
Vance kehrt nach München zurück: Europas Elite muss erneut zittern

Die Nachricht dürfte manchem Brüsseler Bürokraten den Schlaf rauben: US-Vizepräsident J.D. Vance wird auch in diesem Jahr an der Münchner Sicherheitskonferenz teilnehmen. Vom 13. bis 15. Februar werden sich im noblen Hotel „Bayerischer Hof" wieder die selbsternannten Weltverbesserer versammeln – und diesmal könnte es noch unbequemer werden als im Vorjahr.
Eine Rede, die Europa erschütterte
Wer sich an Vances Auftritt im vergangenen Jahr erinnert, weiß, warum die europäischen Eliten nervös sein dürften. Der Vizepräsident hatte damals nicht etwa Russland oder China als größte Bedrohung für Europa ausgemacht – nein, er sprach von der „Gefahr von innen". Gemeint war der schleichende Verfall grundlegender westlicher Werte, den er in Europa beobachtet haben will. Eine Diagnose, die sitzt.
Besonders brisant: Vance kritisierte die annullierten Wahlen in Rumänien und bezeichnete Aussagen europäischer Politiker als „arrogant". Frei und ohne Teleprompter vorgetragen, traf seine Rede ins Mark einer selbstgefälligen politischen Klasse, die es nicht gewohnt ist, derart direkt mit ihren Versäumnissen konfrontiert zu werden.
Meinungsfreiheit als Kampfbegriff
Der zentrale Punkt seiner damaligen Ansprache war die Meinungsfreiheit – ein Thema, das in Deutschland mittlerweile zum Minenfeld geworden ist. Vance prangerte an, dass Abgeordneten populistischer Parteien, sowohl von links als auch von rechts, die Teilnahme an der Konferenz verwehrt worden sei. Er sprach von „Brandmauern", die keinen Platz in einer funktionierenden Demokratie hätten.
Tatsächlich waren 2025 sowohl die AfD als auch das BSW von der Konferenz ausgeschlossen worden. Eine Praxis, die man in einem Land, das sich gerne als Hort der Demokratie präsentiert, durchaus hinterfragen darf. Wie passt es zusammen, dass eine Partei, die bei Wahlen regelmäßig zweistellige Ergebnisse einfährt, von einer Sicherheitskonferenz ausgesperrt wird?
Die plötzliche Kehrtwende
Interessant ist nun die Begründung für die diesjährige Einladung der AfD. Konferenzleiter Wolfgang Ischinger erklärte gegenüber Reuters, man wolle verhindern, dass die Partei erneut behaupte, „Opfer von Diskriminierung" zu sein. Eine bemerkenswerte Logik: Man lädt jemanden ein, nicht etwa weil man den Dialog sucht, sondern um ihm das Argument der Ausgrenzung zu nehmen. Ob das wirklich demokratisches Selbstverständnis widerspiegelt oder eher taktisches Kalkül, mag jeder selbst beurteilen.
Europas Migrationspolitik im Fadenkreuz
Auch Europas Migrationspolitik hatte Vance scharf kritisiert. Seine Worte hallten nach in einem Kontinent, der mit den Folgen einer jahrelangen Politik der offenen Grenzen kämpft. Die zunehmende Kriminalität, die Messerangriffe, die Überlastung der Sozialsysteme – all das sind Themen, die viele Bürger umtreiben, während die politische Klasse lieber über Gendersternchen und Klimakleber diskutiert.
Die Spannung vor Vances erneutem Auftritt ist greifbar. Was wird er diesmal sagen? Wird er die neue deutsche Bundesregierung unter Friedrich Merz direkt ansprechen? Wird er die europäische Zensurpolitik noch schärfer kritisieren? Die Vorfreude unter konservativen Beobachtern ist jedenfalls groß – und die Nervosität bei den üblichen Verdächtigen dürfte entsprechend steigen.
Ein Spiegel für die Selbstgefälligen
Was Vance so gefährlich macht für das europäische Establishment, ist seine Authentizität. Wer sein Buch „Hillbilly-Elegie" gelesen hat, versteht, woher dieser Mann kommt und warum ihm Freiheit so wichtig ist. Er spricht nicht die geschliffene Sprache der Diplomatie, sondern nennt die Dinge beim Namen. Das ist erfrischend in einer Zeit, in der politische Kommunikation oft nur noch aus hohlen Phrasen besteht.
Die Münchner Sicherheitskonferenz könnte in diesem Jahr zu einem Wendepunkt werden. Nicht weil dort große Beschlüsse gefasst werden – das geschieht ohnehin selten –, sondern weil ein amerikanischer Vizepräsident den europäischen Eliten erneut den Spiegel vorhält. Und was sie darin sehen werden, dürfte ihnen nicht gefallen.
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