
Justizskandal Fuellmich: Wie der deutsche Rechtsstaat seine letzten Masken fallen lÀsst
Was sich derzeit in deutschen GefĂ€ngnissen abspielt, wĂŒrde man eher in autoritĂ€ren Regimen vermuten als in einem angeblichen Rechtsstaat. Der Fall des inhaftierten Rechtsanwalts Dr. Reiner Fuellmich offenbart schonungslos, wie tief die Justiz in diesem Land gesunken ist. Nach seiner umstrittenen Verurteilung durch das Landgericht Göttingen meldet sich der Anwalt nun erstmals aus der Haft â und was er berichtet, lĂ€sst einem das Blut in den Adern gefrieren.
Blitzverlegung als Verteidigungssabotage
Die plötzliche Verlegung von der JVA Rosdorf nach Bremervörde trĂ€gt alle ZĂŒge einer gezielten Schikane. Ohne seine Prozessunterlagen, ohne seine Schreibmaschine â die elementaren Werkzeuge fĂŒr die Vorbereitung seiner Revision beim Bundesgerichtshof â wurde Fuellmich quasi ĂŒber Nacht verlegt. Ein Schelm, wer dabei an Zufall glaubt. Vielmehr drĂ€ngt sich der Verdacht auf, dass hier systematisch die VerteidigungsfĂ€higkeit eines unbequemen Mannes sabotiert werden soll.
Besonders perfide: Seit fast zwei Wochen werden ihm seine Unterlagen vorenthalten, wÀhrend die vierwöchige Revisionsfrist bereits lÀuft. Post erhÀlt er nach eigenen Angaben gar nicht mehr. Wer hier noch von einem fairen Verfahren spricht, verhöhnt jeden Grundsatz rechtsstaatlicher Prinzipien.
WeiĂe Folter und richterliche WillkĂŒr
Was Fuellmich ĂŒber die ZustĂ€nde in der JVA Rosdorf berichtet, klingt wie aus einem Kafka-Roman. "WeiĂe Folter" nennt er die MaĂnahmen, denen er ausgesetzt war â ohne jede rechtliche Grundlage, wie sein Pflichtverteidiger aufdecken konnte. Die BegrĂŒndungen fĂŒr diese Schikanen seien teilweise "absolut lachhaft" gewesen, etwa der Vorwurf, er habe sich mit muslimischen HĂ€ftlingen unterhalten.
Noch erschĂŒtternder ist der Umgang des Gerichts mit diesen MissstĂ€nden. Richter Schindler ignoriere nicht nur die traumatisierenden Folgen dieser Behandlung, sondern verharmlose sie auch noch. Ein Ă€rztliches Gutachten ĂŒber Fuellmichs Traumatisierung? Wird einfach ĂŒbergangen. Die dokumentierten Angriffe auf seine Verteidigerin, die sogar von Justizbeamten geschĂŒtzt werden musste und nach einem Zusammenbruch notĂ€rztlich behandelt wurde? Alles erlogen, meint das Gericht.
Der wahre Hintergrund: Corona-AufklÀrung als Staatsfeind
Fuellmich selbst sieht den wahren Grund seiner Verfolgung in seiner Arbeit wĂ€hrend der Corona-Zeit. Der Verfassungsschutz habe ihn "mit Hilfe konstruierter strafrechtlicher VorwĂŒrfe" aus dem Verkehr ziehen wollen. Doch das Gericht wischt solche Ăberlegungen als "Verschwörungstheorien" vom Tisch â ein Begriff, der mittlerweile reflexartig verwendet wird, wenn unbequeme Wahrheiten ans Licht kommen sollen.
Die Tatsache, dass die angeblichen GeschĂ€digten ihm nachweislich 700.000 Euro fĂŒr DarlehensrĂŒckzahlungen entwendet haben â unter den Augen von Verfassungsschutz und Staatsanwaltschaft â interessiert das Gericht offenbar nicht. Hier wird mit zweierlei MaĂ gemessen, dass es einem die Sprache verschlĂ€gt.
Ein besonders grausames Detail
Die Unmenschlichkeit des Systems zeigt sich besonders in einem Detail: Fuellmich durfte seine sterbende Mutter nur in Handschellen und FuĂfesseln besuchen, begleitet von bewaffneten Vollzugsbeamten. Er verzichtete darauf â diesen letzten Anblick wollte er seiner Mutter nicht zumuten. Wer bei solchen Geschichten noch an die HumanitĂ€t unserer Justiz glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.
Der Kampfgeist bleibt ungebrochen
Trotz aller Schikanen zeigt sich Fuellmich kĂ€mpferisch. Er kĂŒndigt Strafanzeigen gegen die beteiligten Richter an und will sein "letztes Wort" veröffentlichen â sobald er wieder Zugang zu seinen Unterlagen hat. Seine Botschaft ist klar: Das Chaos, das wir derzeit erleben, sei Teil einer psychologischen Manipulation zur gezielten Verwirrung und Panikmache.
Fuellmichs Fall ist symptomatisch fĂŒr den Zustand unseres Landes. Wenn kritische Stimmen mundtot gemacht werden, wenn Gerichte zu BefehlsempfĂ€ngern verkommen und wenn elementare Verteidigungsrechte mit FĂŒĂen getreten werden, dann ist der Rechtsstaat nur noch eine hohle Fassade. Es wird höchste Zeit, dass das deutsche Volk aufwacht und erkennt: Wir brauchen dringend eine politische Wende, bevor die letzten Reste unserer freiheitlichen Grundordnung vollends zerstört werden.
Die internationale Aufmerksamkeit fĂŒr diesen Fall gibt Hoffnung. Denn wie Fuellmich richtig erkennt: "Wir sind die Kavallerie, niemand sonst." Es liegt an uns allen, die Monster zu stoppen und der Gerechtigkeit wieder Geltung zu verschaffen. Der Kampf um Recht und Freiheit hat gerade erst begonnen.
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