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07.08.2025
09:03 Uhr

Trumps Zoll-Keule trifft die Welt – Deutschland zahlt die Zeche

Der selbsternannte "große Tag für Amerika" ist gekommen – und für den Rest der Welt könnte er zum schwarzen Tag werden. Donald Trumps neues Zollregime ist in Kraft getreten und trifft knapp 70 Staaten mit der Wucht eines wirtschaftlichen Vorschlaghammers. Während der US-Präsident seine protektionistische Politik als Triumph feiert, ächzt die Weltwirtschaft unter Zollsätzen zwischen zehn und 50 Prozent.

Europa kuscht – und zahlt trotzdem

Die Europäische Union hat sich auf einen Deal eingelassen, der einer wirtschaftlichen Kapitulation gleichkommt. 15 Prozent Zölle auf die meisten EU-Produkte inklusive Autos – das ist der Preis für die vermeintliche Deeskalation. Doch damit nicht genug: Die Europäer sollen zusätzlich US-Energie für 750 Milliarden Dollar kaufen und Investitionen von 600 Milliarden Dollar in den USA tätigen. Wer nicht spurt, dem droht Trump mit 35 Prozent Zöllen. Ein klassisches Erpressungsmanöver, das die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen offenbar klaglos akzeptiert hat.

Besonders bitter: Deutsche Unternehmen sehen sich durch diesen "Deal" nicht entlastet, sondern zusätzlich belastet. Laut einer DIHK-Umfrage erwarten 58 Prozent der befragten Unternehmen künftig weitere Belastungen – bei Firmen mit direktem US-Geschäft sind es sogar drei Viertel. Bundeskanzler Friedrich Merz warnt vor "erheblichem Schaden" für die deutsche Wirtschaft und befürchtet zu Recht, dass Arbeitsplätze in die USA verlagert werden könnten.

Die Schweiz wird abgestraft

Während die EU noch glimpflich davonkommt, trifft es die Schweiz mit voller Härte: 39 Prozent Zölle statt der ursprünglich geplanten 31 Prozent. Die Eidgenossen, die als sechstwichtigster ausländischer Investor in den USA etwa 400.000 Arbeitsplätze geschaffen haben, werden für ihre Neutralität bestraft. Der Wirtschaftsverband Economiesuisse spricht von einer "sehr ernsten Belastung" – eine diplomatische Untertreibung angesichts der Tatsache, dass die USA für Schweizer Firmen mit Abstand der größte Absatzmarkt sind.

Brasilien im Fadenkreuz der politischen Vergeltung

Noch drastischer trifft es Brasilien mit 50 Prozent Zöllen. Der wahre Grund? Nicht etwa unfaire Handelspraktiken, sondern die Strafverfolgung von Trumps Kumpel Jair Bolsonaro. Der brasilianische Präsident Lula da Silva nennt es beim Namen: "Erpressung". Trump versuche, eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in Brasilien zu beeinflussen. Ein eklatanter Eingriff in die Souveränität eines anderen Staates, der zeigt, wie Trump Handelspolitik als Waffe für persönliche Vendettas missbraucht.

Asien zwischen Unterwerfung und Widerstand

Japan und Südkorea haben sich dem Diktat gebeugt und ähnliche Knebelverträge wie die EU unterschrieben. Japan öffnet seinen Markt zollfrei für US-Autos und verpflichtet sich zu Investitionen von 550 Milliarden Dollar. Südkorea sichert 350 Milliarden Dollar zu und kauft US-Flüssigerdgas für 100 Milliarden Dollar. Ein Ausverkauf nationaler Interessen unter dem Druck amerikanischer Zolldrohungen.

Indien hingegen wird mit 50 Prozent Zöllen abgestraft – angeblich weil es russisches Öl kauft. Die wahre Botschaft: Wer sich nicht dem amerikanischen Diktat unterwirft, wird wirtschaftlich erdrosselt. China verhandelt noch, aber die Zeichen stehen auf Sturm.

Kanada – vom Partner zum Prügelknaben

Besonders perfide ist Trumps Umgang mit dem direkten Nachbarn Kanada. 35 Prozent Zölle werden dem Land aufgebürdet – begründet mit angeblichem Mangel an Kooperation beim Kampf gegen Drogenschmuggel und der geplanten Anerkennung eines Palästinenserstaats. Ein durchsichtiges Manöver, um politischen Druck auszuüben und gleichzeitig die kanadische Wirtschaft in die Knie zu zwingen.

Deutschland als großer Verlierer

Was bedeutet das alles für Deutschland? Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz steht vor einem Scherbenhaufen. Die vollmundigen Versprechen, keine neuen Schulden zu machen, werden sich angesichts der wirtschaftlichen Verwerfungen kaum halten lassen. Das 500 Milliarden Euro Sondervermögen für Infrastruktur wird die Inflation weiter anheizen und kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten.

Die deutsche Exportwirtschaft, ohnehin schon durch hausgemachte Probleme wie überbordende Bürokratie und ideologiegetriebene Klimapolitik geschwächt, bekommt nun den nächsten Schlag versetzt. Während unsere Regierung von Klimaneutralität träumt, zieht Trump knallhart nationale Interessen durch – und deutsche Unternehmen zahlen die Zeche.

"Die Zölle sind nur der Anfang. Trump wird weiter Druck ausüben, bis Europa und speziell Deutschland vollständig den amerikanischen Wirtschaftsinteressen untergeordnet sind."

Zeit für eine neue Strategie

Es rächt sich bitter, dass Deutschland und Europa jahrelang ihre eigene Wirtschaftskraft vernachlässigt und sich in Abhängigkeiten begeben haben. Statt auf Stärke und Souveränität zu setzen, hat man sich in moralischer Überheblichkeit gesonnt und reale Machtpolitik ignoriert.

Die Lehre aus Trumps Zoll-Offensive muss sein: Europa und speziell Deutschland brauchen eine grundlegende Neuausrichtung ihrer Wirtschaftspolitik. Weg von ideologischen Experimenten, hin zu einer Politik, die nationale Interessen verteidigt und wirtschaftliche Stärke aufbaut. Nur so können wir künftigen Erpressungsversuchen standhalten.

In dieser unsicheren Zeit gewinnen physische Werte wie Gold und Silber zusätzlich an Bedeutung. Sie bieten Schutz vor den Verwerfungen einer zunehmend instabilen Weltwirtschaft und sollten als wichtiger Baustein in jedem ausgewogenen Anlageportfolio nicht fehlen. Während Papierwerte durch politische Willkür über Nacht entwertet werden können, behalten Edelmetalle ihren inneren Wert – unabhängig von den Launen amerikanischer Präsidenten oder den Fehlentscheidungen europäischer Politiker.

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