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Kettner Edelmetalle
17.03.2026
17:49 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern: CDU im freien Fall – AfD dominiert, SPD profitiert

Während Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin versucht, den Anschein von Stabilität zu wahren, bröckelt das Fundament seiner Partei in den Ländern mit besorgniserregender Geschwindigkeit. Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeichnet ein verheerendes Bild für die Christdemokraten – und offenbart zugleich, wie weit sich die politische Landschaft im Nordosten Deutschlands bereits verschoben hat.

AfD mit 34 Prozent unangefochten an der Spitze

Die Alternative für Deutschland führt die Umfragen in Mecklenburg-Vorpommern mit satten 34 Prozent an. Das entspricht einem Zuwachs von fünf Prozentpunkten gegenüber der letzten INSA-Erhebung im April 2025. Wer angesichts dieser Zahlen noch immer behauptet, die AfD sei ein vorübergehendes Phänomen, der hat die Zeichen der Zeit schlichtweg nicht erkannt. Die Bürger im Nordosten haben offenkundig genug – genug von gebrochenen Wahlversprechen, genug von einer Politik, die an ihren Lebensrealitäten meilenweit vorbeigeht.

Bemerkenswert ist dabei, dass die AfD im Vergleich zu früheren Erhebungen von Forsa (37 Prozent im Februar) und Infratest dimap (35 Prozent im Januar) bei INSA zwar etwas niedriger liegt. Doch die Tendenz bleibt eindeutig: Die Partei hat sich als stärkste politische Kraft im Land fest etabliert.

Schwesigs SPD holt auf – doch reicht es für eine Mehrheit?

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig dürfte die Zahlen mit einem gewissen Wohlwollen zur Kenntnis nehmen. Ihre SPD kommt auf 26 Prozent und hat sich damit deutlich verbessert. Man fragt sich unwillkürlich: Wofür genau? Was hat die SPD-geführte Landesregierung in den vergangenen Jahren geleistet, das einen solchen Vertrauenszuwachs rechtfertigen würde? Die Antwort dürfte weniger in konkreten Erfolgen liegen als vielmehr in der Schwäche der Konkurrenz – allen voran der CDU.

Der Koalitionspartner der SPD, die Linke, zahlt derweil einen hohen Preis. Die Nachfolgepartei der SED stürzt auf nur noch 10 Prozent ab. Zusammen kommen SPD und Linke zwar auf 36 Prozent und liegen damit noch knapp über der AfD. Für eine parlamentarische Mehrheit reicht das allerdings bei weitem nicht mehr.

CDU bei historischen 12 Prozent – ein Offenbarungseid

Der eigentliche Paukenschlag dieser Umfrage betrifft jedoch die CDU. Gerade einmal 12 Prozent – das ist der niedrigste Wert seit der letzten Landtagswahl 2021 und ein Verlust von fünf Prozentpunkten gegenüber April. Fünf Punkte weniger in wenigen Monaten. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Die einstige Volkspartei, die unter Helmut Kohl die Wiedervereinigung gestaltete, ist in einem ostdeutschen Bundesland zur Splitterpartei geschrumpft.

Und doch wird sie gebraucht. Die bittere Ironie der Lage besteht darin, dass ohne die CDU als dritten Koalitionspartner keine Mehrheit gegen die AfD zustande käme. Eine Dreierkoalition aus SPD, Linke und CDU – das wäre ein politisches Konstrukt, das vor wenigen Jahren noch als undenkbar gegolten hätte. Doch in Zeiten, in denen das Establishment um jeden Preis zusammenrückt, um die AfD von der Macht fernzuhalten, scheint nichts mehr unmöglich.

Merz' gebrochene Versprechen rächen sich

Die Gründe für den Absturz der CDU liegen auf der Hand. Friedrich Merz hatte im Wahlkampf vollmundig versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Was folgte? Ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten wird. Er versprach eine härtere Migrationspolitik – und koaliert nun mit einer SPD, die bei diesem Thema traditionell auf der Bremse steht. Die Bürger in Mecklenburg-Vorpommern sind offensichtlich nicht bereit, diese Diskrepanz zwischen Worten und Taten einfach hinzunehmen. Und wer könnte es ihnen verdenken?

Grüne und BSW auf der Kippe, FDP vor dem Aus

Am unteren Ende der Skala kämpfen Grüne und das Bündnis Sahra Wagenknecht mit jeweils fünf Prozent um den Einzug in den Landtag. Es wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Fünfprozenthürde – und für beide Parteien könnte der 20. September zum Tag der Wahrheit werden.

Noch düsterer sieht es für die FDP aus. Mit kläglichen drei Prozent ist die liberale Partei meilenweit von einem Landtagseinzug entfernt. Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sind die letzten beiden ostdeutschen Landtage, in denen die FDP überhaupt noch vertreten ist. Nach dem 20. September könnte sich das erledigt haben. Das Ende einer Ära – wobei man sich fragen muss, ob eine Partei, die derart konsequent an den Bedürfnissen ihrer Wähler vorbeiregiert hat, überhaupt eine Ära verdient.

Ein Herbst der Entscheidungen

Am 20. September wird in Mecklenburg-Vorpommern gewählt – zeitgleich mit Berlin. Sachsen-Anhalt geht bereits zwei Wochen früher an die Urnen. Es wird ein Herbst, der die politische Landschaft Deutschlands nachhaltig verändern könnte. Die Botschaft der Wähler im Nordosten ist unmissverständlich: Sie wollen eine Politik, die sich an ihren Interessen orientiert, nicht an den ideologischen Luftschlössern einer abgehobenen Berliner Politikerkaste.

Ob die etablierten Parteien diese Botschaft endlich verstehen werden? Die bisherige Erfahrung lehrt: eher nicht. Stattdessen wird man vermutlich wieder über „Brandmauern" und „Abgrenzung" diskutieren, während die eigentlichen Probleme – steigende Lebenshaltungskosten, zunehmende Kriminalität, eine marode Infrastruktur und eine Migrationspolitik ohne Augenmaß – weiter ungelöst bleiben. Die Quittung dafür bekommen die Altparteien an der Wahlurne. Und sie fällt von Mal zu Mal deutlicher aus.

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