
Klartext aus den USA: Wie Deutschland sich mit der Energiewende selbst ins Knie schießt

Manchmal braucht es den nüchternen Blick von außen, um die ganze Absurdität der deutschen Energiepolitik in ihrer ganzen Pracht zu erkennen. Der Wall-Street-Journal-Korrespondent Bojan Pancevski hat in der ARD-Talkshow von Caren Miosga ausgesprochen, was hierzulande als unbequeme Wahrheit gilt: Während Berlin der Welt die grüne Energiewende predigt, qualmen in Wahrheit die Kohlemeiler auf Hochtouren. „In Deutschland verbrennt man wie wild Kohle“, fasste der gebürtige Mazedonier die Realität in einem Satz zusammen, der treffender kaum sein könnte.
Der Atomausstieg und seine bitteren Früchte
Pancevski legte den Finger in eine Wunde, die in deutschen Talkshows üblicherweise mit ideologischen Pflastern überklebt wird. Wenn weder Wind weht noch die Sonne scheint – und das ist in unseren Breitengraden bekanntlich häufiger der Fall, als es den Apologeten der Energiewende lieb sein dürfte – muss die Grundlast irgendwoher kommen. Ohne Kernkraft, so der Journalist, bleibe nur der Griff zu Gas, Kohle und Öl. Eine Erkenntnis, die jedem Ingenieur seit Jahrzehnten geläufig ist, in der Berliner Politikblase aber offenbar bis heute auf taube Ohren stößt.
Besonders pikant: Pancevski berichtete von einem Gespräch mit der niederländischen Regierung. Aus Rotterdam würden derzeit gewaltige Mengen Kohle nach Deutschland weitertransportiert – per Containerschiff aus aller Welt angeliefert, dann ab über die Grenze zu uns. Während deutsche Klimaaktivisten sich auf Straßen kleben und Autobahnen blockieren, läuft im Hintergrund ein munterer Kohle-Import auf Hochtouren. Eine grandiose Form von Doppelmoral, die international längst für Kopfschütteln sorgt.
Gas als Lebensader – und das auf Jahrzehnte
Doch nicht nur Kohle hält das deutsche Stromnetz am Laufen. Auch Gas spielt eine zentrale Rolle, und zwar parteiübergreifend seit Jahrzehnten. Pancevski erinnerte daran, dass bereits Gerhard Schröder und Angela Merkel mit der Förderung der Nord-Stream-Pipelines genau auf diese Karte gesetzt hätten. Robert Habeck habe als Wirtschaftsminister diese Linie nahtlos fortgeführt und den Bau zahlreicher neuer Gaskraftwerke in die Wege geleitet. Und nun setze auch die CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche auf dasselbe Pferd. Sein Urteil: „Ohne Gas kommt Deutschland nicht weiter.“
Die Erneuerbaren? Aus Sicht des Journalisten schlicht nicht ausgereift. Es fehle vor allem an einer brauchbaren Speichertechnologie. Und auf einen Einwand des SPD-Politikers Hubertus Heil ergänzte Pancevski deutlich, man rede hier nicht von ein paar Jährchen Übergang. Es gehe um „zehn, zwanzig Jahre, mindestens!“ Genau aus diesem Grund seien die Nord-Stream-Pipelines überhaupt erst gebaut worden – als langfristige Versicherung für eine Industrienation, die ohne bezahlbare Energie schlicht keine Zukunft hat.
Die ideologische Sackgasse
Was an dieser Analyse besonders schmerzt: Sie kommt nicht von einem deutschen „Klimaleugner“ oder „Querdenker“, sondern von einem renommierten Korrespondenten einer der angesehensten Wirtschaftszeitungen der Welt. Der Mann hat das Thema studiert, mit Regierungen gesprochen und ein Buch über die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines geschrieben. Und sein Urteil ist verheerend für eine deutsche Politik, die seit Jahren mit moralischem Furor eine Energiewende durchpeitscht, die in der Praxis zum Bumerang geworden ist.
Während andere Länder wie Frankreich, Schweden, Finnland oder die USA längst wieder massiv in Kernkraft investieren – ja, sogar kleine modulare Reaktoren entwickeln – steht Deutschland mit abgeschalteten Meilern und steigenden Strompreisen einsam in der Ecke. Die Folge: eine schleichende Deindustrialisierung, abwandernde Unternehmen, explodierende Energiekosten für Privathaushalte und eine Wirtschaft, die international nicht mehr mithalten kann. Wer die Statistiken der Industrieproduktion der vergangenen Jahre studiert, sieht das ganze Drama in Zahlen gegossen.
Was bleibt dem Bürger?
Während Politiker Sonntagsreden über Klimaneutralität halten und Milliarden in fragwürdige Projekte pumpen, zahlt der deutsche Steuerzahler die Zeche – an der Stromrechnung, an der Tankstelle und über immer höhere Abgaben. Das im Grundgesetz verankerte Klimaneutralitätsziel bis 2045 sowie das 500-Milliarden-Sondervermögen werden die Inflation weiter befeuern und kommende Generationen mit gewaltigen Schuldenlasten belasten. Versprechen, keine neuen Schulden zu machen, sind dabei längst zu Makulatur geworden.
In solchen Zeiten gewinnt der Blick auf bewährte Wertspeicher an Bedeutung. Wer sein Vermögen langfristig vor Inflation, politischer Willkür und den Verwerfungen einer fehlgeleiteten Energiepolitik schützen möchte, findet in physischen Edelmetallen wie Gold und Silber eine sinnvolle Beimischung für ein breit gestreutes Portfolio. Während Papierwerte schwanken und politische Versprechen verfliegen, bewahrt das Edelmetall seinen realen Wert seit Jahrtausenden – ganz unabhängig davon, ob in Berlin gerade die Kohle wie wild verbrannt wird oder nicht.
Hinweis: Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen stellen die Meinung der Redaktion dar und dienen ausschließlich der Information. Sie stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzprodukte dar. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte sich vor einer Anlageentscheidung umfassend informieren bzw. fachkundigen Rat einholen.

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