Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
22.07.2026
05:22 Uhr

Grüner Aufschrei gegen Reiche: Wenn ausgerechnet Habecks Erben von Wirtschaftskompetenz schwadronieren

Grüner Aufschrei gegen Reiche: Wenn ausgerechnet Habecks Erben von Wirtschaftskompetenz schwadronieren

Es ist ein bemerkenswertes Schauspiel, das sich derzeit in Berlin abspielt. Ausgerechnet jene Partei, die Deutschland während ihrer Regierungsjahre in eine der tiefsten Energiekrisen der Nachkriegsgeschichte manövriert hat, meldet sich nun als selbsternannter Anwalt deutscher Arbeitsplätze zu Wort. Die Rede ist von den Grünen, deren energiepolitischer Sprecher Michael Kellner – einst Staatssekretär im Habeck-Ministerium – der amtierenden Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vorwirft, sie würge die Energiewende ab und vernichte Tausende Jobs.

Der Vorwurf: 10.000 Arbeitsplätze in Gefahr?

Kern des Streits ist ein Referentenentwurf für ein novelliertes Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das seit dem Jahr 2000 den Ausbau von Ökostrom in Deutschland regelt. Kellner behauptet, sollte das Gesetz in dieser Form kommen, drohten bis zu 10.000 Arbeitsplätze im Handwerk verloren zu gehen. Es seien vor allem die lokalen Elektromeister, die von der Installation kleiner Solaranlagen auf Privatdächern lebten.

„Das ist eine der weniger werdenden boomenden Branchen, die wir in Deutschland haben. Und genau die bekämpft die Wirtschaftsministerin“, so Kellner gegenüber der Frankfurter Rundschau.

Man reibt sich verwundert die Augen. Da lamentiert ein Vertreter jener politischen Kraft über drohenden Jobverlust, die während ihrer Regierungsbeteiligung munter dabei zusah, wie ganze Industriezweige unter der Last explodierender Energiekosten ins Ausland abwanderten. Wo war die Sorge um die Arbeitsplätze, als die Chemie-, Stahl- und Automobilindustrie unter der ideologiegetriebenen Energiepolitik ächzte?

Das eigentliche Problem: Ein subventionsverliebtes System

Interessant ist der Blick auf die tatsächlichen Pläne. Das Ministerium schreibt in seinem Entwurf, dass „die fixe Einspeisevergütung für Neuanlagen konsequent abgeschafft“ werden solle. Die künftige Förderung solle „markt- und systemdienlich“ ausgestaltet werden. Übersetzt bedeutet dies: Wer eine Anlage betreibe, die sich ohnehin rentiere, brauche keine staatlichen Subventionen mehr aus dem Steuertopf.

Man muss kein Ökonom sein, um zu erkennen, dass genau hier der wunde Punkt liegt. Über zwei Jahrzehnte hinweg wurde in Deutschland ein gewaltiges Subventionsgeflecht aufgebaut, dessen Rechnung am Ende stets der kleine Bürger über seine Stromrechnung und seine Steuern beglichen hat. Wenn eine Technologie tatsächlich so überlegen und wirtschaftlich sein soll, wie ihre Verfechter beteuern, warum benötigt sie dann Jahr für Jahr Milliarden an Fördergeldern?

Die pikante Herkunft der Kritik

Besonders geschmacklos wird die Debatte, wenn Kellner der Ministerin unterstellt, sie handle im Interesse ihres früheren Arbeitgebers. Reiche war einst Managerin einer E.ON-Tochter. „Das EEG nutzt dort, wo Reiche herkommt“, mutmaßt der Grüne. Doch wer im Glashaus sitzt, sollte bekanntlich nicht mit Steinen werfen. Die Verflechtungen zwischen grüner Politik und einer ganzen Subventionsindustrie aus Windkraft-Projektierern, Solarlobbyisten und NGOs sind hinlänglich bekannt.

Ein überfälliger Realitätscheck

Deutschland hat sich verpflichtet, bis 2030 rund 80 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. 2025 lag der Wert laut Fraunhofer-Institut bei etwa 62 Prozent. Doch die eigentliche Frage, die in der ganzen Aufregung untergeht, lautet: Nützt uns hoher Ökostromanteil überhaupt, wenn die Netze überlastet sind und Windräder abgeschaltet werden müssen, weil der erzeugte Strom nirgendwo hin kann?

Kellner beklagt, dass künftig „ein Drittel des erzeugten Stroms entschädigungsfrei abgeregelt werden kann“ und vergleicht dies mit einem Eierverkäufer, der nur zwei von drei Eiern bezahlt bekomme. Ein netter Vergleich – nur verschweigt er geflissentlich, dass es der planlose, ideologiegetriebene Zubau von Anlagen ohne entsprechenden Netzausbau war, der uns überhaupt erst in dieses Dilemma manövriert hat.

Fazit: Endlich ein Hauch von wirtschaftlicher Vernunft

Ob Katherina Reiche tatsächlich die richtige Ministerin für den notwendigen energiepolitischen Kurswechsel ist, sei dahingestellt. Doch der Ansatz, endlose Subventionsströme zu hinterfragen und Marktmechanismen wieder eine Rolle zuzugestehen, verdient zumindest eine faire Prüfung – und nicht die reflexhafte Empörung derer, die den Karren erst in den Dreck gefahren haben.

In Zeiten, in denen politische Weichenstellungen das Ersparte des Bürgers massiv entwerten können – man denke an das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen und die im Grundgesetz verankerte Klimaneutralität bis 2045, die kommende Generationen mit gewaltigen Zinslasten fesseln wird – lohnt sich der Blick auf Werte, die unabhängig von politischer Willkür Bestand haben. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte bewiesen, dass sie Vermögen zuverlässig durch stürmische Zeiten tragen. Als solide Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie einen Schutz, den kein subventioniertes Förderprogramm je garantieren kann.

Hinweis: Die in diesem Beitrag geäußerten Einschätzungen stellen die Meinung unserer Redaktion dar und dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie stellen keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Jeder Anleger ist verpflichtet, seine Entscheidungen auf Basis eigener Recherche zu treffen und trägt die Verantwortung für sein Handeln selbst. Ziehen Sie im Zweifel einen unabhängigen Fach-, Rechts- oder Steuerberater hinzu.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen