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30.04.2026
11:37 Uhr

Berliner Senat im freien Fall: Wegners CDU verliert dramatisch – SPD nur noch fünfte Kraft

Die Hauptstadt steht politisch Kopf. Knapp fünf Monate vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus am 20. September erlebt die schwarz-rote Koalition unter Regierendem Bürgermeister Kai Wegner einen Absturz, der selbst hartgesottene Berliner Beobachter aufhorchen lässt. Eine aktuelle Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap im Auftrag des RBB zeichnet ein Bild, das man getrost als politisches Desaster bezeichnen darf.

Die nackten Zahlen: Ein Trauerspiel für die Hauptstadt-CDU

Die Christdemokraten kommen in der Umfrage nur noch auf 19 Prozent – drei Prozentpunkte weniger als noch im Januar. Damit liegt die einst als Wahlsieger gefeierte Wegner-Truppe nur noch hauchdünn vor einem Trio, das sich auf erstaunlichem Niveau einsortiert hat: Grüne, Linke und AfD folgen mit jeweils 18 Prozent dichtauf. Während die Linke ihr Niveau hält, legen Grüne (+2) und AfD (+1) zu.

Der eigentliche Verlierer aber heißt SPD. Die Sozialdemokraten dümpeln bei kläglichen 14 Prozent und finden sich auf dem fünften Platz wieder – eine bittere Pille für eine Partei, die Berlin jahrzehntelang regiert hat. BSW und FDP würden mit je drei Prozent den Sprung ins Abgeordnetenhaus verpassen, weitere sieben Prozent entfallen auf sonstige Parteien.

Die Ergebnisse im Detail

  • CDU: 19 Prozent (-3)
  • Grüne: 18 Prozent (+2)
  • Linke: 18 Prozent (±0)
  • AfD: 18 Prozent (+1)
  • SPD: 14 Prozent (±0)
  • BSW: 3 Prozent (±0)
  • FDP: 3 Prozent
  • Sonstige: 7 Prozent

Die rote Laterne für Wegner

Besonders bitter dürfte für den Regierenden Bürgermeister die Zufriedenheitsbilanz sein: Lediglich 17 Prozent der Befragten zeigen sich mit der Arbeit des Berliner Senats zufrieden oder sehr zufrieden – der schlechteste Wert aller Landesregierungen in Deutschland. Auch im bundesweiten Vergleich der Ministerpräsidenten ziert Wegner das Tabellenende. Wer als Hauptstadt-Chef solche Werte einsammelt, hat offensichtlich nicht geliefert, was er versprochen hatte.

Die Liste der Versäumnisse ist lang: explodierende Kriminalität, marode Schulen, ein Wohnungsmarkt im Krisenmodus, eine Verwaltung, die ihren legendären Ruf der Unfähigkeit eher noch ausgebaut als abgeschüttelt hat. Hinzu kommt eine schmerzhafte Affäre um Fördermittel gegen Antisemitismus, die den Rücktritt der parteilosen Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson zur Folge hatte – exakt im Befragungszeitraum.

Koalitionsarithmetik: Das schwarz-rote Modell ist tot

Rechnerisch hätte das seit 2023 regierende Bündnis aus CDU und SPD nach diesen Zahlen keine Mehrheit mehr. Übrig bleiben zwei realistische Optionen, die beide eines gemeinsam haben: Sie wären Dreierbündnisse mit allen damit verbundenen Risiken und Nebenwirkungen. Entweder eine Kenia-Koalition aus CDU, Grünen und SPD – die Neuauflage des Berliner Stillstands unter neuer Etikettierung – oder eine Wiederbelebung der bis 2023 regierenden rot-grün-roten Konstellation, die Berlin mit ihrer ideologisch getriebenen Politik bereits einmal an den Rand der Funktionsunfähigkeit gebracht hatte.

Bundespolitisches Echo in der Hauptstadt

Der Absturz der Berliner CDU lässt sich nicht losgelöst von der bundespolitischen Großwetterlage betrachten. Während Friedrich Merz im Bund mit der SPD eine Große Koalition geschmiedet hat und parallel dazu die Zustimmungswerte der Union bundesweit auf historische Tiefstände sacken, schlägt die Enttäuschung über vermeintlich gebrochene Wahlversprechen – Stichwort 500-Milliarden-Sondervermögen und neue Schuldenflut – auch auf die Landesebene durch. Wer den Wählern Sparsamkeit verspricht und dann den größten Schuldenrausch der Nachkriegsgeschichte einläutet, darf sich über den Vertrauensverlust nicht wundern.

Bemerkenswert ist die Stabilität der AfD und das Wiedererstarken der Linken in Berlin – beides Indikatoren dafür, dass die Wähler an den politischen Rändern nach Alternativen suchen, weil ihnen die etablierte Politik der Mitte zunehmend als gleichförmiges Verwaltungstheater erscheint. Wenn die Volksparteien zusammen kaum noch ein Drittel der Wähler erreichen, ist das ein Alarmsignal für die Funktionsfähigkeit unserer politischen Repräsentation.

Fazit: Berlin als Spiegel des deutschen Politikversagens

Für die aktuelle Umfrage befragte Infratest Dimap zwischen dem 23. und 27. April insgesamt 1.155 Menschen online und telefonisch. Die Ergebnisse sind ein Weckruf – nicht nur für die Berliner CDU, sondern für die gesamte etablierte Parteienlandschaft. Wer Bürger ernst nehmen will, muss liefern statt versprechen, regieren statt verwalten, gestalten statt verwalten. In Berlin scheint diese simple Wahrheit unter den Aktenbergen einer überforderten Verwaltung verschüttet worden zu sein.

In Zeiten politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit, in denen Wählervertrauen erodiert und Regierungen reihenweise an ihren eigenen Ansprüchen scheitern, gewinnt eine alte Wahrheit neue Aktualität: Der kluge Bürger sorgt selbst vor. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Anker in stürmischen Zeiten erwiesen – unabhängig davon, welche Koalition gerade in Berlin oder im Bund am Steuer sitzt. Eine sinnvolle Beimischung zum breit gestreuten Vermögen kann gerade in politisch unruhigen Phasen für die nötige Stabilität sorgen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen spiegeln die Meinung der Redaktion auf Basis öffentlich verfügbarer Informationen wider. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und Anlageentscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen. Eine Haftung für Vermögensverluste, die aus Entscheidungen auf Grundlage dieses Artikels entstehen, wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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