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29.11.2025
09:18 Uhr

Rentenrevolution: Müssen jetzt auch Beamte und Politiker in die Rentenkasse einzahlen?

Die neue schwarz-rote Bundesregierung plant eine Rentenreform, die es in sich haben könnte. In der Nacht zu Freitag einigten sich Union und SPD auf eine umfassende Neugestaltung des deutschen Rentensystems. Was dabei besonders aufhorchen lässt: Erstmals soll ernsthaft geprüft werden, ob künftig auch Beamte, Selbstständige und sogar Politiker in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen müssen.

Die heilige Kuh wird geschlachtet?

Bundeskanzler Friedrich Merz verkündete, dass bis Ende 2026 die Rentenrevolution vom Bundestag beschlossen werden solle. Eine 13-köpfige Expertenkommission erhält ein halbes Jahr Zeit, um die Weichen für die Zukunft der Rente neu zu stellen. Was jahrzehntelang als unantastbar galt, steht plötzlich zur Disposition: das Beamtenprivileg bei der Altersversorgung.

Die Kommission soll zwei zentrale Ansätze prüfen: Zum einen die Einbeziehung weiterer Einkunftsarten in die Beitragsbemessung. Das bedeute im Klartext, dass künftig auch auf Kapitalerträge und Mieteinnahmen Rentenbeiträge fällig werden könnten. Zum anderen – und das ist der eigentliche Paukenschlag – die Einbeziehung bisher privilegierter Gruppen in die gesetzliche Rentenversicherung.

Arbeiten bis 70?

Doch damit nicht genug der schlechten Nachrichten für die arbeitende Bevölkerung. Die Expertenkommission soll auch prüfen, ob das Renteneintrittsalter von derzeit 67 Jahren weiter angehoben werden müsse – möglicherweise sogar bis auf 70 Jahre. Gleichzeitig stehe die beliebte Rente mit 63 auf dem Prüfstand. Ein Schelm, wer dabei an die vielen Wahlversprechen der vergangenen Jahre denkt.

"Die Finanzierung eines dauerhaft stabilen Rentenniveaus muss diskutiert werden"

Diese Formulierung aus dem Koalitionsvertrag klingt harmlos, bedeutet aber übersetzt: Die Bürger sollen noch mehr zahlen. Der Rentenbeitragssatz liegt aktuell bei 18,6 Prozent und soll bis 2039 auf über 21 Prozent steigen. Die neue Regierung sucht verzweifelt nach Wegen, diesen Anstieg zu bremsen – natürlich auf Kosten der Beitragszahler.

Die Umverteilungsmaschine läuft auf Hochtouren

Besonders pikant: Während die arbeitende Bevölkerung immer länger schuften und immer mehr zahlen soll, diskutiert die SPD gleichzeitig über eine Mindestrente für langjährig Versicherte. Das bedeute nichts anderes als eine weitere Umverteilung von fleißigen Beitragszahlern zu jenen, die weniger eingezahlt haben.

Auch bei den Rentenerhöhungen drohe Ungemach. Die Kommission prüfe, ob künftige Erhöhungen nur noch an die Inflation gekoppelt werden sollen, nicht mehr an die Lohnentwicklung. Das würde bedeuten, dass Rentner von steigenden Löhnen abgekoppelt werden – ein weiterer Schlag ins Gesicht derjenigen, die jahrzehntelang in das System eingezahlt haben.

Der Griff nach den Ersparnissen

Als wäre das noch nicht genug, sollen Top-Verdiener künftig auf ihr gesamtes Einkommen Rentenbeiträge zahlen müssen. Bisher gilt eine Beitragsbemessungsgrenze von 8.050 Euro monatlich. Diese Deckelung könnte fallen – ein weiterer Griff in die Taschen der Leistungsträger unserer Gesellschaft.

Die Rentenexperten sollen zudem klären, ob es ein "Standard-Aktienprodukt" für die private Altersvorsorge geben solle. Man darf gespannt sein, wie viel staatliche Bevormundung und Regulierung in diesem "Produkt" stecken wird.

Ein Fazit, das nachdenklich stimmt

Diese Rentenreform zeige einmal mehr, wohin die Reise in Deutschland gehe: Immer mehr Belastungen für die arbeitende Bevölkerung, immer weniger Leistung im Alter. Während andere Länder auf kapitalgedeckte Systeme setzen, bastelt Deutschland weiter an seinem maroden Umlagesystem herum.

In Zeiten wie diesen wird deutlich, warum physische Edelmetalle als Ergänzung zur Altersvorsorge immer wichtiger werden. Gold und Silber kennen keine Beitragsbemessungsgrenzen, keine politischen Reformen und keine demografischen Probleme. Sie sind und bleiben ein stabiler Wertanker in einem zunehmend unsicheren Rentensystem.

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