
Grüne Schmutzkampagne: Acht Jahre altes Video soll CDU-Kandidat Hagel den Wahlsieg kosten
Wenn einer Partei die Argumente ausgehen, greift sie bekanntlich in die unterste Schublade. Genau das scheinen die Grünen in Baden-Württemberg nun zu tun – anderthalb Wochen vor der Landtagswahl, die ihre jahrelange Vorherrschaft im Ländle endgültig beenden könnte. Das Werkzeug der Wahl: ein acht Jahre alter Videoschnipsel des CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel.
Was Hagel damals tatsächlich sagte
Die Geschichte klingt zunächst spektakulärer, als sie bei nüchterner Betrachtung ist. Im Jahr 2018 besuchte der damals 29-jährige CDU-Generalsekretär eine Realschulklasse und sprach anschließend mit einem Lokalsender über seine Eindrücke. Angesichts eines Mädchenanteils von 80 Prozent in der Klasse scherzte Hagel, es gebe für einen 29-jährigen Abgeordneten „schlimmere Termine als diesen". Zudem schwärmte er von einer Schülerin namens Eva mit „rehbraunen Augen", die ihm eine besonders gute Frage gestellt habe. Der Kontext: Hagel wollte beispielhaft erklären, wie wichtig Sprache in der Politik sei, um Menschen zu erreichen.
Geschmacklos? Vielleicht. Ein wenig unbeholfen? Sicherlich. Aber ein Skandal, der einen Spitzenkandidaten zwölf Tage vor der Wahl zu Fall bringen soll? Das riecht nach purer Verzweiflung.
Die grüne Scharfrichterin aus Karlsruhe
Veröffentlicht wurde der Videoschnipsel von der Karlsruher Grünen-Bundestagsabgeordneten Zoe Mayer auf Instagram. Ihre rhetorische Frage, was ein erwachsener Mann damit meine, wenn er einen Besuch in einem Klassenzimmer mit „maximal 16-Jährigen" als besonders schönen Termin bezeichne, ist dabei so durchsichtig wie perfide. Mayer versucht hier offenkundig, eine Assoziation herzustellen, die durch den tatsächlichen Kontext des Videos nicht gedeckt ist. Besonders entlarvend ihre Nachsatz-Belehrung an alle, die das Ganze für harmlos halten könnten: „Möglicherweise liegt in dieser Wahrnehmung das eigentliche Problem." Ein klassischer Trick – wer die Anschuldigung nicht teilt, wird gleich selbst zum Teil des Problems erklärt.
Hagel selbst reagierte besonnen. Seine Frau habe ihm damals bereits „den Kopf gewaschen", und Frau Dr. Mayer komme damit „acht Jahre zu spät". Seine eigenen Worte bezeichnete er als „Mist". Eine ehrliche Reaktion, die wohltuend nüchtern wirkt im Vergleich zur moralischen Empörungsmaschinerie der Grünen.
Warum gerade jetzt?
Die Antwort liegt auf der Hand. Laut der jüngsten INSA-Umfrage liegt die CDU in Baden-Württemberg bei 28 Prozent, die Grünen folgen mit 22 Prozent, die AfD mit 20 Prozent. Die Ära Kretschmann neigt sich dem Ende zu, und die Grünen spüren, dass ihnen der Boden unter den Füßen wegbricht. Seit über einem Jahrzehnt regieren sie das einstige Musterland konservativer Politik – mit Ergebnissen, die man durchaus kritisch betrachten darf. Statt mit einer überzeugenden Bilanz in den Wahlkampf zu ziehen, setzt man offenbar lieber auf persönliche Diffamierung des politischen Gegners.
Es ist ein Muster, das man von den Grünen mittlerweile zur Genüge kennt. Wo sachliche Argumente fehlen, wird die Moralkeule geschwungen. Wo die eigene Regierungsbilanz nicht überzeugt, wird der Gegner persönlich attackiert. Dass man dafür acht Jahre in die Vergangenheit graben muss, spricht Bände über den Zustand dieser Partei.
Baden-Württemberg vor der Zeitenwende
Sollte die CDU tatsächlich stärkste Kraft werden – und danach sieht es derzeit aus –, dürfte die bisherige grün-schwarze Koalition unter umgekehrten Vorzeichen fortgesetzt werden. Für viele Bürger im Südwesten wäre das zumindest ein Schritt in die richtige Richtung. Denn eines steht fest: Baden-Württemberg braucht nach Jahren grüner Dominanz dringend wieder eine Politik, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen orientiert – an wirtschaftlicher Stärke, innerer Sicherheit und dem Erhalt traditioneller Werte, die dieses Bundesland einst groß gemacht haben.
Ob ein aus dem Zusammenhang gerissener Videoschnipsel aus dem Jahr 2018 daran etwas ändern wird? Man darf es bezweifeln. Die Wähler in Baden-Württemberg sind klüger, als die Grünen es ihnen offenbar zutrauen. Und vielleicht ist genau diese Herablassung der eigentliche Grund, warum die Partei am 8. März eine empfindliche Niederlage erleiden dürfte.
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