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Kettner Edelmetalle
25.03.2026
18:29 Uhr

Schminke auf Steuerzahlerkosten: Bundesregierung verprasst 90.000 Euro für Visagisten und Friseure

Man könnte meinen, in Zeiten klaffender Haushaltslöcher, einer schwächelnden Wirtschaft und einer Rekordverschuldung würde die Bundesregierung jeden Cent zweimal umdrehen. Doch weit gefehlt. Wie eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion nun ans Licht brachte, hat die amtierende Große Koalition seit ihrem Antritt im Frühjahr 2025 mindestens 89.300 Euro für Visagisten und Friseure ausgegeben – wohlgemerkt aus Steuergeldern. Der deutsche Michel darf also nicht nur die politischen Fehlentscheidungen seiner Regierung finanzieren, sondern auch noch dafür sorgen, dass seine Minister vor der Kamera möglichst vorteilhaft aussehen.

Das Wirtschaftsministerium als Spitzenreiter der Eitelkeit

Besonders sticht das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hervor, das unter der Leitung von Katherina Reiche (CDU) satte 46.100 Euro für kosmetische Dienstleistungen verbucht haben soll. Das entspricht monatlichen Kosten von rund 3.000 Euro – ein Betrag, von dem manch eine alleinerziehende Mutter in Deutschland einen ganzen Monat leben muss. Während die Wirtschaft stagniert, Unternehmen abwandern und der Mittelstand unter der Steuerlast ächzt, gönnt sich ausgerechnet jenes Ministerium, das für wirtschaftliche Vernunft stehen sollte, den größten Posten im Schönheitsbudget.

Mit deutlichem Abstand folgt das Finanzministerium unter Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) mit rund 12.100 Euro. Ausgerechnet jenes Haus, das über die Staatsfinanzen wacht, scheint beim eigenen Erscheinungsbild wenig Sparsamkeit walten zu lassen. Das Gesundheitsministerium von Nina Warken (CDU) reiht sich mit 11.200 Euro auf dem dritten Platz ein.

Fünf Ministerien verweigern die Auskunft

Besonders pikant: Gleich fünf Ministerien machten überhaupt keine Angaben zu ihren Ausgaben für Visagisten und Friseure. Darunter befinden sich die Häuser von Außenminister Johann Wadephul, Verteidigungsminister Boris Pistorius, Digitalminister Karsten Wildberger, Verkehrsminister Patrick Schnieder und Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan. Was haben diese Ministerien zu verbergen? Die tatsächliche Gesamtsumme dürfte also noch erheblich höher liegen als die ohnehin schon beachtlichen 89.300 Euro.

Zu Kosten für Fotografen, Masseure und Kleidung wurden bezeichnenderweise ebenfalls keine Angaben gemacht. Man darf getrost davon ausgehen, dass die wahre Rechnung für das äußere Erscheinungsbild unserer Regierungsmitglieder den Steuerzahler noch weitaus teurer zu stehen kommt.

Baerbocks Erbe: Über 10.000 Euro monatlich für das perfekte Auftreten

Wer sich an die Vorgängerregierung erinnert, dem wird freilich warm ums Herz – allerdings nicht vor Freude. Annalena Baerbock, die ehemalige Außenministerin der Grünen, hielt in dieser Disziplin den absoluten Rekord. Ihr Auswärtiges Amt gab allein im Jahr 2024 mehr als 10.000 Euro pro Monat für Visagisten und Friseure aus. Das sind über 120.000 Euro im Jahr – für eine einzige Ministerin. Im Vergleich dazu wirken die aktuellen Zahlen fast bescheiden. Doch „weniger schlimm" ist noch lange nicht „gut".

Die AfD sieht sich bestätigt

Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Brandner, wertete die gesunkenen Ausgaben als Erfolg der parlamentarischen Kontrolle durch seine Partei. Die Zahlen lägen inzwischen „zumindest nicht mehr im völlig überzogenen Bereich", so Brandner. Dennoch kritisierte er die monatlichen Kosten von rund 3.000 Euro im Wirtschaftsministerium als „mehr als fragwürdig". Und damit hat er zweifellos recht.

Denn die eigentliche Frage, die sich jeder Bürger stellen sollte, lautet: Warum zahlt überhaupt der Steuerzahler für die persönliche Kosmetik von Politikern? Die Diäten eines Bundestagsabgeordneten liegen bei über 11.000 Euro monatlich – zuzüglich einer steuerfreien Aufwandspauschale von mehr als 4.700 Euro. Wer ein solches Einkommen bezieht, sollte in der Lage sein, seinen Friseurbesuch selbst zu finanzieren. Jeder normale Arbeitnehmer in diesem Land tut das schließlich auch.

Selbstbedienungsmentalität als Symptom einer tieferen Krise

Diese Enthüllung ist mehr als eine Randnotiz. Sie ist symptomatisch für eine politische Klasse, die den Bezug zur Lebensrealität der Bürger längst verloren hat. Während Rentner an der Supermarktkasse jeden Euro umdrehen müssen, während Familien sich fragen, wie sie die nächste Nebenkostenabrechnung stemmen sollen, und während das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen künftige Generationen mit Schulden belastet, gönnen sich unsere Volksvertreter Visagisten auf Staatskosten. Friedrich Merz hatte versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Stattdessen wird munter weiter in die Steuerkasse gegriffen – und sei es nur für den perfekten Lidstrich vor der Pressekonferenz.

Es ist an der Zeit, dass die Bürger dieses Landes genauer hinschauen, wofür ihr hart erarbeitetes Geld ausgegeben wird. Denn 90.000 Euro mögen im Vergleich zum Gesamthaushalt wie Peanuts erscheinen. Doch es ist genau diese Mentalität des „Ist doch nicht so viel" – hier ein paar Tausend, dort ein paar Millionen –, die Deutschland in die fiskalische Sackgasse geführt hat, in der es sich heute befindet.

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