
Trumps Ölblockade zeigt Zähne: Neunter Tanker im Indischen Ozean gekapert
Während Europa noch darüber debattiert, wie man Sanktionen diplomatisch formuliert, ohne jemanden zu verärgern, schaffen die USA unter Präsident Donald Trump Fakten auf hoher See. Bereits zum neunten Mal seit Ausrufung der Venezuela-Ölblockade im Dezember 2025 haben US-Streitkräfte einen Tanker beschlagnahmt – diesmal die „Veronica III" im Indischen Ozean. Eine Machtdemonstration, die man sich in Berlin kaum vorstellen könnte.
Von der Karibik bis in den Indischen Ozean gejagt
Die Details lesen sich wie aus einem Thriller: US-Soldaten hätten den Tanker von der Karibik quer über die Weltmeere bis in den Indischen Ozean verfolgt und dort schließlich aufgebracht, teilte das Pentagon über den Kurznachrichtendienst X mit. Das Schiff habe Venezuela am 3. Januar verlassen und transportiere rund 1,9 Millionen Barrel Öl – eine gewaltige Ladung, die nach Angaben des US-Finanzministeriums auf der Iran-Sanktionsliste stehe.
Die Worte des Pentagons könnten kaum deutlicher sein: „Das Kriegsministerium wird illegalen Akteuren und ihren Stellvertretern die Bewegungsfreiheit im maritimen Bereich verweigern." Man muss kein Geopolitik-Experte sein, um zu erkennen, dass hier nicht nur Venezuela, sondern auch der Iran gemeint ist. Trump spielt auf mehreren Schachbrettern gleichzeitig – und er spielt offensiv.
Die Schattenflotte: Ein Ozean voller Gespenster
Doch so beeindruckend neun beschlagnahmte Tanker klingen mögen – sie sind nur ein Tropfen im Öl-Ozean. Die sogenannte Schattenflotte, jene oft veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe, mit denen Sanktionen systematisch umgangen werden, umfasst nach Schätzungen der US-Küstenwache bis zu 800 Einheiten. Neun von achthundert. Das entspricht gerade einmal etwas mehr als einem Prozent.
Diese Schattenflotte ist ein Phänomen, das die westliche Welt seit Jahren beschäftigt – und das sie bislang nicht in den Griff bekommt. Veraltete Tanker, oft ohne ausreichende Versicherung und mit fragwürdigen Sicherheitsstandards, kreuzen durch die Weltmeere und untergraben das internationale Sanktionsregime. Sie sind nicht nur ein geopolitisches Problem, sondern auch eine ökologische Zeitbombe. Ein einziger Unfall könnte eine Umweltkatastrophe unvorstellbaren Ausmaßes auslösen.
Trumps Strategie: Härte statt Diplomatie
Die Ölblockade gegen Venezuela wurde Ende Dezember 2025 verhängt, noch vor der spektakulären Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro Anfang Januar. Trump setzt damit konsequent auf eine Politik der Stärke – ein Ansatz, der in scharfem Kontrast zur oft zögerlichen europäischen Außenpolitik steht. Während Brüssel endlose Konsultationsrunden abhält und Berlin sich in koalitionsinternen Kompromissen verliert, handelt Washington. Man mag von Trumps Methoden halten, was man will, aber eines lässt sich nicht bestreiten: Er liefert Ergebnisse.
Für die globalen Energiemärkte hat diese aggressive Blockadepolitik weitreichende Konsequenzen. Jeder beschlagnahmte Tanker verknappt das Angebot auf dem Weltmarkt – und treibt damit potenziell die Preise nach oben. In einer Zeit, in der die Inflation ohnehin die Kaufkraft der Bürger auffrisst, ist das keine gute Nachricht für Verbraucher. Umso wichtiger erscheint es, das eigene Vermögen gegen solche geopolitischen Verwerfungen abzusichern. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich in Zeiten geopolitischer Unsicherheit historisch als verlässlicher Wertspeicher erwiesen und können eine sinnvolle Ergänzung in einem breit aufgestellten Anlageportfolio darstellen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.
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