
Hammer-Pleite: Wie die Ampel-Erblast und Merz' Schuldenpolitik den deutschen Einzelhandel zermalmen

Ein weiteres Stück deutscher Wirtschaftsgeschichte verschwindet sang- und klanglos vom Markt. Die Fachmarktkette Hammer, einst stolzes Aushängeschild des nordrhein-westfälischen Mittelstands, wird endgültig abgewickelt. Mehr als 1.000 Menschen verlieren ihre Arbeitsplätze, 21 verbliebene Filialen schließen bis Ende Mai 2026 für immer ihre Türen. Was hier passiert, ist kein bedauerlicher Einzelfall – es ist Symptom eines kranken Standorts, der unter politischer Misswirtschaft ächzt.
Vom Familienunternehmen zum Pleitefall
1976 in Porta Westfalica gegründet, hatte sich Hammer über Jahrzehnte zu einer bundesweit präsenten Marke mit weit über 100 Filialen gemausert. Tapeten, Bodenbeläge, Gardinen, Matratzen – wer sein Zuhause verschönern wollte, fand bei Hammer eine Anlaufstelle. Doch diese Erfolgsgeschichte gehört nun der Vergangenheit an. Insolvenzverwalter Stefan Meyer spricht von einer "außerordentlich bedauerlichen" Entwicklung. Mehrere Interessenten habe es laut Deutscher Presse-Agentur gegeben – doch keiner habe zugeschlagen. Wer wollte auch noch in einen Standort investieren, an dem das Geschäftemachen zur Strafarbeit geworden ist?
Zweite Insolvenz binnen Monaten – kein Wunder
Bereits im Sommer 2025 war die Muttergesellschaft, die Brüder-Schlau-Gruppe, in die Insolvenz gerutscht. Ein Investorenkonsortium namens Rethink versuchte im Herbst 2025 einen Neustart – vergebens. Im Januar 2026 folgte die zweite Insolvenz binnen kürzester Zeit, ein klares Warnsignal für potenzielle Geldgeber. Bis Ende März fielen bereits 46 Filialen, im April folgten weitere. Ende April erhielten sämtliche rund 1.100 Beschäftigten ihre Kündigung. Verkäuferinnen, Verkäufer, Raumausstatter, Bodenleger, Polster- und Dekorationsnäher – sie alle stehen nun auf der Straße.
Die wahren Ursachen: politisches Versagen mit System
Branchenexperten zählen die üblichen Verdächtigen auf: Rückgang im Bau- und Renovierungsmarkt nach dem Homeoffice-Boom, Kaufzurückhaltung durch Inflation, explodierte Energiepreise, Zinswende, brutaler Wettbewerb durch Onlinehandel und Discounter sowie horrende Fixkosten für Mieten, Strom und Personal. Doch wer hat diese Rahmenbedingungen eigentlich geschaffen? Die Antwort liegt auf der Hand: eine Politik, die den deutschen Mittelstand seit Jahren systematisch in die Knie zwingt.
Die ideologiegetriebene Energiewende der gescheiterten Ampel-Koalition hat die Strompreise in astronomische Höhen getrieben. Die völlig misslungene Migrationspolitik bindet Milliarden, die anderswo dringend gebraucht würden. Und die nun von der Großen Koalition unter Friedrich Merz beschlossene Schuldenorgie – 500 Milliarden Euro Sondervermögen, Klimaneutralität 2045 im Grundgesetz – wird die Inflation weiter anheizen und kommende Generationen mit Zins- und Steuerlasten erdrücken. Merz hatte versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Die Realität: ein Wortbruch historischen Ausmaßes.
Stationärer Handel als Verlierer der Wirtschaftspolitik
Wer ein stationäres Ladengeschäft betreibt, kämpft heute gegen Windmühlen. Bürokratiemonster, Dokumentationspflichten, Mindestlohnerhöhungen, Energiekosten – während die Bundesregierung mit grünen Phantasiekonzepten und Genderdebatten beschäftigt ist, geht draußen vor der Tür das wirtschaftliche Rückgrat des Landes verloren. Hammer ist nur das jüngste Opfer. Galeria Karstadt Kaufhof, Reno, Esprit, Görtz – die Liste der gefallenen Handelsriesen wird länger und länger.
Hoffnungsschimmer und harte Realität
Der Insolvenzverwalter führe nach eigenen Angaben noch Gespräche mit Vermietern und Interessenten aus anderen Branchen, um Mietflächen zu übernehmen. Einzelne Beschäftigte könnten womöglich von Nachmietern weiterbeschäftigt werden. Doch für die meisten der über 1.000 betroffenen Familien beginnt nun das Bangen um die Existenz. Besonders in NRW und Niedersachsen, wo Hammer am dichtesten vertreten war, drohen Leerstände in den Innenstädten – jene Innenstädte, die ohnehin schon mit Verödung und steigender Kriminalität kämpfen.
Konsequenz: Vermögen physisch absichern
Wer angesichts dieser wirtschaftlichen Verwerfungen noch glaubt, sein Erspartes auf einem Sparbuch oder in überbewerteten Aktienindizes sei sicher aufgehoben, der irrt gewaltig. Wenn ganze Branchen wegbrechen, wenn Insolvenzen sich häufen wie nie zuvor, wenn die Politik durch ungezügelte Schuldenaufnahme die Kaufkraft des Euro Stück für Stück zerstört, dann braucht es krisenfeste Werte. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben in jeder Wirtschaftskrise der vergangenen Jahrhunderte ihre Funktion als Wertspeicher bewiesen. Als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Vermögensportfolio bieten sie das, was Papierwerte und Unternehmensbeteiligungen in solchen Zeiten oft nicht mehr leisten können: Substanz, die nicht über Nacht von Insolvenzverwaltern abgewickelt werden kann.
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