Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
28.04.2026
06:01 Uhr

Pjöngjangs Heldenkult: Kim Jong Un eröffnet Museum für gefallene Soldaten in Putins Krieg

Pjöngjangs Heldenkult: Kim Jong Un eröffnet Museum für gefallene Soldaten in Putins Krieg

Die nordkoreanische Diktatur inszeniert sich einmal mehr als treuer Waffenbruder Moskaus – und zwar mit erschreckender Offenheit. Was vor wenigen Jahren noch als Verschwörungstheorie abgetan worden wäre, ist heute bittere Realität: Kim Jong Un hat in Pjöngjang ein eigens errichtetes Gedenkmuseum für jene nordkoreanischen Soldaten eröffnet, die im russisch-ukrainischen Krieg ihr Leben gelassen haben. Der Schritt markiert einen weiteren Wendepunkt in der ohnehin schon explosiven geopolitischen Großwetterlage.

Ein Schrein für die Gefallenen – und eine Botschaft an den Westen

Das sogenannte "Memorial Museum of Combat Feats at the Overseas Military Operations" wurde in einer feierlichen Zeremonie am vergangenen Sonntag offiziell eröffnet. Der Termin war kein Zufall: Er fiel auf den ersten Jahrestag der angeblichen "Befreiung" der russischen Grenzregion Kursk von ukrainischen Truppen – einer Operation, an der nordkoreanische Soldaten maßgeblich beteiligt gewesen sein sollen. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA bestätigte, dass Kim Jong Un höchstpersönlich anwesend war, flankiert von hochrangigen russischen Vertretern wie Duma-Chef Wjatscheslaw Wolodin und Verteidigungsminister Andrei Beloussow.

In seiner Rede ließ Kim keinen Zweifel daran, wem die eigentliche Schuld an dem Konflikt zugeschoben werden soll. Die gefallenen Soldaten seien, so der Diktator, ein "Symbol des Heldentums des koreanischen Volkes" und Wegbereiter für einen "siegreichen Marsch der koreanischen und russischen Völker". Anschließend folgte die obligatorische verbale Breitseite gegen die Vereinigten Staaten, denen Kim einen "hegemonialen Plan und militärisches Abenteurertum" an der ukrainischen Front unterstellte.

Das Schweigen über die wahren Verluste

Während Moskau und Pjöngjang offizielle Zahlen verschweigen, hat der südkoreanische Geheimdienst Schätzungen vorgelegt, die das wahre Ausmaß des Blutzolls erahnen lassen: Rund 2.000 nordkoreanische Soldaten sollen bislang getötet worden sein – aus einem Kontingent von etwa 15.000 Mann. Bereits im vergangenen Sommer hatte das Regime begonnen, Bilder von Särgen zu veröffentlichen, die in Pjöngjang eintrafen, stets begleitet vom andächtigen Antlitz des Diktators. Die Ukraine selbst spricht sogar von bis zu 30.000 nordkoreanischen Kämpfern auf russischer Seite, wobei für solch hohe Zahlen kaum belastbare Belege vorliegen.

Putins Dankbarkeit – und ein gefährliches Tauschgeschäft

Kreml-Chef Wladimir Putin ließ es sich nicht nehmen, im April öffentlich seine Dankbarkeit zu bekunden. Das russische Volk werde "den Heldenmut der koreanischen Spezialkräfte niemals vergessen", erklärte er. Man werde die "koreanischen Helden, die ihr Leben für Russland und unsere gemeinsame Freiheit gegeben haben", stets ehren. Pathetische Worte, die jedoch über das eigentlich Beunruhigende hinwegtäuschen sollen: Hier entsteht eine militärische Allianz zwischen zwei der unberechenbarsten Regime der Welt – und das mitten in einer Phase, in der Europa sicherheitspolitisch auf wackeligen Beinen steht.

Denn die Rechnung wird Pjöngjang früher oder später präsentieren wollen. Im Rahmen des vertieften Verteidigungspakts zwischen beiden Ländern dürfte Kim erwarten, dass Moskau im Falle einer erneuten Eskalation auf der koreanischen Halbinsel ebenfalls Truppen stellt. Eine russische Militärpräsenz in Nordkorea – nur einen Steinwurf entfernt von den dauerhaften US-Basen in Südkorea – wäre ein geopolitischer Albtraum, dessen Konsequenzen kaum auszumalen sind.

Was Deutschland aus dieser Eskalation lernen sollte

Während sich auf der internationalen Bühne neue Achsen formieren und alte Gewissheiten zerbröseln, sieht sich auch Deutschland mit einer neuen Realität konfrontiert. Die geopolitischen Verwerfungen – vom Ukraine-Krieg über die Eskalation im Nahen Osten bis hin zu den Zollkriegen der Trump-Administration – machen deutlich, wie verletzlich unsere wirtschaftliche und politische Stabilität ist. Wer angesichts dieser Lage noch immer auf das Vertrauen in Papierversprechen, taumelnde Aktienmärkte oder gar auf staatliche Schuldenorgien wie das 500-Milliarden-Sondervermögen der Merz-Regierung setzt, riskiert sein Vermögen leichtfertig.

Die Geschichte hat immer wieder bewiesen: In Zeiten geopolitischer Verwerfungen sind es physische Edelmetalle wie Gold und Silber, die als verlässlicher Anker im Sturm dienen. Sie sind unabhängig von politischen Launen, immun gegen Inflation und entziehen sich dem Zugriff überschuldeter Staaten. Eine Beimischung von physischen Edelmetallen zu einem breit gestreuten Vermögensportfolio kann dabei helfen, gerade in solch unruhigen Zeiten Stabilität zu bewahren.

Ein Pakt, der die Welt verändert

Die Eröffnung dieses bizarren Museums in Pjöngjang ist mehr als ein propagandistisches Spektakel. Sie ist ein Symbol für eine neue Weltordnung, in der sich Diktaturen offen verbünden und gemeinsam gegen den Westen stellen. Während die deutsche Politik sich mit Genderdebatten, Klimaneutralität im Grundgesetz und ideologischen Nebenkriegsschauplätzen beschäftigt, entstehen anderswo militärische Allianzen, die direkten Einfluss auf die globale Sicherheitsarchitektur nehmen werden. Es wäre höchste Zeit, dass die politische Klasse in Berlin endlich erkennt, in welcher Welt wir tatsächlich leben – und entsprechend handelt. Der deutsche Bürger jedenfalls hat es verdient, dass seine Regierung wieder anfängt, für Deutschland zu regieren statt gegen es. Diese Auffassung teilt nicht nur unsere Redaktion, sondern ein wachsender Teil der Bevölkerung, der die realitätsferne Politik der vergangenen Jahre satt hat.

Hinweis: Der vorliegende Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die genannten Einschätzungen geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen wieder. Anlageentscheidungen jeglicher Art sollten stets auf Grundlage eigener Recherchen sowie gegebenenfalls nach Konsultation eines unabhängigen Finanzberaters getroffen werden. Eine Haftung für etwaige Verluste, die aus Investitionsentscheidungen resultieren, wird ausdrücklich ausgeschlossen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen