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29.08.2025
20:15 Uhr

Merz öffnet Büchse der Pandora: Wehrpflicht bald auch für Frauen?

Die Zeichen stehen auf Sturm. Während Deutschland sich noch immer mit den Folgen der gescheiterten Ampel-Politik herumschlägt, wirft Bundeskanzler Friedrich Merz bereits die nächste Bombe in die öffentliche Debatte: Eine Wehrpflicht für Frauen sei langfristig nicht ausgeschlossen. Was auf den ersten Blick wie eine notwendige Reaktion auf die russische Bedrohung erscheinen mag, offenbart bei genauerer Betrachtung die tiefgreifenden Versäumnisse deutscher Verteidigungspolitik der letzten Jahrzehnte.

Das Eingeständnis eines historischen Fehlers

Merz räumte im Interview mit dem französischen Sender TF1 unumwunden ein, dass die Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011 "aus heutiger Sicht ein Fehler" gewesen sei. Ein bemerkenswertes Eingeständnis, das die Frage aufwirft: Warum erst jetzt? Die Zeichen einer zunehmenden geopolitischen Instabilität waren schon lange erkennbar. Doch statt vorausschauend zu handeln, hat sich Deutschland jahrelang in einer Illusion von ewigem Frieden gewiegt.

Die Bundeswehr schrumpfte von einst über 500.000 Soldaten zu Zeiten des Kalten Krieges auf heute gerade einmal 182.000. Das ambitionierte Ziel von mindestens 260.000 Soldaten erscheint angesichts der aktuellen Rekrutierungsprobleme wie eine Fata Morgana. Verteidigungsminister Boris Pistorius setzt dabei auf ein Modell, das weitgehend auf Freiwilligkeit beruht - ein Ansatz, der bereits jetzt Zweifel aufkommen lässt.

Verfassungsrechtliche Hürden als Vorwand?

Besonders pikant ist Merz' Hinweis auf die verfassungsrechtlichen Hürden bei einer möglichen Wehrpflicht für Frauen. Das Grundgesetz erlaube dies derzeit nicht, so der Kanzler. Doch ist das wirklich das Hauptproblem? Oder versteckt sich die Politik hinter juristischen Spitzfindigkeiten, um unbequeme Entscheidungen zu vermeiden?

Die wahre Herausforderung liegt doch woanders: Eine Gesellschaft, die jahrzehntelang auf Pazifismus und Wohlstandsdenken getrimmt wurde, soll plötzlich wieder wehrhaft werden. Eine Generation, die mit Safe Spaces und Trigger-Warnungen aufgewachsen ist, soll nun möglicherweise an die Waffe. Der Kontrast könnte kaum größer sein.

Putin als willkommener Sündenbock

Natürlich dient Wladimir Putin als perfekte Begründung für die Kehrtwende in der Verteidigungspolitik. Merz warnt eindringlich vor den imperialistischen Ambitionen des russischen Präsidenten, der die alte Sowjetunion wiederherstellen wolle. "Und dazu gehört auch ein Teil meines Landes", so der dramatische Unterton des Kanzlers.

Doch bei aller berechtigten Sorge vor russischer Aggression: Ist es nicht auch bequem, alle Versäumnisse der eigenen Politik auf einen äußeren Feind zu schieben? Die systematische Vernachlässigung der Bundeswehr, die Naivität im Umgang mit autoritären Regimen, die energiepolitische Abhängigkeit von Russland - all das waren hausgemachte Fehler, für die nun die junge Generation möglicherweise mit ihrer Wehrpflicht bezahlen soll.

Die transatlantische Abhängigkeit bleibt bestehen

Besonders aufschlussreich ist Merz' Bekenntnis zum amerikanischen Nuklearschirm. Trotz des Gesprächsangebots aus Frankreich über nukleare Teilhabe betont er: "Ich möchte uns nicht in neue zusätzliche Abhängigkeiten führen." Eine bemerkenswerte Aussage angesichts der Tatsache, dass Deutschland bereits seit Jahrzehnten vollständig vom Wohlwollen der USA abhängig ist.

Die Realität ist ernüchternd: Deutschland hat es versäumt, eine eigenständige Verteidigungsfähigkeit aufzubauen. Stattdessen verlässt man sich weiterhin auf den großen Bruder jenseits des Atlantiks - in Zeiten von "America First" unter Trump eine durchaus riskante Strategie.

Was bedeutet das für die Zukunft?

Die Diskussion um eine mögliche Wehrpflicht für Frauen ist nur die Spitze des Eisbergs. Sie offenbart die fundamentalen Probleme deutscher Sicherheitspolitik: mangelnde Voraussicht, fehlende Eigenständigkeit und eine Gesellschaft, die mental nicht auf die neuen Herausforderungen vorbereitet ist.

Während andere Länder ihre Verteidigungsfähigkeiten konsequent ausbauen, diskutiert Deutschland noch über Grundsatzfragen. Die Zeit drängt, doch statt entschlossen zu handeln, verstrickt sich die Politik in endlose Debatten über Verfassungsänderungen und Freiwilligenmodelle.

Eines ist sicher: Die kommenden Jahre werden zeigen, ob Deutschland bereit ist, die notwendigen Konsequenzen aus den geopolitischen Realitäten zu ziehen. Die Alternative wäre, weiterhin auf Hoffnung und gute Absichten zu setzen - eine Strategie, die sich in der Geschichte selten bewährt hat. In unsicheren Zeiten wie diesen erscheint die Absicherung durch physische Werte wie Gold und Silber als sinnvolle Ergänzung zur persönlichen Vorsorge umso wichtiger.

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