
Chinesische Roboter vollführen synchrone Saltos – Musk zeigt sich beeindruckt
Was wie eine Szene aus einem Science-Fiction-Film anmutet, ist längst Realität geworden: Sechs humanoide Roboter des chinesischen Herstellers Unitree Robotics haben bei einem Konzert in Chengdu eine atemberaubende Performance hingelegt, die weltweit für Aufsehen sorgt. Die Maschinen führten nicht nur eine choreografierte Tanzeinlage auf, sondern krönten ihren Auftritt mit synchronen Vorwärtssaltos – ein technologisches Kunststück, das selbst Tech-Milliardär Elon Musk zu einem anerkennenden Kommentar veranlasste.
Roboter als Backup-Tänzer für Popstar
In silbern glänzenden Oberteilen und schwarzen Lederhosen gekleidet, begleiteten die G1-Roboter den taiwanesischen Popstar Wang Leehom bei seinem Song "Open Fire". Die Maschinen vollführten dabei eine beeindruckende Abfolge von Armschwüngen, Beinbewegungen und Drehungen – alles in perfekter Synchronisation mit den menschlichen Tänzern auf der Bühne. Der Höhepunkt kam, als alle sechs Roboter gleichzeitig einen Vorwärtssalto ausführten und damit das Publikum elektrisieren konnten.
Das Video der Performance verbreitete sich rasend schnell in den sozialen Medien. Elon Musk, Chef von Tesla und SpaceX, teilte den Clip auf seiner Plattform X und kommentierte schlicht mit dem Wort "Impressive" – beeindruckend. Diese Anerkennung aus dem Munde eines der einflussreichsten Technologie-Unternehmer der Welt dürfte den chinesischen Robotik-Pionieren zusätzlichen Auftrieb geben.
Technische Meisterleistung aus dem Reich der Mitte
Der Unitree G1, der 2024 auf den Markt kam, ist ein technisches Wunderwerk. Mit einer Höhe von 1,27 Metern und einem Gewicht von etwa 35 Kilogramm verfügt der humanoide Roboter über 23 bis 43 Gelenke. Das maximale Drehmoment erreicht beachtliche 120 Newtonmeter, während die Fortbewegungsgeschwindigkeit bei zwei Metern pro Sekunde liegt.
Die Leistungsfähigkeit dieser Maschinen zeigte sich bereits bei den ersten Weltmeisterschaften für humanoide Roboter im August dieses Jahres. Dort gewann das G1-Modell die Goldmedaille im 100-Meter-Hürdenlauf mit einer Zeit von 33,71 Sekunden – eine bemerkenswerte Demonstration der fortgeschrittenen Bewegungsfähigkeiten.
Chinas wachsende Dominanz in der Robotik
Die Entwicklung wirft ein bezeichnendes Licht auf die globalen Machtverhältnisse in der Robotik-Industrie. Während westliche Unternehmen noch an grundlegenden Problemen arbeiten, präsentiert China bereits Roboter, die komplexe akrobatische Manöver in Echtzeit ausführen können. Ein aktueller Bericht von Morgan Stanley bestätigt, dass China seine Führungsposition in der humanoiden Robotik nicht nur behauptet, sondern den Vorsprung gegenüber den USA sogar beschleunigt ausbaut.
Für Deutschland und Europa sollte diese Entwicklung ein Weckruf sein. Während hierzulande endlose Debatten über Regulierung und ethische Bedenken geführt werden, schafft China Fakten. Die technologische Zukunft wird nicht von denen gestaltet, die am längsten diskutieren, sondern von jenen, die am schnellsten handeln. Die tanzenden Roboter von Chengdu sind mehr als eine unterhaltsame Showeinlage – sie sind ein Symbol für die tektonischen Verschiebungen in der globalen Technologielandschaft.
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