
Wasser predigen, Audi A8 fahren: Die Doppelmoral der Linken-Chefin Reichinnek
Es gibt Momente, in denen die politische Bühne Deutschlands Realsatire produziert, die selbst der begabteste Kabarettist nicht besser hätte erfinden können. Ein solcher Moment ereignete sich jüngst, als ein Video in den sozialen Netzwerken die Runde machte, das die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Bundestag, Heidi Reichinnek, beim Aussteigen aus einem silbernen Audi A8 Diesel zeigt – einem Fahrzeug, dessen Listenpreis die magische Grenze von 100.000 Euro mühelos überschreitet.
Ein Kennzeichen, das Bände spricht
Besonders pikant: Das Nummernschild des Oberklassewagens lautet B-HR 419. Die Initialen HR dürften wohl kaum zufällig mit denen der Fraktionschefin übereinstimmen, und die Zahl 419 verweist offenkundig auf ihr leicht abgewandeltes Geburtsdatum, den 19. April. Ein personalisiertes Wunschkennzeichen also – für eine Politikerin, die tagein, tagaus gegen „die Reichen" wettert und Vermögende am liebsten bis auf den letzten Cent schröpfen würde.
Auf eine entsprechende Presseanfrage reagierte die Partei bezeichnend ausweichend. Man verwies lediglich darauf, dass der Wagen vom Fraktionsvorstand geleast sei. Die Echtheit des personalisierten Kennzeichens wurde weder bestätigt noch dementiert – eine Nicht-Antwort, die in ihrer diplomatischen Windigkeit ihresgleichen sucht.
Vom Kreißsaal über den Hörsaal in den Plenarsaal
Dabei ist der Fall Reichinnek symptomatisch für ein Phänomen, das die deutsche Politik seit Jahren durchzieht wie ein roter Faden. Heidi Reichinnek hat ihr gesamtes Berufsleben ausschließlich im öffentlich finanzierten Bereich verbracht. Nie hat sie unternehmerisches Risiko getragen, nie musste sie sich den rauen Winden des freien Marktes stellen. Und doch – oder gerade deshalb – maßt sie sich an, jenen den moralischen Zeigefinger entgegenzustrecken, die durch harte Arbeit, unternehmerischen Mut oder kluges Wirtschaften zu bescheidenem Wohlstand gelangt sind.
Als Bundestagsabgeordnete bezieht Reichinnek monatlich 11.833,47 Euro Diäten, zuzüglich einer steuerfreien Kostenpauschale von 5.349,58 Euro. Auf eine sogenannte Funktionszulage als Fraktionsvorsitzende verzichte sie zwar, wie die Pressestelle beteuert. Doch zu den Annehmlichkeiten des Amtes gehört eben auch ein Fahrdienst mit einem Wagen, für den ein normaler Arbeitnehmer jahrelang schuften müsste.
Die Linke und der Luxus – eine Liebesgeschichte
Reichinnek steht mit ihrer Vorliebe für den gehobenen Lebensstil keineswegs allein. Auch die Parteivorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, die ihr Berufsleben im linksradikalen Medienbetrieb verbrachte, machte 2025 von sich reden, als sie ein Foto von sich auf der Terrasse eines venezianischen Luxushotels in die sozialen Netzwerke stellte. Venedig, wohlgemerkt – nicht gerade das Reiseziel des kleinen Mannes, für den die Linkspartei vorgeblich kämpft.
Man kennt dieses Muster aus der Geschichte. Schon die SED-Bonzen in der DDR predigten die Gleichheit aller Menschen, während sie sich in der abgeschotteten Waldsiedlung Wandlitz mit Westprodukten und Luxuslimousinen verwöhnten. Das Volk durfte derweil jahrelang auf einen klapprigen Trabant warten. Die Parallelen sind frappierend – und sie sind kein Zufall.
Luxus ist nur dann verwerflich, wenn ihn andere genießen
Denn hier offenbart sich die fundamentale Heuchelei der linken Ideologie in ihrer ganzen Pracht: Wohlstand ist für Linke nicht per se verwerflich – er ist nur dann anstößig, wenn er aus unternehmerischer Tätigkeit oder einem Erbe stammt. Wer sich hingegen über politische Mandate und Steuergeld einen großbürgerlichen Lebensstil finanziert, der darf sich offenbar guten Gewissens im Audi A8 chauffieren lassen. Schließlich hat man das Geld ja nicht durch die verabscheuungswürdige Marktwirtschaft verdient, sondern durch die edle Kunst der Umverteilung – von den Taschen der Steuerzahler in die eigene.
Für die Linkspartei beginnt „reich" bereits bei Bürgern, die eine vermietete Eigentumswohnung als Altersvorsorge besitzen. Diese Menschen sollen nach dem Willen der Partei höher besteuert, stärker reguliert und am besten enteignet werden. Dass die eigenen Funktionäre derweil in Fahrzeugen durch Berlin kutschiert werden, die sich besagte Kleinvermieter niemals leisten könnten, scheint niemanden in der Partei zu stören.
Ein Spiegelbild des politischen Verfalls
Der Fall Reichinnek ist mehr als eine Anekdote über linke Doppelmoral. Er ist ein Symptom für den tiefen Vertrauensverlust, den die politische Klasse in Deutschland erlitten hat – und weiter erleidet. Während die Bürger unter steigenden Lebenshaltungskosten ächzen, während die Inflation das Ersparte auffrisst und die neue Große Koalition unter Friedrich Merz mit einem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen die nächsten Generationen in die Schuldknechtschaft treibt, gönnen sich die selbsternannten Anwälte der kleinen Leute einen Lebensstil, der jedem Großindustriellen zur Ehre gereichen würde.
Es ist diese Abgehobenheit, diese vollkommene Entkopplung von der Lebensrealität der normalen Bevölkerung, die das Vertrauen in die demokratischen Institutionen untergräbt. Und es sind Bilder wie jenes von Heidi Reichinnek vor ihrem personalisierten Audi A8, die mehr über den Zustand unserer politischen Kultur aussagen als tausend Sonntagsreden über soziale Gerechtigkeit.
Wer Wasser predigt und Wein trinkt, sollte sich nicht wundern, wenn ihm niemand mehr glaubt – schon gar nicht, wenn der Wein in einem Kristallglas auf der Rückbank eines Audi A8 serviert wird.
In Zeiten, in denen das hart erarbeitete Vermögen der Bürger durch Inflation, Steuerlast und politische Fehlentscheidungen zunehmend bedroht ist, lohnt es sich mehr denn je, über den Schutz der eigenen Ersparnisse nachzudenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig davon, welche politischen Kräfte gerade an den Hebeln der Macht sitzen und das Geld anderer Leute mit vollen Händen ausgeben.
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