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Kettner Edelmetalle
15.01.2026
11:18 Uhr

Japanischer Elektronikkonzern kapituliert vor der E-Auto-Krise

Japanischer Elektronikkonzern kapituliert vor der E-Auto-Krise

Die Automobilbranche durchlebt turbulente Zeiten, und nun zieht ein weiterer Großkonzern die Reißleine. Mitsubishi Electric, einer der traditionsreichsten japanischen Elektronikriesen, plant offenbar den Verkauf seiner gesamten Automobilelektronik-Sparte. Ein Schritt, der die tiefgreifenden Verwerfungen in der globalen Automobilindustrie einmal mehr schonungslos offenlegt.

Milliardenschwerer Ausverkauf bis Ende Januar

Nach Informationen der Finanznachrichtenagentur Bloomberg soll der Konzern bereits bis zum 26. Januar erste Angebote von potenziellen Käufern entgegennehmen. Unter den Interessenten befinden sich demnach sowohl andere Autozulieferer als auch Private-Equity-Fonds, die auf der Suche nach günstigen Übernahmegelegenheiten sind. Der erwartete Verkaufserlös bewegt sich zwischen 200 und 300 Milliarden Yen, was umgerechnet etwa 1,1 bis 1,6 Milliarden Euro entspricht.

Das betroffene Geschäftsfeld umfasst keineswegs Nischenprodukte, sondern zentrale Komponenten der modernen Fahrzeugtechnik: Wechselrichter und Motoren für Hybrid- und Elektrofahrzeuge sowie Infotainmentsysteme. Ausgerechnet jene Bereiche also, die eigentlich als Zukunftsmärkte galten und in die weltweit Milliarden investiert wurden.

Die bittere Wahrheit hinter dem E-Auto-Hype

Der wahre Grund für diesen strategischen Rückzug liegt in einer unbequemen Realität, die viele Politiker und Ideologen lange nicht wahrhaben wollten: Der weltweite Absatz von Elektrofahrzeugen wächst bei weitem nicht so stark wie prognostiziert. Die vollmundigen Versprechen einer elektrischen Revolution auf unseren Straßen entpuppen sich zunehmend als Luftschlösser. Der Kostendruck in diesem Sektor ist mittlerweile so enorm, dass selbst etablierte Konzerne wie Mitsubishi Electric die Profitabilität nicht mehr gewährleisten können.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Automobilsparte erzielte im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres zwar einen Umsatz von 423 Milliarden Yen, doch die operative Marge lag mit rund fünf Prozent deutlich unter dem Konzerndurchschnitt von 8,2 Prozent. Ein Geschäftsbereich, der die Gesamtperformance nach unten zieht, wird in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit schnell zur Belastung.

Flucht der Elektronikriesen aus dem Automobilsektor

Mitsubishi Electric steht mit dieser Entscheidung keineswegs allein da. Bereits im April 2024 hatte der Konzern die Automobilsparte als eigenständige Tochtergesellschaft ausgegliedert und den Rückzug aus dem Geschäft mit Navigationssystemen angekündigt. Auch der Konkurrent Panasonic hat im vergangenen Jahr einen Anteil an Panasonic Automotive Systems an ein mit Apollo Global Management verbundenes Unternehmen veräußert.

Was wir hier beobachten, ist nichts Geringeres als eine stille Kapitulation der Industrie vor den unrealistischen Erwartungen einer überhasteten Energiewende. Während europäische Politiker, allen voran die deutschen Grünen, jahrelang das Hohelied der Elektromobilität sangen und Verbrennerverbote forderten, zeigt die wirtschaftliche Realität ein völlig anderes Bild. Die japanischen Autobauer haben längst erkannt, was hierzulande noch immer als Ketzerei gilt: Ein einseitiger Fokus auf Elektroantriebe ist weder wirtschaftlich sinnvoll noch technologisch zwingend.

Ein Lehrstück für deutsche Wirtschaftspolitik

Die Entwicklungen bei Mitsubishi Electric sollten auch der neuen Bundesregierung unter Friedrich Merz zu denken geben. Während Deutschland weiterhin Milliarden in eine ideologisch getriebene Verkehrswende pumpt und die heimische Automobilindustrie mit immer neuen Auflagen drangsaliert, ziehen sich internationale Konzerne aus genau diesem Geschäftsfeld zurück. Die Botschaft könnte kaum deutlicher sein: Der Markt lässt sich nicht durch politische Wunschvorstellungen ersetzen.

Für Anleger, die in turbulenten Zeiten nach Stabilität suchen, bieten sich physische Edelmetalle als bewährte Absicherung an. Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher erwiesen, während ganze Industriezweige kommen und gehen. Eine Beimischung von Edelmetallen kann ein breit gestreutes Portfolio sinnvoll ergänzen und gegen die Unwägbarkeiten einer von politischen Fehlentscheidungen geprägten Wirtschaftspolitik absichern.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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