
New Yorks sozialistischer Bürgermeister: Ehefrau liked Hamas-verherrlichende Beiträge
Es ist eine jener Geschichten, die man kaum erfinden könnte – und die doch so bezeichnend sind für den moralischen Verfall in Teilen der westlichen Politiklandschaft. Zohran Mamdani, der sozialistische Bürgermeister von New York City, gerät wegen der Social-Media-Aktivitäten seiner Ehefrau Rama Duwaji massiv unter Druck. Wie eine Recherche des amerikanischen Magazins JewishInsider enthüllte, soll Duwaji auf Instagram mehrere Beiträge mit einem „Like" versehen haben, die den barbarischen Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 in ein positives Licht rückten.
Likes für den Terror – die verstörenden Details
Unter den markierten Beiträgen befand sich unter anderem ein Post der Organisation „The Slow Factory", der Bilder vom mörderischen Angriff auf Israel zeigte. Zu sehen gewesen seien bewaffnete Hamas-Kämpfer auf einem erbeuteten Militärfahrzeug sowie ein Bulldozer, mit dem die Grenzanlagen zwischen Israel und dem Gazastreifen durchbrochen wurden. Begleitet wurden diese Aufnahmen von Parolen wie „Breaking the walls of apartheid and military occupation" – als handele es sich bei einem der schlimmsten Massaker an Zivilisten in der jüngeren Geschichte um einen legitimen Befreiungsakt.
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Am 7. Oktober 2023 ermordete die islamistische Hamas nach israelischen Angaben rund 1.200 Menschen, darunter auch deutsche Staatsbürger. Tausende wurden verletzt, 251 Menschen als Geiseln verschleppt. Ermittler berichteten von schwersten sexuellen Übergriffen. Und die Ehefrau des Bürgermeisters der größten Stadt der westlichen Welt drückt bei der Verherrlichung dieses Grauens auf den „Gefällt mir"-Button.
Schweigen im Rathaus
Duwaji, die Mamdani 2025 geheiratet haben soll, nachdem sich das Paar über eine Dating-App kennengelernt hatte, veröffentliche auf ihrem persönlichen Instagram-Konto regelmäßig politische Kommentare, in denen sie die israelische Politik scharf kritisiere. Auf mehrere Medienanfragen habe sie bislang nicht reagiert. Auch das Büro des Bürgermeisters hüllte sich in vielsagendes Schweigen – keine Antwort auf die Frage, ob Mamdani von den Likes gewusst oder ob das Paar jemals darüber gesprochen habe.
Stattdessen verwies das Rathaus lediglich auf eine bereits bekannte Stellungnahme. Darin heiße es, Mamdani habe sich „klar und konsequent geäußert": Die Hamas sei eine Terrororganisation, und die Ereignisse vom 7. Oktober seien ein „schreckliches Kriegsverbrechen". Doch wie viel ist eine solche Distanzierung wert, wenn die eigene Ehefrau gleichzeitig Terrorverherrlichung mit digitalen Herzchen versieht?
Ein Bürgermeister mit antisemitischer Vorgeschichte
Wer Mamdanis politischen Werdegang kennt, den dürften die Enthüllungen kaum überraschen. Der Bürgermeister habe in Interviews wiederholt erklärt, dass Palästina seine ursprüngliche Motivation für politischen Aktivismus gewesen sei. An der Universität sei er zunächst den „Students for Justice in Palestine" beigetreten – einer Organisation, die immer wieder auch teilweise gewalttätige Demonstrationen gegen Israel an amerikanischen Universitäten organisiere. Bis heute unterstütze Mamdani die „Boycott, Divestment and Sanctions"-Bewegung, die zu umfassenden Sanktionen gegen den jüdischen Staat aufrufe.
Besonders brisant: Mamdani habe es auch nach mehrfachen Nachfragen abgelehnt, das Existenzrecht Israels als jüdischen Staat anzuerkennen. Den Aufruf zur Globalisierung der „Intifada" – jener explizit antisemitischen Unruhen in Palästina aus den 1980er und 2000er Jahren – verharmlose er als „verzweifelten Wunsch nach palästinensischen Menschenrechten". Erst nach seiner Amtsübernahme habe er seinen Ton gemäßigt und die Hamas-Angriffe als „Kriegsverbrechen" bezeichnet, gleichzeitig jedoch die militärische Reaktion Israels scharf kritisiert.
Die unheilige Allianz von Sozialismus und Islamismus
Der Fall Mamdani ist kein Einzelfall, sondern Symptom eines beunruhigenden Trends. In immer mehr westlichen Metropolen – von New York über London bis Berlin – zeigt sich eine verstörende Allianz zwischen linken Ideologen und islamistischen Kräften. Was sie eint, ist nicht etwa ein gemeinsames Wertegerüst, sondern ein gemeinsamer Feind: die westliche, freiheitlich-demokratische Ordnung und ihre Verbündeten.
Dass ausgerechnet in New York, einer Stadt, die selbst am 11. September 2001 auf brutalste Weise vom islamistischen Terror getroffen wurde, nun ein Bürgermeister regiert, dessen engste Vertraute offenbar kein Problem damit hat, Terrorverherrlichung zu beklatschen – das sollte jedem zu denken geben. Es ist ein Warnsignal, das weit über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinausreicht.
Auch in Deutschland kennen wir diese Entwicklung nur zu gut. Die pro-palästinensischen Demonstrationen nach dem 7. Oktober, bei denen auf deutschen Straßen antisemitische Parolen skandiert wurden, haben gezeigt, wie weit die Erosion unserer Werte bereits fortgeschritten ist. Wer glaubt, dass Antisemitismus und Terrorverherrlichung nur ein amerikanisches Problem seien, der irrt gewaltig. Die Frage ist nicht mehr, ob wir handeln müssen, sondern warum wir es nicht längst getan haben.
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