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Kettner Edelmetalle
10.01.2026
19:29 Uhr

Golfstaaten erteilen britischen Universitäten eine schallende Ohrfeige

Golfstaaten erteilen britischen Universitäten eine schallende Ohrfeige

Was für eine bemerkenswerte Ironie der Geschichte: Ausgerechnet die Vereinigten Arabischen Emirate – ein islamisch geprägter Staat – warnen nun den Westen vor islamistischer Radikalisierung an dessen eigenen Hochschulen. Die Scheichs haben britische Universitäten kurzerhand von der Liste staatlich geförderter Studienorte gestrichen. Seit Monaten werden keine neuen Stipendien mehr für Emirati-Studenten im Vereinigten Königreich genehmigt. Der Grund? Abu Dhabi fürchtet, dass seine jungen Landsleute auf britischen Campussen dem Islamismus verfallen könnten.

Wenn muslimische Herrscher den Westen vor dem Islam warnen

Die Entscheidung, die bereits im Juni 2025 getroffen wurde, spricht Bände über den Zustand westlicher Bildungseinrichtungen. Während Universitäten in den USA, Australien, Israel und Frankreich weiterhin als sichere Studienorte gelten, hat Großbritannien diesen Status verloren. Ein Insider brachte es auf den Punkt: Die Scheichs „wollen nicht, dass ihre Kinder auf dem Campus radikalisiert werden".

Die Zahlen untermauern diese Entwicklung eindrucksvoll. Bis September 2025 wurden lediglich 213 Studentenvisa für Emiratis erteilt – ein Rückgang von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr und sogar 55 Prozent weniger als noch 2022. Britische Abschlüsse von nicht gelisteten Universitäten werden in den VAE künftig nicht mehr offiziell anerkannt. Eine härtere Absage an das britische Bildungssystem ist kaum vorstellbar.

Die Muslimbruderschaft als Zankapfel

Hinter der Entscheidung steht eine jahrelange Kampagne der Emirate unter Scheich Mohamed bin Zayed gegen die Muslimbruderschaft. Diese aus Ägypten stammende Organisation ist in den VAE als Terrororganisation verboten – in Großbritannien hingegen nicht. Eine Überprüfung im Jahr 2015 kam zu dem fragwürdigen Schluss, dass die Bruderschaft in Großbritannien keine „direkte terroristische Aktivität" betreibe. Man fragt sich unwillkürlich, welche Maßstäbe hier angelegt wurden.

Das britische Deradikalisierungsprogramm „Prevent" meldete im Jahr 2023 immerhin 70 Studenten wegen Anzeichen islamistischer Radikalisierung – fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Diese Zahlen sollten eigentlich jeden Verantwortlichen alarmieren.

Labour unter Zugzwang

Die Maßnahme der Emirate setzt die Labour-Regierung unter Keir Starmer erheblich unter Druck. Eine erneute Überprüfung der Muslimbruderschaft wurde angekündigt. Nigel Farage, dessen Partei Reform UK in britischen Umfragen führt, hat bereits versprochen, die Muslimbrüder zu verbieten, sollte er Premierminister werden.

„Einige unserer besten muslimischen Verbündeten am Golf halten die islamistische Indoktrination in bestimmten Teilen des Westens für zu gefährlich."

So kommentierte US-Vizepräsident JD Vance die Entwicklung auf X. Eine Aussage, die den westlichen Eliten zu denken geben sollte.

Ein Weckruf für ganz Europa

Was in Großbritannien geschieht, ist kein isoliertes Phänomen. Auch deutsche Universitäten kämpfen mit zunehmender Politisierung und ideologischer Vereinnahmung. Wenn selbst arabische Monarchen ihre Kinder vor westlichen Hochschulen schützen wollen, sollte dies als deutliches Warnsignal verstanden werden. Die akademische Freiheit, auf die britische Universitäten so stolz verweisen, scheint längst zur Einbahnstraße verkommen zu sein – offen für radikale Ideologien, verschlossen für kritische Stimmen.

Die Scheichs haben verstanden, was viele westliche Politiker noch immer nicht wahrhaben wollen: Toleranz gegenüber Intoleranz führt unweigerlich in den Abgrund.

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