
Bildungsabbau in Berlin: Detaillierte Deutschnoten werden abgeschafft

Was sich wie ein schlechter Scherz anhört, ist bittere Realität geworden: Die Berliner Senatsverwaltung schafft die differenzierten Teilbewertungen im Fach Deutsch auf Grundschulzeugnissen ab. Künftig erhalten Schüler der Klassen drei bis sechs nur noch eine einzige Gesamtnote – und das bereits ab den Halbjahreszeugnissen, die am 30. Januar ausgegeben werden. Die offizielle Begründung? Eine „Verschlankung der Dokumente" und die Entlastung der Lehrkräfte.
Das Ende der Transparenz im Bildungswesen
Bislang wiesen die Zeugnisse gesonderte Bewertungen für einzelne Kompetenzbereiche aus: Sprechen und Zuhören, Schreiben, Rechtschreibung, Lesen sowie den Umgang mit Medien. Diese Differenzierung war einst bewusst eingeführt worden, um gezielt Förderbedarf zu erkennen – gerade vor dem Hintergrund der heterogenen sprachlichen Voraussetzungen vieler Kinder in der Hauptstadt. Doch nun soll all das der Vergangenheit angehören.
Die Senatsverwaltung beteuert zwar, am Rahmenlehrplan ändere sich nichts. Die differenzierte Rückmeldung zu den einzelnen Kompetenzen solle weiterhin erfolgen – jedoch stärker im laufenden Unterricht und in Gesprächen mit Eltern statt über zusätzliche Zeugnisnoten. Wer's glaubt, wird selig.
Verschleierung statt Förderung?
Kritiker sehen in dieser Maßnahme einen weiteren Schritt zur systematischen Verdummung der deutschen Bevölkerung. Wenn niemand mehr genau weiß, wo die Defizite eines Schülers liegen, wie soll dann gezielt gefördert werden? Die Antwort liegt auf der Hand: gar nicht. Stattdessen werden Schwächen kaschiert, Probleme unter den Teppich gekehrt und die Anforderungen immer weiter nach unten geschraubt.
Der verstorbene Publizist Peter Scholl-Latour warnte einst mit seinem berühmten Zitat: „Wir können Kalkutta nicht retten, indem wir Kalkutta zu uns holen." Diese Worte gewinnen angesichts der aktuellen Entwicklungen eine erschreckende Aktualität. Wenn die deutsche Sprache selbst in deutschen Schulen zur Nebensache verkommt, was bleibt dann noch von unserer kulturellen Identität?
Deutschland schafft sich ab – Stück für Stück
Thilo Sarrazin beschrieb in seinem gleichnamigen Buch bereits vor Jahren, wohin die Reise geht. Doch es ist nicht Deutschland, das sich selbst abschafft – es ist eine politische Klasse, die offenbar kein Interesse mehr an einer gebildeten, selbstständig denkenden Bevölkerung hat. Je dümmer die Bürger, desto leichter lassen sie sich lenken. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Die Arbeitgeber werden sich künftig mit eigenen Einstellungstests behelfen müssen, um herauszufinden, ob ein Bewerber überhaupt in der Lage ist, sich auf Deutsch auszudrücken. Die staatlichen Schulzeugnisse werden zunehmend wertlos – ein Armutszeugnis für ein Land, das einst als Bildungsnation galt.
Ein Blick in die Zukunft
In fünfzig Jahren wird womöglich niemand mehr in der Lage sein, Goethe oder Schiller zu lesen, geschweige denn zu verstehen. Die deutsche Sprache droht zum „Migrawelsch" zu verkommen, während traditionelle Werte und kulturelle Errungenschaften dem Zeitgeist geopfert werden. Berlin macht es vor – der Rest der Republik wird folgen, wenn nicht endlich ein Umdenken stattfindet.
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