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Kettner Edelmetalle
05.06.2026
05:04 Uhr

1435 Mal Dunkelflaute: Wie die Energiewende das deutsche Stromnetz an den Abgrund führt

1435 Mal Dunkelflaute: Wie die Energiewende das deutsche Stromnetz an den Abgrund führt

Es ist eine Zahl, die wie ein Donnerschlag durch die deutsche Energiedebatte hallt: 1435 Dunkelflauten zwischen 2016 und 2025. Im statistischen Mittel bedeutet das, dass alle 2,5 Tage Wind und Sonne ihren Dienst weitgehend verweigern. Eine neue Kurzstudie des Energiekonzerns Uniper hat dieses unbequeme Faktum nun schwarz auf weiß zutage gefördert – und damit eine Wunde freigelegt, die manche Ideologen am liebsten unter grünen Hochglanzbroschüren begraben würden.

Wenn der Wind schweigt und die Sonne verschwindet

Was genau ist eine Dunkelflaute? Die Studie definiert sie als jene Phasen, in denen Wind- und Solaranlagen über mindestens zehn Stunden hinweg weniger als zehn Prozent ihrer installierten Leistung liefern. Man stelle sich das vor: Da stehen Tausende von Windrädern, die unsere Landschaften verschandeln und Milliarden verschlungen haben, regungslos in der Landschaft. Die Solarpaneele auf den Dächern? Funkstille. Und genau dann braucht der Bürger seinen Strom – zum Heizen, zum Kochen, zum Arbeiten.

Die nüchterne Statistik entlarvt das Versprechen einer Stromversorgung, die sich allein auf Wind und Sonne stützen lasse, als das, was es ist: ein frommer Wunsch ohne physikalisches Fundament.

Der vorhersehbare Streit der Lager

Wenig überraschend hat die Studie die übliche Grabenkampf-Reaktion ausgelöst. Auf der einen Seite stünden jene, die zu Recht darauf hinwiesen, dass Deutschland dringend neue, gesicherte Kraftwerksleistung brauche – insbesondere durch moderne Gaskraftwerke. Auf der anderen Seite formiere sich der Chor der Kritiker, der Uniper vorwerfe, die angeblichen Wundermittel Speicher und Flexibilität zu unterschätzen.

Die entscheidende Frage lautet: Verfügt Deutschland über genug gesicherte Leistung, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint? Oder vertrauen wir auf Speichertechnologien, die im benötigten Umfang schlicht noch nicht existieren?

Die Quittung einer ideologiegetriebenen Politik

Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, woher dieses Dilemma rührt. Über Jahre hinweg haben deutsche Regierungen sichere, grundlastfähige Kraftwerke abgeschaltet – allen voran die Kernkraftwerke, die andernorts als Klimaretter gefeiert werden. Während Frankreich auf Atomstrom setzt und unsere Nachbarn kopfschüttelnd zusehen, hat Deutschland sich seiner verlässlichsten Energiequellen entledigt. Das Ergebnis lässt sich nun in 1435 Dunkelflauten besichtigen.

Die bittere Wahrheit ist: Eine Industrienation, die regelmäßig auf importierten Atomstrom aus Frankreich oder Kohlestrom aus Polen angewiesen ist, hat ihre energiepolitische Souveränität verspielt. Der Wohlstand eines Landes hängt an einer Sache fundamental – an bezahlbarer, verlässlicher Energie. Beides scheint in Deutschland zunehmend zur Mangelware zu werden.

Was bedeutet das für den Bürger?

Für den Verbraucher heißt es: steigende Strompreise, wachsende Unsicherheit und die ständige Gefahr, dass das System eines Tages tatsächlich kippt. Wer in solch unsicheren Zeiten nach einem Anker sucht, stößt unweigerlich auf das, was über Jahrtausende seinen Wert bewahrt hat. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber sind keiner Dunkelflaute, keinem Netzausfall und keiner politischen Fehlsteuerung ausgesetzt. Sie glänzen, ganz gleich, ob der Wind weht oder nicht – ein zeitloser Baustein zur Vermögenssicherung in einem breit gestreuten Portfolio.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar und gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst. Für Verluste wird keinerlei Haftung übernommen.

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