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Kettner Edelmetalle
09.04.2026
17:08 Uhr

Weltwirtschaft am Abgrund: IWF kappt Wachstumsprognose wegen Iran-Krise drastisch

Die Hiobsbotschaften reißen nicht ab. Während sich die Welt noch von den Schockwellen des Irankrieges erholt und eine fragile Waffenruhe gerade einmal wenige Tage alt ist, sendet der Internationale Währungsfonds ein unmissverständliches Signal: Die globale Wirtschaft steuert auf deutlich schwächeres Wachstum zu – und Deutschland trifft es einmal mehr besonders hart.

Georgiewa warnt: Kein Zurück zur Normalität

IWF-Chefin Kristalina Georgiewa fand vor der anstehenden Frühjahrstagung in Washington ungewöhnlich deutliche Worte. Selbst im optimistischsten Szenario werde es eine Wachstumskorrektur nach unten geben, hieß es in ihrem Redemanuskript. Die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran, die den globalen Schiffsverkehr wochenlang praktisch zum Erliegen brachte, habe tiefe Spuren hinterlassen. Öl, Gas, Düngemittel – alles wurde schlagartig teurer. Die Preisexplosion fraß sich wie ein Lauffeuer durch die Weltwirtschaft.

„Selbst im besten Fall wird es keine saubere und reibungslose Rückkehr zur Vorkriegssituation geben", so Georgiewa. Das Wachstum werde langsamer ausfallen – selbst wenn der neue Frieden von Dauer sei. Eine Aussage, die man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte. Denn was bedeutet das konkret?

Deutschland: Vom Wachstumstraum zum Stagnationsalptraum

Bislang rechnete der IWF für 2026 mit einem weltweiten Wachstum von 3,1 Prozent. Für Deutschland wurden magere 0,9 Prozent prognostiziert – ein Wert, der angesichts der strukturellen Probleme der deutschen Wirtschaft ohnehin schon beschämend niedrig war. Doch selbst diese kümmerliche Zahl dürfte nun noch weiter zusammenschrumpfen.

Führende deutsche Forschungsinstitute haben ihre Prognosen bereits vergangene Woche auf gerade einmal 0,6 Prozent zusammengestrichen. Vor einem halben Jahr waren es noch 1,3 Prozent gewesen. Die Halbierung der Wachstumserwartungen innerhalb weniger Monate – das ist kein Konjunkturdelle, das ist ein wirtschaftspolitisches Armutszeugnis.

Und wo bleibt die Bundesregierung? Kanzler Friedrich Merz stellt zwar „weitere Entlastungen in Aussicht", wie es heißt – konkrete Ankündigungen sucht man allerdings vergeblich. Eine höhere Pendlerpauschale wird diskutiert, während die Energiepreise durch die Decke gehen und der Mittelstand um seine Existenz kämpft. Man fühlt sich unweigerlich an die Ampel-Jahre erinnert: viel Rhetorik, wenig Substanz.

Die Straße von Hormus: Nadelöhr der Weltwirtschaft

Das eigentliche Problem liegt tiefer. Die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt, bleibt ein geopolitisches Pulverfass. Zwar einigten sich die USA und der Iran am Dienstag auf eine zweiwöchige Waffenruhe und die Öffnung der Meerenge. Doch wie belastbar ist dieses Abkommen? Der Iran hat unmissverständlich klargemacht, dass er die Kontrolle über die Wasserstraße behalten wolle. Gleichzeitig liegt der Schiffsverkehr durch die Meerenge Bab al-Mandab im Roten Meer – wo die jemenitischen Huthi-Rebellen weiterhin Handelsschiffe attackieren – bei gerade einmal der Hälfte des Niveaus von 2023.

Und Deutschlands Kapazitäten zur Sicherung dieser lebenswichtigen Handelsrouten? Ein Marineexperte bezeichnete sie als „sehr begrenzt". Welch eine Überraschung. Jahrzehntelang wurde die Bundeswehr kaputtgespart, während man sich lieber mit Gendersternchen und Klimaneutralitätszielen beschäftigte. Nun, da es darauf ankommt, steht Deutschland mit leeren Händen da.

Inflation: Das Gespenst kehrt zurück

Als wäre das schwächelnde Wachstum nicht genug, warnte Georgiewa auch vor einem Wiederaufflammen der Inflation. Die kurzfristigen Inflationserwartungen in den USA und der Eurozone seien bereits deutlich gestiegen. Immerhin – die längerfristigen Erwartungen hätten sich bislang nicht verändert, was die IWF-Chefin als „sehr gut und sehr wichtig" bezeichnete.

Doch wie lange noch? Die Zentralbanken – sowohl die Federal Reserve als auch die EZB – befinden sich in einer klassischen Zwickmühle. Steigt die Inflation weiter, müssten sie mit Zinserhöhungen gegensteuern. Das aber würde die ohnehin angeschlagene Wirtschaft vollends abwürgen. Georgiewa empfahl den Notenbanken vorerst, „abzuwarten und die Lage zu beobachten". Abwarten und Tee trinken – eine Strategie, die in Krisenzeiten selten gut geendet hat.

Notfallkredite in Milliardenhöhe nötig

Besonders alarmierend: Der IWF sieht einen kurzfristigen Bedarf an Notfallkrediten zwischen 20 und 50 Milliarden US-Dollar, um besonders betroffene Länder zahlungsfähig zu halten. Sollte die Waffenruhe halten, dürfte die tatsächlich benötigte Summe eher am unteren Ende liegen, so Georgiewa. Doch was, wenn sie nicht hält? Was, wenn der Iran die Straße von Hormus erneut blockiert? Die Antwort auf diese Frage möchte man sich lieber nicht ausmalen.

Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten

In einem Umfeld, in dem geopolitische Krisen die Weltwirtschaft erschüttern, Inflationsrisiken steigen und Wachstumsprognosen reihenweise nach unten korrigiert werden, zeigt sich einmal mehr der zeitlose Wert physischer Edelmetalle. Während Papierwährungen an Kaufkraft verlieren und Aktienmärkte nervös auf jede neue Eskalation reagieren, hat sich Gold über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher bewährt. Wer sein Vermögen langfristig schützen möchte, sollte physische Edelmetalle als festen Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios in Betracht ziehen – gerade jetzt, wo die Unsicherheit an den Märkten mit Händen zu greifen ist.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir empfehlen, vor jeder Anlageentscheidung einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Anlageentscheidungen auf Grundlage dieses Artikels resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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