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17.04.2024
13:19 Uhr

Krise im Gewerbeimmobiliensektor zwingt Banken zu massiver Risikovorsorge

Krise im Gewerbeimmobiliensektor zwingt Banken zu massiver Risikovorsorge

Die deutsche Bankenlandschaft sieht sich mit einer ernstzunehmenden Krise im Sektor der Gewerbeimmobilien konfrontiert. Eine aktualisierte Auswertung von Bloomberg, die auch die Daten der BayernLB einschließt, offenbart, dass elf der größten deutschen Banken – darunter Schwergewichte wie die Helaba und die Deutsche Bank – im vergangenen Jahr mehr als 2,5 Milliarden Euro für die Risikovorsorge von Gewerbeimmobilien-Krediten zurückgestellt haben.

Die Notwendigkeit für diese Vorsorgemaßnahmen wird durch die zunehmenden Verwerfungen am Immobilienmarkt begründet, die durch steigende Finanzierungskosten und sinkende Bewertungen getrieben sind. Diese Entwicklungen hatten auch ihren Anteil am Zusammenbruch des Signa-Immobilien-Imperiums von René Benko, das viele deutsche Banken finanziert hatten. Ein zusätzlicher Druckfaktor ist der Trend zum Homeoffice, der insbesondere in den USA zu einem Anstieg der Leerstände bei Gewerbeimmobilien geführt hat.

Deutsche Banken im internationalen Vergleich stark exponiert

Die deutschen Institute sind im Vergleich zu ihren europäischen Pendants überproportional im Immobiliengeschäft engagiert. Dieses Segment war in der Vergangenheit aufgrund der Negativzinsen besonders attraktiv, da es höhere Renditen versprach. Ende 2023 belief sich das Gesamtvolumen der Gewerbeimmobilien-Finanzierungen der in der Bloomberg-Auswertung betrachteten elf Banken auf rund 365 Milliarden Euro.

Die Helaba an der Spitze der Risikovorsorge

Die Helaba hat mit 556 Millionen Euro die höchste Risikovorsorge getroffen und gilt als einer der größten Kreditgeber des Signa-Konglomerats. Die Aareal Bank folgt mit 441 Millionen Euro, obwohl sie kein direktes Signa-Exposure hat, jedoch stark in den US-Markt investiert ist. Mit 388 Millionen Euro an Risikovorsorge steht die Deutsche Bank an dritter Stelle.

US-Exposure deutscher Banken

Die Deutsche Bank führt die Liste der Banken mit dem höchsten anteiligen US-Exposure an, mit etwa der Hälfte ihres Kreditportfolios in diesem höheren Risikobereich. Die DekaBank mit 31% und die Helaba sowie die Aareal Bank mit jeweils rund einem Viertel ihres Engagements folgen auf den Plätzen.

Kritische Betrachtung der Situation

Die Tatsache, dass die Commerzbank keine Angaben zur Risikovorsorge macht, wirft Fragen auf und verdeutlicht die Intransparenz, die in der Branche vorherrscht. Die Bankenlandschaft zeigt sich in dieser Hinsicht uneinheitlich, was die Vergleichbarkeit der Daten erschwert und ein wahres Bild der Lage nur annähernd zeichnet.

Die aktuellen Entwicklungen am Immobilienmarkt könnten sich als symptomatisch für eine tiefere strukturelle Krise des Wirtschaftssystems erweisen. Es ist zu hinterfragen, ob die Politik der Ampelregierung, insbesondere der Grünen, ausreichend auf diese Herausforderungen vorbereitet ist und ob nicht eine Rückbesinnung auf traditionelle Werte und eine Stärkung der deutschen Wirtschaft erforderlich wäre, um solche Krisen künftig zu verhindern.

Die deutsche Wirtschaft und die Stabilität der Finanzmärkte müssen im Fokus der politischen Entscheidungsträger stehen, um das Vertrauen der Bürger und Investoren nicht weiter zu untergraben. Es ist an der Zeit, dass die Verantwortlichen die Zeichen der Zeit erkennen und handeln, bevor sich die Lage weiter zuspitzt.

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