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18.04.2026
09:47 Uhr

Kerosinmangel droht: Klingbeil schlägt Alarm – und zeigt dabei auf die eigene Koalitionspartnerin

Kerosinmangel droht: Klingbeil schlägt Alarm – und zeigt dabei auf die eigene Koalitionspartnerin

Es ist ein bemerkenswertes Schauspiel, das sich derzeit auf der Berliner Regierungsbühne abspielt. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) warnt öffentlich vor einem drohenden Kerosinmangel in Europa – und attackiert dabei kaum verhohlen seine eigene Kabinettskollegin Katherina Reiche (CDU), die als Energieministerin bislang keine akuten Engpässe befürchte. Die Große Koalition, kaum ein Jahr im Amt, offenbart damit einmal mehr ihre inneren Bruchlinien in einer Zeit, in der Deutschland eigentlich geschlossenes Handeln bräuchte.

Die IEA warnt – Berlin streitet

Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert bereits für den kommenden Monat einen spürbaren Mangel an Flugkraftstoff für den europäischen Markt. Die Ursache liegt auf der Hand: Der Irankrieg und die damit verbundene erneute Sperrung der Straße von Hormus haben die globalen Energiemärkte in Aufruhr versetzt. Klingbeil selbst zieht auf dem Rückflug von der IWF-Frühjahrstagung in Washington einen düsteren Vergleich. Die aktuelle Lage sei „ähnlich herausfordernd wie die Energiekrise nach dem russischen Überfall auf die Ukraine", so der Finanzminister gegenüber dem „Spiegel".

Man muss sich diese Worte auf der Zunge zergehen lassen. Denn was 2022 begann, hat Deutschland wirtschaftlich an den Rand des Abgrunds geführt – explodierende Gaspreise, Deindustrialisierung, Wohlstandsverluste in Milliardenhöhe. Und nun soll sich dieses Szenario wiederholen? Schlimmer noch: Die Beratungen in Washington hätten ihm gezeigt, dass „diese Krise größer und hartnäckiger ist, als viele glauben", so Klingbeil.

Déjà-vu einer gescheiterten Energiepolitik

Wer hätte das gedacht? Ein Land, das sich seit Jahren rühmt, die „Energiewende" voranzutreiben, steht erneut vor einer Versorgungskrise bei fossilen Brennstoffen. Die bittere Ironie dabei: Trotz Hunderten Milliarden Euro, die in Wind- und Solaranlagen gepumpt wurden, bleibt Deutschland bei Kerosin, Diesel und Benzin so abhängig von Importen wie eh und je. Flugzeuge fliegen nun einmal nicht mit Windkraft.

Der bereits beschlossene „Tankrabatt" von 17 Cent pro Liter ist auf lediglich zwei Monate angelegt. Klingbeil deutet bereits an, dass eine Verlängerung unvermeidlich werden könnte. Man werde „in dieser Krise weiter sehr genau auf die Entwicklungen schauen", formuliert er diplomatisch. Übersetzt heißt das: Der Steuerzahler wird einmal mehr zur Kasse gebeten, um die Folgen einer verfehlten Energiepolitik abzufedern.

Koalitionskrach statt Krisenbewältigung

Besonders pikant ist der offene Dissens zwischen SPD und CDU innerhalb der Regierung. Klingbeil fordert ein „großes und vor allem gerechtes Reformpaket" und drängt auf den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien. Gleichzeitig kritisiert er die Gesetzentwürfe aus dem Energieministerium von Katherina Reiche, die seiner Ansicht nach den Zubau von Wind- und Solaranlagen eher behinderten als förderten. Ein Finanzminister, der der Energieministerin öffentlich Unfähigkeit vorwirft – in einer funktionierenden Regierung wäre das ein Skandal. In dieser Großen Koalition scheint es zur Normalität zu werden.

Dabei hatte Friedrich Merz bei seinem Amtsantritt als Bundeskanzler versprochen, Deutschland „resilienter" zu machen und die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten zu reduzieren. Stattdessen erleben wir nun das exakte Gegenteil: Eine Regierung, die sich in internen Grabenkämpfen verliert, während die nächste Energiekrise bereits an die Tür klopft. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur, das ohnehin kommende Generationen mit Schulden belastet, scheint an den wirklich drängenden Problemen vorbeizugehen.

Der Bürger zahlt – wie immer

Am Ende wird es wieder der deutsche Mittelstand sein, der die Zeche zahlt. Steigende Spritpreise treffen Pendler, Handwerker und Spediteure mit voller Wucht. Bereits jetzt berichten Branchenverbände von einer dramatischen Zunahme an Insolvenzen im Mittelstand. Und während die Politik über Tankrabatte und Reformpakete debattiert, schmelzen die Ersparnisse der Bürger dahin wie Schnee in der Frühlingssonne.

Wer sein Vermögen in solchen Zeiten schützen möchte, sollte über physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Beimischung im Portfolio nachdenken. In jeder Energiekrise der vergangenen Jahrzehnte haben sich Edelmetalle als verlässlicher Wertspeicher erwiesen – unabhängig von politischen Fehlentscheidungen und geopolitischen Verwerfungen. Während Papiergeld an Kaufkraft verliert und Aktienmärkte nervös reagieren, bietet das „barbarische Relikt" Gold eine zeitlose Absicherung gegen genau jene Krisen, die unsere Regierung offensichtlich weder verhindern noch bewältigen kann.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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