
Brandenburg: AfD dominiert Umfragen nach Koalitions-Chaos – Woidkes SPD abgeschlagen

Das politische Erdbeben in Brandenburg hat messbare Folgen. Nach dem spektakulären Bruch der rot-lilafarbenen Koalition zwischen SPD und BSW zeigt eine aktuelle Umfrage des Instituts Insa, wohin die Reise geht: Die AfD thront mit satten 34 Prozent an der Spitze der Wählergunst, während Ministerpräsident Dietmar Woidkes Sozialdemokraten mit 25 Prozent deutlich hinterherhinken.
Ein Koalitionsbruch mit Ansage
Was sich in den vergangenen Wochen in Potsdam abspielte, gleicht einem politischen Trauerspiel. Die erst im Herbst 2024 geschmiedete Koalition zwischen SPD und dem Bündnis Sahra Wagenknecht zerbrach an internen Querelen der jungen Partei. Woidke, der einst als geschickter Taktiker galt, musste die Reißleine ziehen. Nun sucht er sein Heil in Verhandlungen mit der CDU – ein Bündnis, das nach dem Übertritt ehemaliger BSW-Abgeordneter zur SPD-Fraktion rechnerisch möglich wäre.
Doch die Umfragewerte sprechen eine deutliche Sprache: Bei einer Neuwahl würde diese fragile Mehrheit nicht mehr existieren. Die CDU kommt lediglich auf 13 Prozent, die Linke und das BSW dümpeln bei jeweils acht Prozent, während die Grünen mit fünf Prozent um den Einzug in den Landtag bangen müssten.
Der Wähler hat längst entschieden
Die Zahlen offenbaren, was viele Bürger längst empfinden: Das Vertrauen in die etablierten Parteien schwindet rapide. Während die politische Klasse in Berlin und Potsdam mit sich selbst beschäftigt ist, wenden sich immer mehr Menschen jenen Kräften zu, die ihre Sorgen ernst nehmen. Die AfD profitiert von diesem Vertrauensverlust – nicht weil sie perfekte Lösungen bietet, sondern weil sie als einzige Kraft wahrgenommen wird, die unbequeme Wahrheiten ausspricht.
Die Befragung von 1000 Wahlberechtigten zwischen vergangenem Freitag und Mittwoch zeigt ein Stimmungsbild, das den Regierenden zu denken geben sollte. Statt sich in Koalitionspoker zu verlieren, wäre es an der Zeit, die echten Probleme der Menschen anzugehen: steigende Lebenshaltungskosten, eine marode Infrastruktur und die wachsende Unsicherheit im öffentlichen Raum.
Ein Weckruf für die politische Klasse
Brandenburg steht exemplarisch für eine Entwicklung, die sich bundesweit abzeichnet. Die Menschen sind müde – müde von leeren Versprechungen, müde von ideologischen Grabenkämpfen und müde von einer Politik, die an ihren Bedürfnissen vorbeiregiert. Ob die neue Große Koalition im Bund unter Friedrich Merz diese Lektion verstanden hat, bleibt abzuwarten. Die Brandenburger jedenfalls haben ihre Botschaft unmissverständlich formuliert.
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