
Politisches Erdbeben: Weidel zieht bei Kanzlerfrage mit 33 Prozent davon – Merz stürzt ab

Die politische Stimmungslage in Deutschland nimmt eine Dynamik an, die im Kanzleramt vermutlich für schlaflose Nächte sorgen dürfte. Eine neue INSA-Umfrage für die Bild-Zeitung zur Kanzlerpräferenz offenbart ein historisches Beben: AfD-Chefin Alice Weidel kommt inzwischen auf 33 Prozent – ein Zuwachs von satten vier Prozentpunkten gegenüber der Vergleichserhebung aus dem September 2025. Amtsinhaber Friedrich Merz hingegen rutscht auf magere 22 Prozent ab und verliert damit fünf Punkte. Wer hätte das vor wenigen Monaten noch für möglich gehalten?
Ein Kanzler im freien Fall
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Während Weidel kontinuierlich an Zustimmung gewinnt, scheint Merz in seinem eigenen politischen Treibsand zu versinken. Der Vorsprung der AfD-Chefin auf den amtierenden Bundeskanzler beträgt mittlerweile elf Prozentpunkte – ein Abstand, der nicht mehr mit Statistik-Rauschen erklärt werden kann, sondern ein klares politisches Statement der Bevölkerung darstellt.
Bemerkenswert ist auch der historische Vergleich: Bereits im Dezember 2025 hatte Weidel mit 26 Prozent vor Merz (20 Prozent) und SPD-Chef Lars Klingbeil (lediglich 12 Prozent) gelegen. Der Trend ist somit nicht zufällig, sondern eindeutig: Die Wähler wenden sich von der Großen Koalition ab – und zwar mit Wucht.
Die Quittung für gebrochene Versprechen
Wer sich fragt, warum dieser dramatische Vertrauensverlust binnen weniger Monate stattfindet, der muss nur einen Blick auf die Bilanz der schwarz-roten Koalition werfen. Friedrich Merz war angetreten mit dem Versprechen, keine neuen Schulden aufzunehmen – und hat dann ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen durchgewunken, das kommende Generationen knebeln wird. Er versprach eine Kehrtwende in der Migrationspolitik – geliefert wurde Stückwerk. Er kündigte einen Wirtschaftsaufschwung an – die Realität sieht ernüchternd anders aus.
Die Union hält inzwischen den Rekord der schnellsten Wählerenttäuschung der jüngeren bundesdeutschen Geschichte. Innerparteilich brodelt es längst: Die Nervosität über die desaströsen Umfragewerte wächst, und die Konflikte mit dem Koalitionspartner SPD lähmen jede inhaltliche Initiative. Der Eindruck verfestigt sich, dass zentrale Wahlversprechen entweder nie ernst gemeint waren oder am Widerstand der Sozialdemokraten zerschellen.
Die schweigende Mehrheit findet ihre Stimme
Auffällig ist zudem ein weiterer Wert: 36 Prozent der Befragten würden „keinen davon" wählen, neun Prozent machten keine Angabe. Die Unzufriedenheit mit dem gesamten politischen Establishment ist gewaltig. Die Bürger spüren, dass mit der bisherigen Politik – Klimaneutralität im Grundgesetz, ausufernde Staatsverschuldung, ungelöste Migrationsfrage, explodierende Kriminalität – das Land nicht in eine bessere Zukunft geführt wird.
Ein Signal, das nicht ignoriert werden darf
Was diese Umfrage demonstriert, ist mehr als nur eine Momentaufnahme. Es ist ein deutliches Signal der Bevölkerung an die etablierten Parteien: So nicht weiter. Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich offensichtlich einen radikalen Politikwechsel. Ob die Union diese Botschaft versteht oder weiter im Klein-Klein der Berliner Befindlichkeiten verharrt, wird darüber entscheiden, ob sich der Trend weiter verfestigt.
Eines steht fest: In Zeiten politischer Unsicherheit, anhaltender Inflation und einer zunehmend instabilen Wirtschaftslage erweist sich physisches Gold und Silber einmal mehr als Fels in der Brandung. Wer sein Vermögen vor den Verwerfungen einer gescheiterten Politik schützen will, sollte über eine sinnvolle Beimischung von Edelmetallen in ein breit aufgestelltes Portfolio nachdenken – als bewährter Anker in stürmischen Zeiten.
Hinweis: Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen stellen die Meinung der Redaktion dar und keine Anlageberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und Anlageentscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen. Eine Haftung für etwaige finanzielle Verluste wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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