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Kettner Edelmetalle
16.02.2026
06:06 Uhr

Weltweiter Trend: Immer mehr Staaten wollen Jugendliche aus sozialen Medien verbannen

Was in Australien Ende vergangenen Jahres als weltweit erstes Gesetz seiner Art in Kraft trat, entwickelt sich nun zu einer regelrechten Bewegung: Rund um den Globus erwägen immer mehr Nationen, Minderjährigen den Zugang zu sozialen Medien schlicht zu verbieten. Ein überfälliger Schritt – oder bloße Symbolpolitik?

Australien als Vorreiter – Europa zieht nach

Seit Dezember 2024 gilt in Australien ein striktes Verbot sozialer Medien für Jugendliche unter 16 Jahren. Was zunächst wie ein Alleingang des Inselkontinents wirkte, entpuppt sich zunehmend als Blaupause für den Rest der Welt. Besonders in Europa nehmen die Bestrebungen Fahrt auf: In Frankreich und Großbritannien haben entsprechende Gesetzentwürfe bereits jeweils eine Kammer der nationalen Parlamente passiert. Während London – wie Canberra – die Altersgrenze bei 16 Jahren ansetzen möchte, peilt Paris ein Mindestalter von 15 Jahren an.

Doch damit nicht genug. Sechs weitere Nationen haben durch ihre Regierungschefs Initiativen angekündigt, die den Zugang zu sozialen Netzwerken für Heranwachsende einschränken sollen. Indonesien, Malaysia, Neuseeland und Spanien planen Verbote für unter 16-Jährige. Griechenland zieht die Grenze bei 15, Österreich sogar bereits bei 14 Jahren.

Die Hintertür der elterlichen Zustimmung

Nicht alle geplanten Regelungen sind jedoch so rigoros wie das australische Modell. Portugal und Dänemark etwa wollen eine Hintertür offenlassen: Eltern sollen die Möglichkeit erhalten, ihren Kindern per Einwilligung dennoch Zugang zu gewähren. Ein Ansatz, der in abgewandelter Form bereits in Frankreich, Italien und seit Kurzem auch in Brasilien existiert. Man darf sich freilich fragen, wie wirksam ein Verbot ist, das sich mit einem elterlichen Mausklick aushebeln lässt.

Instagram hat derweil bereits reagiert und in Europa, den USA, Australien und Kanada eine Funktion eingeführt, bei der Teenager zwischen 13 und 15 Jahren einen eingeschränkten Account-Modus nur mit Zustimmung eines verknüpften Elternkontos deaktivieren können. Die Plattform akzeptiert Nutzer grundsätzlich ab 13 Jahren – eine Altersgrenze, die bislang allerdings an keinerlei Verifizierung geknüpft ist. Ein Feigenblatt, das kaum jemanden ernsthaft aufhalten dürfte.

Psychische Gesundheit einer ganzen Generation auf dem Spiel

Die Debatte kommt nicht von ungefähr. Personalisierte Algorithmen, endloses Scrollen und der permanente Vergleich mit inszenierten Idealbildern – die Auswirkungen sozialer Medien auf die psychische Gesundheit junger Menschen sind mittlerweile durch zahlreiche Studien belegt. Suchtverhalten, gestörtes Körperbild, mangelnde Fähigkeit zur Konzentration und zum Aufbau realer sozialer Beziehungen: Die Liste der Schäden ist lang. Besonders verheerend wirkt sich der ständige Medienkonsum auf Jugendliche aus, deren soziale Verhaltensweisen und Persönlichkeit sich noch in der Entwicklung befinden.

In der EU unterliegen soziale Netzwerke seit 2018 bereits Einschränkungen bei der Verwendung personalisierter Werbung für Minderjährige. Doch reicht das? Offensichtlich nicht, wenn man die aktuelle Gesetzgebungswelle betrachtet.

Und Deutschland? Wieder einmal Schlusslicht

Während sich rund um den Globus eine bemerkenswerte Allianz aus konservativen und progressiven Kräften formiert, die den Schutz der Jugend über die Interessen der Tech-Giganten stellt, herrscht in Deutschland – wie so oft bei drängenden gesellschaftlichen Fragen – weitgehend Funkstille. Statt unsere Kinder vor den nachweislich schädlichen Auswirkungen der digitalen Dauerbeschallung zu schützen, verliert man sich hierzulande lieber in ideologischen Debatten über Gendersprache und Klimakleber. Dass der Schutz der Familie und insbesondere der Kinder zu den fundamentalen Aufgaben eines funktionierenden Staates gehört, scheint in Berlin noch nicht angekommen zu sein. Es wäre an der Zeit, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hier endlich Flagge zeigt und dem Beispiel Australiens folgt – bevor eine ganze Generation in den Algorithmen der sozialen Medien verloren geht.

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