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Kettner Edelmetalle
07.01.2026
13:28 Uhr

Peking dreht Japan den Hahn zu: Exportkontrollen für Seltene Erden und Dual-Use-Güter verschärfen Konflikt

Peking dreht Japan den Hahn zu: Exportkontrollen für Seltene Erden und Dual-Use-Güter verschärfen Konflikt

Die geopolitischen Spannungen zwischen China und Japan erreichen einen neuen Siedepunkt. In einem Schritt, der die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen den beiden asiatischen Wirtschaftsmächten weiter belastet, hat Peking am Dienstag umfassende Exportkontrollen gegen Tokio verhängt. Betroffen sind sämtliche Güter mit doppeltem Verwendungszweck – sogenannte Dual-Use-Produkte – sowie bestimmte Seltene Erden. Die Maßnahme tritt sofort in Kraft und könnte weitreichende Konsequenzen für Japans Halbleiterindustrie und Verteidigungssektor haben.

Takaichis Taiwan-Äußerungen als Auslöser

Der Hintergrund dieser Eskalation liegt in Äußerungen der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi, die im vergangenen November vor dem Parlament erstmals in der Geschichte Japans andeutete, dass das japanische Militär im Falle einer chinesischen Invasion Taiwans eingreifen könnte. Eine historische Aussage, die in Peking wie eine Bombe einschlug. Die von China geforderte öffentliche Entschuldigung und Rücknahme dieser Worte blieb jedoch aus – ein Affront, den das kommunistische Regime nicht unbeantwortet lassen wollte.

Ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums bezeichnete Takaichis Kommentare als „grobe Einmischung in Chinas innere Angelegenheiten" und als schwerwiegenden Verstoß gegen das Ein-China-Prinzip. Die Botschaft ist unmissverständlich: Wer sich in die Taiwan-Frage einmischt, wird wirtschaftlich zur Rechenschaft gezogen.

Seltene Erden als strategische Waffe

Besonders brisant ist die Einbeziehung Seltener Erden in die Exportbeschränkungen. Diese Rohstoffe sind für die Produktion von Halbleitern, Elektrofahrzeugen und militärischer Ausrüstung unverzichtbar. China kontrolliert etwa 60 Prozent der weltweiten Förderung und über 90 Prozent der Verarbeitung dieser kritischen Materialien. Damit hält Peking einen mächtigen Hebel in der Hand, den es nun gegen Japan einsetzt.

„Es ist eine Erinnerung daran, dass Exportkontrollen mittlerweile ein geopolitisches Werkzeug an vorderster Front sind, nicht nur Handelspolitik."

Die neuen Kontrollen könnten Lieferungen von Halbleitern und Seltenen Erden an Japans Selbstverteidigungskräfte und Rüstungsunternehmen erheblich beeinträchtigen. Genau das ist offensichtlich die Absicht – und ein deutliches Signal, dass weitere Strafmaßnahmen jederzeit folgen könnten.

Militärische Zwischenfälle verschärfen die Lage

Die wirtschaftlichen Sanktionen sind dabei nur ein Teil des Drucks, den China aufbaut. Anfang Dezember kam es zu einem besorgniserregenden Vorfall, bei dem chinesische Militärflugzeuge japanische Kampfjets mit Radar erfassten – eine aggressive Geste, die die Beziehungen auf den tiefsten Stand seit Jahren sinken ließ. Die Kombination aus wirtschaftlichem Druck und militärischer Provokation zeigt, wie ernst es Peking mit seiner Drohkulisse meint.

Ein Lehrstück für den Westen

Was sich zwischen China und Japan abspielt, sollte auch in Europa und Deutschland aufmerksam verfolgt werden. Die Abhängigkeit von chinesischen Rohstoffen und Vorprodukten ist ein strategisches Risiko, das viele westliche Nationen sträflich unterschätzt haben. Während die deutsche Politik sich mit Gendersternchen und Klimazielen beschäftigt, baut China seine wirtschaftliche Dominanz systematisch aus und scheut nicht davor zurück, diese als Waffe einzusetzen.

Die Ereignisse in Ostasien verdeutlichen einmal mehr, wie fragil globale Lieferketten sind und wie schnell geopolitische Konflikte wirtschaftliche Verwerfungen auslösen können. Für Anleger bedeutet dies, dass physische Werte wie Edelmetalle als Absicherung gegen solche Unwägbarkeiten an Bedeutung gewinnen. Gold und Silber sind nicht von Exportkontrollen betroffen und bieten in Zeiten zunehmender geopolitischer Spannungen einen sicheren Hafen für das Vermögen.

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