
Schwarz-Grüne Liebesgrüße: Wie Kramp-Karrenbauer die Union heimlich an die Grünen verheiratet

Es gibt politische Bilder, die mehr sagen als tausend Sonntagsreden. Wenn die ehemalige CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer am Mittwoch zur Klausurtagung der Grünen-Bundestagsfraktion erscheint, dann ist das kein freundlicher Höflichkeitsbesuch unter alten Bekannten – es ist ein politisches Manöver mit Ansage. Die Merkel-Vertraute, die seit wenigen Monaten der parteinahen Konrad-Adenauer-Stiftung vorsteht, debattiert ausgerechnet mit der grünen Politökonomin Maja Göpel über das Thema „Der Spaltung die Stirn bieten“. Eine Überschrift, die in ihrer Selbstgerechtigkeit kaum zu überbieten ist.
Die Brandmauer-Architektin auf grüner Pirsch
Wer Kramp-Karrenbauers politische Biografie kennt, der weiß: Hier handelt nicht irgendeine Funktionärin aus der zweiten Reihe. Die ehemalige saarländische Ministerpräsidentin war 2018 die Wunschnachfolgerin Angela Merkels und setzte sich in der berühmten Kampfabstimmung gegen den damaligen Merz-Lager-Kandidaten durch. Sie verkörpert wie kaum eine andere Person den linken Flügel der Union, jenen Kurs, der die einstige Volkspartei der Mitte in eine grün-sozialdemokratische Mitläufer-Truppe verwandelt hat.
Nun also der nächste Schritt: Während die Union in den Umfragen zusehends Federn lassen muss und die AfD stetig zulegt, signalisiert die ehemalige Generalsekretärin der CDU offen ihre Bereitschaft, mit den Grünen zu paktieren. Die sogenannte Brandmauer gegen die AfD, die Kramp-Karrenbauer laut Berichten unbedingt aufrechterhalten möchte, treibt die Union geradewegs in die Arme jener Partei, die mit Habeck und Baerbock maßgeblich für den wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands verantwortlich zeichnet.
Friedrich Merz vor dem nächsten Wortbruch?
Erinnert sich noch jemand an den Wahlkampf 2025? Damals schloss Friedrich Merz eine Koalition mit den Grünen praktisch aus. Heute regiert er zwar mit der SPD in einer Großen Koalition, doch die nächste Bundestagswahl wirft bereits ihre Schatten voraus. Und mathematisch ist die Sache klar: Solange die Brandmauer steht, führt rechnerisch kaum ein Weg an einer Dreierkoalition vorbei – Schwarz-Rot-Grün, Schwarz-Grün-Rot oder noch absurdere Konstellationen drohen.
Grünen-Co-Fraktionschefin Britta Haßelmann ließ gegenüber dem Spiegel verlauten, man kenne und schätze Kramp-Karrenbauer seit langem. Die demokratischen Kräfte müssten gemeinsam der gesellschaftlichen Spaltung entgegentreten, so Haßelmann. Übersetzt heißt das: Wer nicht in das vorgegebene Spektrum passt, wird ausgegrenzt – und mit dem Etikett „undemokratisch“ versehen. Eine bemerkenswerte Auslegung von Demokratie, bei der ausgerechnet jene, die Millionen Wähler systematisch ignorieren, sich als Hüter des Pluralismus aufspielen.
Das Vermächtnis der Merkel-Ära lebt weiter
Was sich hier abzeichnet, ist die Fortsetzung jenes politischen Programms, das Angela Merkel in sechzehn Kanzlerjahren perfektioniert hat: die programmatische Selbstaufgabe der Union zugunsten einer linksgrünen Mehrheitsbeschaffung. Die CDU als konservative Kraft existiert in weiten Teilen nur noch in Sonntagsreden. Wenn die Vorsitzende der parteinahen Stiftung – einer Institution, die eigentlich das Erbe Konrad Adenauers pflegen sollte – beim politischen Gegner Tee trinken geht und gemeinsame Strategien gegen die „Spaltung“ ersinnt, dann ist das mehr als nur ein Symbol. Es ist Programm.
Die Frage, die sich der konservative Wähler stellen muss, lautet: Was bleibt eigentlich noch von jener Partei, die einst für solide Wirtschaftspolitik, innere Sicherheit, Familie und nationale Souveränität stand? Wer in Deutschland heute klassisch konservative Positionen vertritt, der findet in der CDU immer weniger eine politische Heimat. Die Annäherung an die Grünen ist dabei keine Notlösung, sondern offenbar das eigentliche strategische Ziel des Merkel-Flügels, dem Kramp-Karrenbauer treu ergeben ist.
Konsequenzen für Bürger und Vermögen
Was bedeutet diese politische Entwicklung für den durchschnittlichen Bürger? Eine Schwarz-Grüne Koalition oder gar ein noch buntereres Bündnis würde die Politik der ideologisch motivierten Wirtschaftsschwächung fortsetzen. Energiewende um jeden Preis, weiterer Klima-Aktionismus, Umverteilung und neue Schuldenpakete – die Konturen sind absehbar. Bereits das von der aktuellen Großen Koalition beschlossene 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur wird kommende Generationen über Jahrzehnte mit Zinsen belasten. Eine grüne Regierungsbeteiligung würde diesen Kurs nicht abmildern, sondern verschärfen.
In einem solchen Umfeld gewinnen werthaltige, krisenfeste Anlagen an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Schutz gegen politische Fehlentscheidungen, Inflation und Währungsverfall bewährt. Wer sein Vermögen breit streut und einen vernünftigen Anteil in physischen Edelmetallen hält, schafft sich eine Versicherung gegen jene politischen Experimente, die in Berlin offenbar gerade vorbereitet werden.
Hinweis: Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen stellen die Meinung unserer Redaktion dar und sind keine Anlageberatung. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder sich von einem qualifizierten Berater unterstützen lassen.

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