
Google-Studie enthüllt: Chinesische KI-Modelle ahmen menschliche Schwarmintelligenz nach

Eine bemerkenswerte Entdeckung aus den Forschungslaboren des Tech-Giganten Google wirft ein neues Licht auf die rasante Entwicklung künstlicher Intelligenz – und ausgerechnet chinesische Modelle stehen dabei im Mittelpunkt. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass fortschrittliche KI-Systeme von DeepSeek und Alibaba Cloud interne Denkprozesse entwickeln, die verblüffend an die kollektive Intelligenz menschlicher Gruppen erinnern.
Interne Debatten wie in einer Gesellschaft
Was die Google-Forscher bei ihrer Untersuchung der Modelle R1 von DeepSeek und QwQ-32B von Alibaba Cloud entdeckten, klingt beinahe wie Science-Fiction: Diese sogenannten Reasoning-Modelle, also KI-Systeme mit der Fähigkeit zum logischen Schlussfolgern, führen offenbar interne Multi-Agenten-Debatten. Die Wissenschaftler prägten dafür den Begriff "Societies of Thought" – Gedankengesellschaften.
In diesen virtuellen Diskussionsrunden spielen unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale und Fachexpertisen zusammen, um zu besseren Ergebnissen zu gelangen. Es ist, als würde die KI verschiedene Experten an einen Tisch setzen und sie miteinander debattieren lassen – nur dass all dies innerhalb eines einzigen Systems geschieht.
Vielfalt schlägt reine Rechenpower
Besonders aufschlussreich ist die Erkenntnis, dass nicht etwa die schiere Rechenleistung für die zunehmende "Intelligenz" dieser Modelle verantwortlich ist. Vielmehr sei es die Perspektivenvielfalt, die den entscheidenden Unterschied ausmache. Die Forscher ziehen einen direkten Vergleich zur menschlichen Problemlösung in Gruppen, wo Diversität nachweislich zu besseren Ergebnissen führt – vorausgesetzt, sie wird systematisch strukturiert.
"Wir vermuten, dass Reasoning-Modelle ein rechnerisches Pendant zur kollektiven Intelligenz menschlicher Gruppen etablieren, bei der Vielfalt eine überlegene Problemlösung ermöglicht, wenn sie systematisch strukturiert wird."
Chinesische Modelle als Forschungsgrundlage
Pikant an dieser Entwicklung ist die Tatsache, dass ausgerechnet amerikanische Spitzenforscher auf chinesische Open-Source-Modelle zurückgreifen, um bahnbrechende Erkenntnisse über künstliche Intelligenz zu gewinnen. Dies unterstreicht die wachsende Bedeutung chinesischer KI-Entwicklungen für die internationale Forschungsgemeinschaft – ein Umstand, der angesichts der geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China durchaus bemerkenswert erscheint.
Die Studie wurde von vier Wissenschaftlern des Google-Teams "Paradigms of Intelligence" durchgeführt, das sich mit interdisziplinären Methoden der Erforschung von Intelligenz widmet. Allerdings ist zu beachten, dass die auf der Plattform arXiv veröffentlichte Arbeit noch nicht das Peer-Review-Verfahren durchlaufen hat.
Was bedeutet das für die Zukunft?
Die Erkenntnisse werfen fundamentale Fragen über die Natur künstlicher Intelligenz auf. Wenn KI-Systeme tatsächlich interne Mechanismen entwickeln, die menschlicher Schwarmintelligenz ähneln, stehen wir möglicherweise an der Schwelle zu einer neuen Ära der Technologie. Gleichzeitig mahnt diese Entwicklung zur Vorsicht: Systeme, deren interne Prozesse zunehmend komplexer und menschenähnlicher werden, erfordern auch eine entsprechend sorgfältige Regulierung und Überwachung.
Für den technologischen Wettbewerb zwischen Ost und West bedeutet diese Studie jedenfalls eines: China hat sich als ernstzunehmender Akteur in der KI-Forschung etabliert – ob das dem Westen nun gefällt oder nicht.
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