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11.03.2026
16:12 Uhr

Pekings Griff nach Taiwan: Plante Xi Jinping bereits 2024 die Invasion?

Pekings Griff nach Taiwan: Plante Xi Jinping bereits 2024 die Invasion?

Eine brisante Enthüllung aus Tokio lässt die geopolitische Fachwelt aufhorchen. Der ehemalige japanische Verteidigungsminister Satoshi Morimoto hat in einem Interview mit der taiwanesischen Zeitung Taipei Times eine Behauptung aufgestellt, die es in sich hat: Chinas Staatschef Xi Jinping habe bereits im Sommer 2024 konkret eine militärische Invasion Taiwans ins Auge gefasst – und sei nur durch den entschlossenen Widerstand seines eigenen Militärapparats davon abgehalten worden.

Ein General stellte sich quer – und wurde entmachtet

Morimoto beruft sich dabei auf im Internet veröffentlichte chinesische Dokumente. Demnach habe Xi nach der dritten Plenartagung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas im Sommer 2024 den Befehl zur Invasion erwogen. Es sei Zhang Youxia gewesen, der stellvertretende Vorsitzende der Zentralen Militärkommission – jenes Gremiums, das gemeinsam den Oberbefehl über sämtliche chinesische Streitkräfte ausübt –, der Xi von diesem Schritt abgebracht habe.

Was danach geschah, liest sich wie ein Lehrstück aus dem Handbuch autoritärer Machtpolitik. Zhang wurde entmachtet. Nicht nur er: In einer der umfassendsten Säuberungswellen innerhalb der chinesischen Volksbefreiungsarmee der jüngeren Geschichte wurden neben Zhang drei weitere Mitglieder der siebenköpfigen Militärkommission entfernt, ausgetauscht oder kaltgestellt. Die Mehrheit des Gremiums – schlicht ausradiert. Wer Xi widerspricht, verschwindet. So einfach funktioniert das in Pekings Machtapparat.

2027 war gestern – die Bedrohung rückt näher

Bislang galt in westlichen Geheimdienstkreisen das Jahr 2027 als jene interne Frist, bis zu der die chinesischen Streitkräfte die militärische Fähigkeit zur Invasion Taiwans erreicht haben sollten. Dass Xi offenbar bereits drei Jahre vor diesem Zeitplan einen Angriff erwogen haben soll, wirft ein beunruhigendes Licht auf die tatsächlichen Ambitionen Pekings. Das Jahr 2024 war zudem ein US-Wahljahr – eine Phase maximaler innenpolitischer Ablenkung in Washington, die Peking möglicherweise als strategisches Fenster zu nutzen gedachte.

Man muss sich diese Dimension vor Augen führen: Während sich der Westen mit Gendersternchen, Klimakleber-Debatten und der Frage beschäftigte, ob man noch Fleisch essen darf, plante der mächtigste Mann Chinas womöglich den größten militärischen Konflikt seit dem Koreakrieg. Die Prioritäten könnten kaum unterschiedlicher sein.

Japan signalisiert begrenzte Bereitschaft zum Beistand

Morimoto äußerte sich in dem Interview auch zur Frage, wie Japan im Ernstfall reagieren würde. Sein Land sei grundsätzlich bereit, Taiwan beizustehen – allerdings nur in dem Rahmen, den die pazifistische Nachkriegsverfassung Japans zulasse. Konkret bedeute dies etwa die Bereitstellung japanischer Militärbasen für US-Streitkräfte sowie Marine- und Logistikeinsätze der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte. Ein direktes militärisches Eingreifen wäre damit ausgeschlossen.

„Xi hat ganz klar eine militärische Wiedervereinigung in Erwägung gezogen, und an dieser Absicht dürfte sich nichts geändert haben", warnte der ehemalige Verteidigungsminister unmissverständlich.

Europa schläft – wieder einmal

Die Frage, die sich unweigerlich stellt: Was würde eine chinesische Invasion Taiwans für Europa und insbesondere für Deutschland bedeuten? Die Antwort ist so simpel wie erschreckend – eine wirtschaftliche Katastrophe biblischen Ausmaßes. Taiwan produziert über 90 Prozent der weltweit fortschrittlichsten Halbleiter. Ein militärischer Konflikt in der Taiwanstraße würde globale Lieferketten zerreißen, die Automobilindustrie lahmlegen und die ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft in eine Rezession stürzen, gegen die die Energiekrise von 2022 wie ein laues Lüftchen wirken dürfte.

Doch statt sich auf solche Szenarien vorzubereiten, statt die Bundeswehr endlich auf ein Niveau zu bringen, das den Namen Armee verdient, statt strategische Rohstoffreserven aufzubauen und die Abhängigkeit von China konsequent zu reduzieren, diskutiert die deutsche Politik lieber über das nächste Sondervermögen – jenes 500-Milliarden-Euro-Schuldenpaket, das kommende Generationen belasten wird, ohne dass klar wäre, ob auch nur ein Cent davon in echte Verteidigungsfähigkeit fließt.

Die Säuberungen innerhalb der chinesischen Militärführung sollten als das gelesen werden, was sie sind: Xi Jinping räumt systematisch jeden Widerstand aus dem Weg. Jene Stimmen der Vernunft, die ihn 2024 noch von einem Abenteuer abgehalten haben mögen, sind verstummt. Die nächste Gelegenheit – sei es eine Krise im Nahen Osten, sei es eine Phase westlicher Schwäche – könnte die letzte sein, bevor Peking handelt.

In Zeiten derartiger geopolitischer Unsicherheiten zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, das eigene Vermögen breit aufzustellen und gegen systemische Risiken abzusichern. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als krisenfester Wertspeicher bewährt – unabhängig davon, welche Konflikte die Weltbühne erschüttern. Als Beimischung in einem diversifizierten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden.

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