
Großhandelspreise steigen weiter: Die schleichende Verteuerung des Alltags

Die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes offenbaren eine unbequeme Wahrheit: Die Verkaufspreise im deutschen Großhandel sind im Dezember 2025 erneut gestiegen – um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Was auf den ersten Blick wie eine moderate Entwicklung erscheinen mag, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als weiterer Baustein einer besorgniserregenden Inflationsspirale, die den deutschen Verbraucher zunehmend belastet.
Rohstoffe und Metalle treiben die Preise
Besonders dramatisch fällt der Preisanstieg bei Nicht-Eisen-Erzen, Nicht-Eisen-Metallen und deren Halbzeug aus. Hier explodierten die Preise regelrecht – um satte 34,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Allein im Vergleich zum November 2025 legten sie nochmals um 4,9 Prozent zu. Diese Entwicklung dürfte sich unweigerlich auf die gesamte Produktionskette auswirken und letztlich beim Endverbraucher ankommen.
Lebensmittel werden zum Luxusgut
Noch beunruhigender gestaltet sich die Situation bei den Nahrungs- und Genussmitteln. Der Großhandel mit diesen lebensnotwendigen Gütern verzeichnete einen Preisanstieg von 2,4 Prozent. Doch die Detailzahlen sind geradezu erschreckend: Zucker, Süßwaren und Backwaren verteuerten sich um 12,8 Prozent. Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze schlugen mit einem Plus von 7,4 Prozent zu Buche. Fleisch und Fleischwaren kosteten 5,0 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.
Im Jahresdurchschnitt 2025 zeigt sich das ganze Ausmaß der Misere: Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze verteuerten sich um unfassbare 26,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zucker, Süßwaren und Backwaren stiegen um 14,7 Prozent. Wer glaubt, dass diese Großhandelspreise nicht beim Verbraucher ankommen, der irrt gewaltig.
Lichtblicke bleiben Mangelware
Zwar gab es vereinzelt auch Preisrückgänge – etwa bei Getreide und Futtermitteln mit minus 7,3 Prozent oder bei Mineralölerzeugnissen mit minus 3,1 Prozent. Doch diese punktuellen Entlastungen können das Gesamtbild kaum aufhellen. Die strukturelle Verteuerung des täglichen Bedarfs schreitet unaufhaltsam voran.
Die Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz steht vor gewaltigen Herausforderungen. Das geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur mag politisch opportun erscheinen, dürfte jedoch die Inflationsdynamik weiter befeuern. Generationen von Steuerzahlern werden die Zeche für diese schuldenfinanzierte Politik begleichen müssen – trotz aller Wahlkampfversprechen, keine neuen Schulden aufzunehmen.
Vermögensschutz wird zur Notwendigkeit
In Zeiten steigender Preise und schwindender Kaufkraft gewinnt der Schutz des eigenen Vermögens an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich historisch als verlässlicher Inflationsschutz bewährt. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio können sie dazu beitragen, die Kaufkraft langfristig zu erhalten – unabhängig von politischen Fehlentscheidungen und geldpolitischen Experimenten.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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