausländischen Konkurrenten den Markteintritt praktisch unmöglich machen. Nun sollen sie ungehindert in den kanadischen Markt einströmen dürfen?

Die Konditionen des Abkommens

Nach Angaben aus Carneys Büro müssen mindestens die Hälfte der importierten Elektrofahrzeuge einen Preis von 35.000 kanadischen Dollar aufweisen – umgerechnet etwa 26.000 US-Dollar. Kanada verpflichtet sich zudem, chinesischen Autoherstellern bei der Fahrzeugzertifizierung behilflich zu sein und sicherzustellen, dass die Sicherheitsstandards des Landes eingehalten werden. Eine bemerkenswerte Gastfreundschaft gegenüber einem Konkurrenten, der die eigene Industrie zu untergraben droht.

Kanada: Ein Schlüsselmarkt unter Druck

Die Bedeutung des kanadischen Marktes für die amerikanischen Autobauer kann kaum überschätzt werden. Allein im Jahr 2025 verkauften Ford, GM und Stellantis zusammen über 700.000 Fahrzeuge nördlich der Grenze. Die enge Verzahnung der Märkte wird durch nahezu identische Emissionsstandards begünstigt – ein Umstand, der die Produktion und den Vertrieb erheblich vereinfacht.

Doch die kanadische Autoindustrie hat bereits schwere Schläge einstecken müssen. Die von Donald Trump verhängten Zölle auf Fahrzeuge und Teile aus Kanada haben amerikanische Hersteller dazu veranlasst, ihre Produktion dort zurückzufahren. GM stellte im vergangenen Jahr die Fertigung von schwach verkauften Elektro-Transportern in einem Werk in Ingersoll, Ontario, ein. Stellantis strich die Pläne, den elektrischen Jeep Compass in Ontario zu bauen – stattdessen wird das Fahrzeug nun in Illinois gefertigt.

Chinas globaler Vormarsch

Während chinesische Autohersteller vom gigantischen US-Markt durch dreistellige Zölle praktisch ausgesperrt bleiben, haben sie in den vergangenen Jahren weltweit massiv Marktanteile gewonnen. Besonders beunruhigend für amerikanische Hersteller: Etwa 25 Prozent der neuen chinesischen Fahrzeuge werden mittlerweile in Mexiko produziert – direkt vor der Haustür der USA.

Die Strategie Pekings ist dabei so durchsichtig wie effektiv. Man nutzt jede Lücke im westlichen Handelssystem, um die eigene Industrie zu stärken, während der heimische Markt hermetisch abgeriegelt bleibt. Es ist eine Asymmetrie, die westliche Politiker jahrzehntelang toleriert haben – und deren Konsequenzen nun mit voller Wucht spürbar werden.

Trumps Reaktion und die Zukunft des Handels

US-Präsident Donald Trump reagierte erwartungsgemäß scharf auf die Nachricht aus Ottawa. Er drohte mit einem 100-prozentigen Zoll auf kanadische Exporte – eine Maßnahme, die den ohnehin angespannten Handelsbeziehungen zwischen den Nachbarländern einen weiteren schweren Schlag versetzen würde. Die Frage, ob Carney mit seinem China-Deal einen klugen Schachzug oder einen fatalen Fehler begangen hat, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

Eines steht jedoch fest: Die globale Automobilindustrie befindet sich in einem fundamentalen Umbruch. Chinesische Hersteller drängen mit aggressiven Preisen und modernster Technologie auf die Weltmärkte, während westliche Konzerne mit steigenden Kosten, regulatorischem Druck und politischer Unsicherheit kämpfen. Mary Barras Warnung vor dem "rutschigen Abhang" könnte sich als prophetisch erweisen – nicht nur für Kanada, sondern für die gesamte westliche Automobilwelt.

In Zeiten derartiger wirtschaftlicher Unsicherheiten und geopolitischer Verwerfungen zeigt sich einmal mehr der Wert stabiler Vermögenswerte. Während Aktienkurse von Automobilkonzernen den Launen der Handelspolitik ausgeliefert sind, bieten physische Edelmetalle wie Gold und Silber eine bewährte Möglichkeit zur Vermögenssicherung. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio können sie dazu beitragen, die Risiken volatiler Märkte abzufedern.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen