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05.01.2026
23:43 Uhr

Grönland-Krise: Dänemark warnt vor dem Ende der NATO bei US-Angriff

Grönland-Krise: Dänemark warnt vor dem Ende der NATO bei US-Angriff

Die geopolitischen Spannungen um die arktische Insel Grönland erreichen einen neuen Höhepunkt. Was einst als skurrile Idee des damaligen US-Präsidenten Trump im Jahr 2019 begann, entwickelt sich nun zu einer ernsthaften diplomatischen Krise, die das Fundament der westlichen Allianz erschüttern könnte.

Provokation aus dem Weißen Haus

Den Auslöser der jüngsten Eskalation bildete ein scheinbar harmloser Social-Media-Beitrag. Die Ehefrau von Trumps stellvertretendem Stabschef veröffentlichte auf der Plattform X eine Karte Grönlands, überlagert mit der amerikanischen Flagge, versehen mit dem vielsagenden Wort "SOON" – also "BALD". Eine Provokation, die in Kopenhagen und den europäischen Hauptstädten wie eine Bombe einschlug.

Der dänische Botschafter in Washington, Jesper Møller Sørensen, reagierte umgehend mit einer diplomatischen Mahnung:

"Nur eine freundliche Erinnerung: Wir sind enge Verbündete und sollten weiterhin als solche zusammenarbeiten. Die Sicherheit der USA ist auch die Sicherheit Grönlands und Dänemarks. Grönland ist bereits Teil der NATO."

Grönlands Premierminister zieht rote Linie

Der grönländische Premierminister Jens-Frederik Nielsen fand deutlich schärfere Worte. Er bezeichnete Trumps Rhetorik als "völlig und absolut inakzeptabel" und stellte unmissverständlich klar: "Genug ist genug." Drohungen, Druck und Annexionsreden hätten zwischen Freunden keinen Platz. So spreche man nicht mit einem Volk, das wiederholt Verantwortung, Stabilität und Loyalität bewiesen habe.

Gleichwohl signalisierte Nielsen Gesprächsbereitschaft – allerdings nur über angemessene diplomatische Kanäle und im Einklang mit internationalem Recht. Respektlose Social-Media-Beiträge seien dafür nicht der richtige Weg.

Dänemarks Ministerpräsidentin warnt vor NATO-Zusammenbruch

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen ging noch einen entscheidenden Schritt weiter. In einem Interview mit dem dänischen Sender TV2 erklärte sie unmissverständlich, dass ein militärischer Angriff der USA auf Grönland das Ende der NATO bedeuten würde. Man müsse den amerikanischen Präsidenten ernst nehmen, wenn er sage, dass er Grönland wolle. Doch wenn die USA sich entscheiden sollten, ein anderes NATO-Land militärisch anzugreifen, dann höre alles auf – einschließlich der NATO und damit der Sicherheitsarchitektur, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs aufgebaut wurde.

Europäische Solidarität formiert sich

Die Europäische Union stellte sich demonstrativ hinter Dänemark. Die außenpolitische Sprecherin Anitta Hipper betonte, die EU werde weiterhin die Prinzipien nationaler Souveränität, territorialer Integrität und der Unverletzlichkeit von Grenzen verteidigen – umso mehr, wenn die territoriale Integrität eines EU-Mitgliedstaates infrage gestellt werde.

Auch der britische Premierminister Keir Starmer sowie der deutsche Außenminister Johann Wadephul äußerten ihre Unterstützung für Dänemark. Wadephul deutete an, dass die NATO-Allianz über eine Verstärkung des Schutzes für Grönland diskutieren könnte. Die baltischen Staaten, Finnland, Island, Norwegen und Schweden schlossen sich der Solidaritätsbekundung an.

Eine neue Weltordnung?

Die grönländische Parlamentsabgeordnete Aja Chemnitz von der Inuit-Ataqatigiit-Partei sprach von einer "neuen Weltordnung". Obwohl sie nicht glaube, dass eine Invasion unmittelbar bevorstehe, sollten sich die Grönländer auf das Schlimmste vorbereiten. Trumps jüngste Äußerungen seien die "schlimmsten und ernsthaftesten" seiner bisherigen Drohungen gegenüber Grönland.

Trump selbst gab sich an Bord der Air Force One betont gelassen und kündigte an, man werde sich "in etwa zwei Monaten" um Grönland kümmern. Eine Aussage, die angesichts der jüngsten US-Militäroperation gegen Venezuela zusätzliche Brisanz erhält und die Frage aufwirft, ob Washington tatsächlich bereit ist, das "Venezuela-Playbook" auch in der Arktis anzuwenden.

Die Entwicklungen zeigen einmal mehr, wie fragil die transatlantische Partnerschaft geworden ist – und wie schnell jahrzehntelang gewachsene Bündnisse unter Druck geraten können, wenn nationale Interessen über gemeinsame Werte gestellt werden.

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